SFC Energy strebt Margen zwischen 10 und 15% an - Einstiegschance! Aktienanalyse




11.09.18 11:14
Vorstandswoche.de

Haar (www.aktiencheck.de) - SFC Energy-Aktienanalyse von "Vorstandswoche.de":

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" raten in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Brennstoffzellenherstellers SFC Energy AG (ISIN: DE0007568578, WKN: 756857, Ticker-Symbol: F3C) zu kaufen.

Mitte Dezember 2017 hätten die Experten die Aktie der SFC Energy AG bei Kursen von 6 Euro erstmals zum Kauf empfohlen. Im Jahresverlauf 2018 habe das Papier im Hoch bei knapp 10 Euro notiert, um aktuell auf Kurse von unterhalb von 7 Euro zu korrigieren. Auf jetzigem Kursniveau würden die Experten erneut eine Einstiegschance sehen. Operativ habe Firmenchef Peter Podesser das geliefert, was er den Experten im Dezember in Aussicht gestellt habe. Nach einer Leidenszeit von zehn Jahren - die Gesellschaft habe nur Verluste angehäuft - gehe es nun bergauf.

Podesser sehe die Wende als nachhaltig an, wie er den Experten im Hintergrundgespräch mitgeteilt habe. "In der gesamten Branche der Brennstoffzelle gab es einen harten Ausleseprozess. Vielen Firmen sind inzwischen pleite. Uns gibt’s immer noch. Davon profitieren wir inzwischen sehr deutlich und sind nun das erste Brennstoffzellenunternehmen weltweit, das operativ Geld verdient. Unsere Produkte schaffen Werte in den Märkten, in denen wir heute unterwegs sind. Der Gegenwind für die Brennstoffzelle hat sich deutlich verringert und die Technologie wird nun als saubere und effiziente Alternative der Energieerzeugung auf breiter Basis akzeptiert", erkläre Podesser.

SFC unterteile das Geschäft in vier Bereiche: Öl & Gas, Defense & Security sowie Industry und Clean Energy & Mobility. Die Nachfrage aus dem Bereich Öl & Gas sei ordentlich, vor allem die Nachfrage von kanadischen Gesellschaften ziehe inzwischen deutlich an. Im ersten Halbjahr 2018 seien weitere Aufträge aus dem Bereich Verteidigung in Deutschland noch überschaubar gewesen. Hintergrund sei die späte Regierungsbildung und der erst jüngst verabschiedete Haushalt. Für das zweite Halbjahr sei der CEO optimistisch, dass sich hier die Auftragslage stark verbessere. Zudem erwarte Podesser Aufträge aus internationalen Verteidigungsetats. Mittelfristig könnte der Markt für Elektromobilität für das Unternehmen vielversprechend werden.

"Wir sehen großes Interesse für die Brennstoffzelle als Sekundäraggregat zur Batterie, mit dem Ziel, die Batterie nicht nur zu laden, sondern auch zu wärmen und länger am Leben zu halten. Dabei ist vor allem das Interesse aus China sehr groß", so Podesser. Gut möglich, dass SFC im kommenden Jahr für diesen Bereich entsprechende Produkte präsentiere. "Wir arbeiten an diesem Thema. Eingeplant haben wir das bisher nicht wirklich." Ansonsten sei der Bereich Clean Energy & Mobility im ersten Halbjahr 2018 rückläufig gewesen, was allerdings daran gelegen habe, dass im Vorjahr ein Großauftrag aus Singapur für Überwachungssysteme im Umsatz verbucht worden sei. Der per Ende des ersten Halbjahres 2018 leicht reduzierte Auftragsbestand zum Vorjahr sei übrigens kein Grund zur Sorge. "Zum Stichtag war er geringer. Inzwischen liegen wir wieder über dem Niveau des Vorjahres."

Die Bayern seien mit einem Umsatzplus von fast 28% sehr stark ins neue Jahr gestartet. Das EBITDA in Q1 habe bei knapp 1 Mio. Euro gelegen. Bereinigt um negative Einmaleffekte habe das EBITDA sogar mehr als 1,8 Mio. Euro betragen. Im Startquartal 2018 habe das Unternehmen stark von einem Großauftrag der Bundeswehr aus Dezember 2017 profitiert. Daher sei die Dynamik des Q1 natürlich auf das Gesamtjahr nicht fortzuführen gewesen. Für das erste Halbjahr 2018 habe sich dennoch ein solides Umsatzplus von über 17% auf fast 31 Mio. Euro ergeben. Das zweite Quartal sei operativ leicht positiv gewesen. Insgesamt betrage das bereinigte EBITDA im ersten Halbjahr 2018 mehr als 2,1 Mio. Euro und das berichtete EBITDA liege bei rund 1 Mio. Euro. SFC habe das EBITDA um Aufwendungen für eine Restrukturierung in Höhe von rund 400.000 Euro bereinigt sowie um Aufwendungen für das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm wegen des deutlich gestiegenen Aktienkurses im ersten Halbjahr 2018 um rund 0,6 Mio. Euro bereinigt.

Weitere negative Einmaleffekte für das zweite Halbjahr erwarte Podesser aktuell nicht. Ausnahmen seien die Kosten für das Optionsprogramm, was allerdings am Aktienkurs zum Jahresende liege, der heute nicht abschätzbar sei. Für das Jahr 2018 bekräftige der Firmenlenker die Prognose, einen Umsatz zwischen 60 und 64 Mio. Euro einzufahren. Die Ertragszahlen sollten sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern. "Wir halten in diesem Jahr ein bereinigtes EBITDA von mindestens 3 Mio. Euro für erreichbar. Ich bin für 2018 recht optimistisch, dass es ein gutes Jahr wird. Wir müssen allerdings auch alle geplanten Projekte im Q4 abwickeln. Ich fühle mich mit den Erwartungen aber insgesamt wohl", so Podesser.

Im ersten Halbjahr 2018 sei das Nettoergebnis noch minimal negativ gewesen. Stark wäre es, wenn SFC den Bericht für das Jahr 2018 erstmals mit schwarzer Tinte verfassen könne. "Wir arbeiten daran. Ob es am Jahresende dann reicht, müssen wir abwarten. Ich will es noch nicht versprechen." Spätestens aber im Jahr 2019 solle SFC endlich auch unterm Strich Geld verdienen. Der Umsatz dürfte die Marke von 70 Mio. Euro übertreffen. "Unser Momentum ist gut. Die Nachfrage nach sauberer Energie nimmt stark zu. Diesen Rückenwind wollen wir ins Jahr 2019 mitnehmen und weiter wachsen". Analysten würden im nächsten Jahr ein EBITDA von mehr als 8 Mio. Euro für erreichbar halten. Das wäre ein massiver Sprung. "Für eine Ergebnisprognose ist es noch zu früh. Unser Ziel ist, dass wir die Ergebnisse weiter steigern und mittelfristig mit einer EBITDA-Marge von 10 bis 15% erreichen", so der CEO.

Finanziell stehe SFC inzwischen auf soliden Beinen. Eine weitere Kapitalerhöhung sei weder notwendig noch auf absehbare Zeit geplant. SFC wolle nun ernten, was man gesät habe.

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" sehen im Kursrückgang eine ideale Chance, erneut die SFC Energy-Aktie zu kaufen. (Analyse vom 11.09.2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze SFC Energy-Aktie:

Xetra-Aktienkurs SFC Energy-Aktie:
6,22 EUR -2,20% (11.09.2018, 10:28)

Tradegate-Aktienkurs SFC Energy-Aktie:
6,22 EUR -1,89% (11.09.2018, 11:00)

ISIN SFC Energy-Aktie:
DE0007568578

WKN SFC Energy-Aktie:
756857

Ticker-Symbol SFC Energy-Aktie:
F3C

Kurzprofil SFC Energy AG:

Die SFC Energy AG (ISIN: DE0007568578, WKN: 756857, Ticker-Symbol: F3C) (www.sfc.com) ist ein führender internationaler Anbieter von stationären und mobilen Hybrid-Stromversorgungslösungen. Mit über 35.000 verkauften Brennstoffzellen steht SFC Energy auf Platz eins der Brennstoffzellenhersteller. Seine zahlreichen mehrfach ausgezeichneten Produkte vertreibt das Unternehmen in der Öl- und Gasindustrie, in Sicherheits- und Industrieanwendungen und im Endverbrauchermarkt. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Brunnthal bei München, Deutschland, und betreibt Produktionsstandorte in den Niederlanden, Rumänien und Kanada, sowie Vertriebsniederlassungen in den USA und Kanada. Die SFC Energy AG notiert im Prime Standard der Deutschen Börse. (11.09.2018/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
 
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