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S&P 500: Sind 8.000 Punkte bis 2030 realistisch?




01.04.21 12:40
LYNX Broker

Berlin (www.aktiencheck.de) - Die Pandemie hat die Vorzeichen für die Aktienmärkte verändert, so Sascha Sadowski, Marktexperte beim Online-Broker LYNX.

Wenn alles gut laufe, könnte eine Verdoppelung für die laufende Dekade tatsächlich drin sein, allerdings dürfe dann nichts schiefgehen, was den Bullen das Ruder aus der Hand nehmen könnte. Trotzdem sei ein Wert von 8.000 Zählern für den S&P 500 natürlich eine sehr, sehr optimistische Einschätzung. Noch habe der S&P 500 die 4.000-Punkte-Marke nicht durchbrochen, doch viel fehle nicht mehr bis zu diesem Wert. Analysten in aller Welt würden sich daher veranlasst sehen, ihre Prognosen für die 2020er Jahre anzuheben - schließlich sei das Ende des Jahrzehnts noch ein gutes Stück weit weg. Doch wie weit könnte er bis 2030 nach oben klettern? Sei eine Verdoppelung, wie sie manche Analysten bereits voraussagen würden, realistisch?

Für Sascha Sadowski sei ein Wert von 8.000 Zählern für den S&P 500 eine sehr optimistische Einschätzung, die aber trotzdem durchaus noch im Bereich des Möglichen liege. "Der Jahresschlusskurs des S&P 500 lag im Jahr 2010 bei 1.256,77 Punkten. Zehn Jahre später schloss er 2020 bei 3.756,07 Zählern, also fast dreimal so hoch. In den zehn Jahren davor ist er allerdings insgesamt gefallen, vor allem durch die massiven Einbrüche in den Finanzkrisen 2002 und 2008. In der Dekade davor wiederum hat sich der Wert fast vervierfacht. Die Jahrtausendwende war allerdings auch eine sehr gute Zeit für die Aktienmärkte –bis die Dotcom-Blase dann geplatzt ist", resümiere Sadowski.

Wenn alles gut laufe, könnte eine Verdoppelung für die laufende Dekade also tatsächlich drin sein, allerdings dürfe dann nichts schiefgehen, was den Bullen das Ruder aus der Hand nehmen könnte. Doch auch wenn es nicht für die 8.000 Punkte reichen sollte, sehe der Experte für die 2020er Jahre eine rosige Zukunft an den Aktienmärkten. Die Pandemie habe die Vorzeichen für die Aktienmärkte verändert. Allem voran bestehe zum ersten Mal seit mindestens zehn Jahren die Möglichkeit einer steigenden Inflationsrate. Solange diese moderat bleibe - und dafür sollte die FED Sorge tragen - dürfte sich diese durchaus positiv auf die Aktienmärkte auswirken.

Auch die niedrigen Zinsen dürften uns trotz Inflation noch eine ganze Weile erhalten bleiben, um den Wirtschaftsaufschwung nach der Pandemie nicht abzuwürgen, so Sascha Sadowski. Hinzu kämen die umfangreichen Hilfs- und Investitionsprogramme der US-Regierung, die es ohne die Pandemie wohl nie in dieser Höhe gegeben hätte. Gegen ein Wachstum in den Bereich von 8.000 Punkten spreche allerdings das Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnis, das aktuell mit 36 Zählern am obersten Ende seiner 120-Jahres-Range liege. Aktien würden derzeit extrem hoch bewertet, doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen, denn die Realität habe diesem Wert einen Teil seiner Aussagekraft genommen. Besonders da es derzeit keine echten Alternativen zu Aktien gebe, die einen Gewinn abwerfen würden, dürfte weiterhin Geld in die Aktienmärkte fließen.

Vor diesem Hintergrund halte Sadowski auch ein Festhalten an der alten 40:60 Regel für das eigene Portfolio für wenig ratsam. Früher habe es geheißen, 40 Prozent in Anleihen, 60 Prozent in Aktien. Diese Aufteilung sei angesichts der niedrigen Zinsen, die Anleihen derzeit abwerfen würden, jedoch schwierig und sollte durch einen Anteil an Real Assets wie Immobilien und Nicht-Fiat-Währungen wie Gold oder beispielsweise Kryptowährungen ergänzt werden. (01.04.2021/ac/a/m)







 
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