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STOXX Europe 50: Absturz nach dem Angriff




25.02.22 13:20
BNP Paribas

Paris (www.aktiencheck.de) - Die russische Invasion in die Ukraine schockt die Welt und belastet selbstverständlich auch die europäischen Aktienmärkte, inklusive des STOXX Europe 50 (ISIN: EU0009658160, WKN: 965816), so die Experten der BNP Paribas in einer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".

Unter "normalen" Umständen hätte die schwindende Pandemie-Angst wohl für eine positive Stimmung an den Märkten gesorgt, der Übergang zu weitgehender Normalität erfolge deutlich rascher als bis vor Kurzem erwartet. Doch der Ukraine-Konflikt stelle nun alles infrage. Nichts wie raus aus Aktien könnte trotzdem das falsche Rezept sein. Zum einen, weil sich die Wirtschaft an und für sich auf einem guten Weg befinde. Und zum anderen, weil die Märkte infolge der Invasion nun schon kräftig korrigiert hätten.

Ruhe bewahren

Ein Blick in die Geschichte zeige zudem, dass die Aktienmärkte ihre in Krisenzeiten anfallenden Verluste häufig innerhalb weniger Monate wettgemacht haben. 2003 etwa, im Jahr des Irak-Kriegs, habe der Dow Jones (ISIN: US2605661048, WKN: 969420) einen Zuwachs von mehr als 30 Prozent verzeichnet. Anleger könnten sich daher über einen antizyklischen und behutsamen Einstieg Gedanken machen. Der STOXX Europe 50 Index federe die erhöhten Risiken dank seiner geografischen Streuung vergleichsweise gut ab. Im Unterschied zum EURO STOXX 50 (ISIN: EU0009658145, WKN: 965814) der nur Unternehmen des Euro-Währungsgebiets bündele, umfasse der STOXX Europe 50 auch britische Unternehmen. Vertreten sei außerdem die Schweiz mit Defensiv-Titeln wie Nestlé (ISIN: CH0038863350, WKN: A0Q4DC, Ticker-Symbol: NESR, SIX Swiss Exchange-Symbol: NESN), Novartis (ISIN: CH0012005267, WKN: 904278, Ticker-Symbol: NOT, SIX Swiss Exchange-Symbol: NOVN, NASDAQ OTC-Symbol: NVSEF) und Zurich Insurance (ISIN: CH0011075394, WKN: 579919, Ticker-Symbol: ZFIN, SIX Swiss Exchange-Symbol: ZURN). Gute Nerven seien indes gefragt. Denn neben der Invasion Russlands müssten die Märkte auch die Inflation und die von der US-Notenbank FED in Aussicht gestellte Zinswende verarbeiten. Ruhige Zeiten würden anders aussehen. (25.02.2022/ac/a/m)





 
Finanztrends Video zu Nestlé


 
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