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Kolumnist: Claus Vogt

S&P 500: Diese 4 Verkaufssignale sollten Sie kennen




12.05.19 12:07
Claus Vogt

Liebe Leser,

an der Wall Street sind die Kurse in den vergangenen Tagen wieder gefallen. In der Börsenberichterstattung wird der Handelsstreit zwischen den USA und China für diesen Kursrückgang verantwortlich gemacht. Das mag tatsächlich der Auslöser gewesen sein. Aus dem Blickwinkel der technischen Analyse betrachtet, war dieser fundamental extrem überbewertete Markt allerdings mehr als reif für eine Trendwende nach unten.


Deshalb habe ich den Lesern meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren am 4. Mai 2019, also noch vor Trumps Ankündigung, die Zölle zu erhöhen, den Kauf eines gehebelten Short-ETF empfohlen, mit dem sie von einem Kursrückgang an der Wall Street profitieren. Hier ist der Beweis:



Verdienen auch Sie jetzt an fallenden Kursen


Der folgende Chart zeigt Ihnen den Kursverlauf des S&P 500. Hier sehen Sie, dass der Index vorige Woche marginal über sein Hoch des Vorjahres gestiegen ist. Der Index zeigt also ein mögliches Doppeltop – so wie er es auch im Jahr 2007 getan hat, bevor er um 60% abstürzte.


S&P 500, Momentum-Oszillator, 2018 bis 2019



Potenzielles Doppeltop wie im Jahr 2007: Trendwende nach unten im Bereich der alten Hochs.


Quelle: StockCharts.com


Zwei gewichtige Unterschiede zu damals gibt es allerdings: Die fundamentale Überbewertung ist heute sehr viel größer als damals und die aktuelle Topformation viel mächtiger. Beides deutet auf ein höheres Abwärtspotenzial als im Jahr 2007 hin.


Verkaufssignal der Momentum-Indikatoren


Als würden diese zwei Gründe für einen Kurssturz nicht schon ausreichen, gibt es gleich zwei weitere wichtige Warnsignale, die Sie kennen sollten.


  1. Der Momentum-Oszillator, den Sie im unteren Teil des Charts oben sehen, hat den Kursanstieg der vergangenen Wochen nicht mehr bestätigt (rote Pfeile). Er befindet sich bereits in einem Abwärtstrend. Diese negative Divergenz ist ein typisches Warnsignal einer bevorstehenden Trendwende.


  2. Darüber hinaus befinden sich die hier nicht gezeigten Sentiment-Indikatoren schon seit mehreren Wochen auf einem euphorischen Niveau.


Die gesamte hier nur kurz skizzierte Konstellation spricht für den Beginn eines größeren Kursrückgangs. Noch ist das Chance-Risiko-Verhältnis für den Kauf einer Short-Position hervorragend. Es erlaubt Ihnen nämlich das Setzen eines engen Stop-Loss-Kurses, um Ihr Risiko gering zu halten. Deshalb sollten Sie die Kaufempfehlung, die ich am vorigen Samstag in meinem Wochenupdate (siehe Ausschnitt vom Wochenupdate) veröffentlicht habe, zügig umsetzen, um hier Gewinne zu machen oder Ihr Aktiendepot abzusichern.


Gold als Fels in der Brandung


Vorige Woche habe ich Ihnen an dieser Stelle dargelegt, warum ich etwa ab Mitte Mai den Beginn der nächsten Aufwärtswelle des Edelmetallsektors erwarte. Dass der Goldpreis auf die jüngsten Börsenturbulenzen mit einem leichten Kursanstieg reagiert hat, interpretiere ich als ein weiteres bullishes Zeichen.


In den kommenden Tagen werde ich meinen Lesern den Kauf weiterer Goldminenaktien empfehlen. Hier winken hohe zweistellige Kursgewinne, selbst wenn der Goldpreis nur um 10% bis 15% anziehen sollte. Auch damit bietet sich Ihnen die Möglichkeit, den fallenden Kursen an der Wall Street etwas Positives entgegenzusetzen. Es lohnt sich also diese Woche gleich doppelt meine Börsenpublikation Krisensicher Investieren anzufordern. Hier 30 Tage kostenlos testen. So kommen Sie sicher durch die turbulenten Zeiten.


Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,


Ihr



Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren


P.S.: Vorsicht: Boom bei Neuemissionen – Börsenneulinge mit scheinbar großartiger Wachstumsstory. Warum diese Entwicklung so gefährlich ist, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Krisensicher Investieren.


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Claus Vogt, der ausgewiesene Finanzmarktexperte, ist zusammen mit Roland Leuschel Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und konträren Börsenbriefs Krisensicher Investieren.


2004 schrieb er ebenfalls zusammen mit Roland Leuschel das Buch "Das Greenspan Dossier" und die „Inflationsfalle“. Mehr zu Claus Vogt finden Sie hier.






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