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S&T will in den MDAX aufsteigen - Aktienanalyse




08.11.18 09:12
Vorstandswoche.de

Haar (www.aktiencheck.de) - S&T-Aktienanalyse von "Vorstandswoche.de":

Laut den Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" ist die Aktie des IT-Technologiekonzerns S&T AG (ISIN: AT0000A0E9W5, WKN: A0X9EJ, Ticker-Symbol: SANT) an schwachen Börsentagen immer wieder eine Kaufgelegenheit.

Die Österreicher würden sich auf gutem Weg befinden, die Ziele für das Jahr 2018 zu erreichen. S&T-CEO Hannes Niederhauser erwarte einen Umsatz von knapp 1 Mrd. Euro und ein EBITDA von mindestens 80 Mio. Euro. Mit einem Umsatzplus von 11%, einem Zuwachs beim EBITDA von 35% und einer knappen Verdopplung des Konzerngewinns sei das Unternehmen schon im ersten Halbjahr 2018 dynamisch unterwegs gewesen. "Unser Geschäft hat sich auch im dritten Quartal erfreulich entwickelt und wir stehen anständig im Saft, um alle Jahresziele gut zu erfüllen", habe Niederhauser im Gespräch mit der "Vorstandswoche" gesagt.

Spannend sei die Frage, ob S&T die Ziele für 2018 beim EBITDA nun nochmal anhebe oder nicht. Niederhauser habe dies nicht verraten wollen. "Unsere Prognose besagt, dass wir ein EBITDA von mindestens 80 Mio. Euro erreichen wollen und dafür sieht die Entwicklung gut aus." Nach Berechnungen der Experten dürfte sich das EBITDA in 2018 auf über 85 Mio. Euro belaufen. Eine separate Anhebung der Prognose sei dafür aus ihrer Sicht nicht notwendig. Diese wäre angezeigt, wenn sich das EBITDA auf 90 Mio. Euro belaufen würde, was ihnen aber zu ehrgeizig erscheine. Die Abschreibungen beziffere der Firmenchef auf ca. 26 Mio. Euro. Somit sei von einem EBIT von knapp 60 Mio. Euro auszugehen. Unterm Strich und auch abzüglich Minderheiten dürfte der Jahresgewinn bei über 45 Mio. Euro liegen.

Für das Jahr 2019 zeige sich Niederhauser optimistisch, den Wachstumskurs fortzusetzen. "Wir wollen pro Jahr um mindestens 10% wachsen. Das Wachstum unterteilt sich zur Hälfte organisch und über Akquisitionen." Das EBITDA könnte 2019 die Marke von 100 Mio. Euro erreichen. Niederhausers mittelfristiges Ziel sei eine EBITDA-Marge von 10%. Allerdings sei S&T von diesem Niveau schon heute gar nicht mehr so weit entfernt. "Wir können mit unserem IoT-Geschäft auch EBITDA-Margen von 13 bis 14% zeigen. Ohne weitere Übernahmen sogar sehr schnell. Zukäufe belasten anfangs allerdings immer das Ergebnis, weshalb wir uns vorerst mit 10% zufriedengeben", erkläre Niederhauser.

S&T habe sich durch die Übernahme von Kontron im Bereich Internet of Things (IoT) und Industrie 4.0 bestens positioniert. Im Bereich Industrie 4.0 Cloud Solution habe Niederhauser eine Allianz zwischen seinem größten Aktionär Foxconn sowie Microsoft und Intel geschmiedet. Gemeinsam mit Intel liefere S&T beispielsweise spezifische Embedded Systems im Zusammenhang mit Prototypen im Bereich autonomes Fahren und autonome Lösungen. Das mache 2018 ein Umsatzvolumen von ca. 25 Mio. Euro aus.

Im Bereich Embedded Systems in der Region Amerika wolle das Unternehmen in 2018 ca. 190 Mio. Euro umsetzen. Der Bereich IoT Solutions für die Märkte in Europa und Asien werde auf einen Umsatz von 450 Mio. Euro taxiert. Die ersten Umsätze habe S&T nunmehr auch im Bereich Embedded Edge Server erzielt. Das sei ein erstes gemeinsames Geschäft zwischen Foxconn und S&T. Dieses Segment solle perspektivisch etwa 400 Mio. Dollar zum Umsatz beisteuern. "Das Geschäft läuft schon los. Aller Anfang ist immer ein wenig schwer. Aber 2019 sollten die Umsätze anziehen."

Niederhauser habe S&T von einem Hardware- und IT-Dienstleister zu einem Technologieunternehmen mit Fokus auf Industrie 4.0 und IoT-Lösungen ausgerichtet, das übergeordnet den Trend der Automatisierung abdecke. Mit der Unterstützung von Foxconn wolle der CEO den Umsatz von S&T bis ins Jahr 2023 auf 2 Mrd. Euro verdoppeln. In diesem Zeitraum solle auch das EBITDA auf mindestens 200 Mio. Euro um mehr als 100% zulegen. Im Jahr 2017 habe das Unternehmen noch relativ hohe Minderheitsabgaben, die nach und nach reduziert würden. Ein wichtiger Schritt, die Minderheitsabgaben im Konzern zu senken, sei die Übernahme der Minderheitsanteile in Höhe von 49% an der Kontron Canada gewesen, die 2016 als Teil der Kontron-Gruppe noch eigenständig an eine Gesellschaft von Foxconn zu rund 57 Mio. US-Dollar verkauft worden sei. Nunmehr habe sich Niederhauser diese Anteile wieder zurückgeholt. Foxconn erhalte dafür 2.177 Mio. Aktien an der S&T AG.

Auf Basis des neuen Grundkapitals von rund 66 Mio. Aktien werde diese Reduktion der Minderheiten immerhin zu einem positiven Ergebniseffekt von 2 bis 3 Cent je Aktie führen. An Kontron selbst halte das Unternehmen inzwischen einen Anteil von knapp 97%. Ziel sei hierbei, nach und nach die restlichen Anteile zu kaufen. Nach weiteren Übernahmen halte Niederhauser derzeit Ausschau, wenngleich die Preise momentan einfach zu hoch seien. Nicht weiter verfolgen werde S&T den Kauf von kleineren Softwareunternehmen mit einem Umsatz von 20 bis 30 Mio. Dollar in den USA. "Wir haben uns viele Firmen angeschaut. Am Ende mussten wir allerdings feststellen, dass der Preis in keinem Verhältnis zum Nutzen steht." Dafür habe das Unternehmen im Juli 2018 ein kleines Softwareunternehmen in Kanada gekauft.

S&T werde an der Börse inzwischen mit knapp 1,5 Mrd. Euro kapitalisiert. Neben dem TecDAX sei die Firma nach der Indexumstellung auch SDAX-Mitglied. Niederhauser reiche das aber nicht aus. S&T solle mittelfristig in den MDAX aufsteigen.

Unser Altfavorit S&T ist an schwachen Börsentagen immer wieder eine Kaufgelegenheit, so die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de". (Analyse vom 08.11.2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze S&T-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs S&T-Aktie:
22,42 EUR -0,36% (08.11.2018, 09:05)

Xetra-Aktienkurs S&T-Aktie:
22,36 EUR (07.11.2018)

ISIN S&T-Aktie:
AT0000A0E9W5

WKN S&T-Aktie:
A0X9EJ

Ticker-Symbol S&T-Aktie:
SANT

Kurzprofil S&T AG:

Der Technologiekonzern S&T AG (ISIN: AT0000A0E9W5, WKN: A0X9EJ, Ticker-Symbol: SANT) (www.snt.at) ist mit rund 2.300 Mitarbeitern und Niederlassungen in 20 Ländern weltweit tätig. Als Systemhaus zählt das im Frankfurter Prime Standard notierte Unternehmen mit einem umfassenden Lösungsportfolio zu den führenden Anbietern von IT-Dienstleistungen und Lösungen in Zentral- und Osteuropa. S&T verfügt als namhafter IT-Hersteller über ein großes Portfolio an Eigentechnologien, etwa in den Bereichen Appliances, Cloud-Security und Smart Energy. (08.11.2018/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
 
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
AT0000A0E9W5 A0X9EJ 28,02 € 16,30 €
Metadaten
Ratingstufe:kaufen
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Tradegate (RT)
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München 17,82 € +2,89%  08:00
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