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Ryanair: Das ist überraschend - Aktienanalyse




22.11.21 16:34
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Ryanair-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Ryanair Holdings plc (ISIN: IE00BYTBXV33, WKN: A1401Z, Ticker-Symbol: RY4C, NASDAQ OTC-Symbol: RYAOF) unter die Lupe.

Unter den zehn größten CO2-Verusachern in Europa würden sich v.a. Kohlekraftwerke, aber auch eine Fluggesellschaft finden: Ryanair. Dies liege jedoch hauptsächlich daran, dass der irische Billigflieger einfach am häufigsten fliege. Ryanair selbst sehe sich indes als besonders klimafreundliche Airline. Das klinge zunächst einmal überraschend, doch die Begründung sei einleuchtend. Denn mit der sehr jungen Flotte und den höchsten Auslastungen der Industrie erreiche man die geringsten CO2-Werte pro Passagier, habe der Chef der Ryanair-Gruppe, Michael O'Leary., gesagt Zudem investiere man in den kommenden fünf Jahren Milliarden Euro in 210 neue, effizientere Flugzeuge, die mit rund 16% weniger Kerosin pro Passagier auskämen.

Bei einer Veranstaltung der Flugsicherheitsorganisation Eurocontrol habe der Ire andere Airlines wie auch die EU frontal angegriffen. So seien die Staaten seit Jahren an der Aufgabe gescheitert, die Kontrolle des europäischen Luftraums zu vereinheitlichen. Bei einer effektiven und deregulierten Organisation der Flugsicherungen könnten aus seiner Sicht bis zu 20% Kerosin gespart und 95% der Verspätungen beseitigt werden, habe O'Leary gemeint.

Die Passagiere sollten zudem auf Ryanair-Flüge umsteigen, statt bei den großen Netzwerk-Airlines wie Lufthansa, Air France oder British Airways zu buchen, die durchschnittlich höhere Emissionen hätten und besonders klimafeindliche Business-Klassen anböten.

Der Ryanair-Chef habe auch die Besteuerung des Luftverkehrs kritisiert, deren Erträge nicht dafür genutzt würden, in umweltfreundliche Technologien zu investieren. O'Leary habe nachhaltige Kraftstoffe (SAF) genannt, die Ryanair bis 2030 für 12,5% des Bedarfs nutzen wolle. Derzeit seien auf dem Markt nur geringe Mengen des Treibstoffs vorhanden, der z.B. aus Speiseresten und perspektivisch auch synthetisch aus Grünstrom hergestellt werden könne.

Ryanair bleibe im europäischen Luftfahrtsektor das am stärksten aufgestellte Unternehmen mit der besten Kostenstruktur. Die Aktie sei innerhalb des Sektors der Favorit des "Aktionärs". Wegen des sehr schwierigen Marktumfelds und dem nun wieder eingetrübten Chart dränge sich ein Kauf aktuell allerdings nicht auf. Bereits investierte Anleger sollten den Stopp bei 13,50 Euro beachten, so Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 22.11.2021)

(Mit Material von dpa-AFX)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Ryanair-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Ryanair-Aktie:
15,60 EUR -1,64% (22.11.2021, 15:50)

XETRA-Aktienkurs Ryanair-Aktie:
15,64 EUR -1,67% (22.11.2021, 15:56)

ISIN Ryanair-Aktie:
IE00BYTBXV33

WKN Ryanair-Aktie:
A1401Z

Ticker-Symbol Ryanair-Aktie:
RY4C

NASDAQ OTC-Symbol Ryanair-Aktie:
RYAOF

Kurzprofil Ryanair Holdings plc:

Ryanair (ISIN: IE00BYTBXV33, WKN: A1401Z, Ticker-Symbol: RY4C, NASDAQ OTC-Symbol: RYAOF) ist eines der größten Niedrigpreis-Flugunternehmen in Europa. Nach einer Umstrukturierung 1990/1991 wurde Ryanair zur ersten Fluggesellschaft, die das von Southwest Airlines in den USA mit großem Erfolg entwickelte Prinzip "Niedrigste Preise/Keine Extras" uneingeschränkt auch in Europa anwendet. Dabei werden die reinen Flugpreise niedrig gehalten, jedoch für bestimmte Leistungen wie Gepäckaufgabe, Online-Check-In oder Getränke und Mahlzeiten an Board Gebühren berechnet. Zudem verkauft Ryanair Werbeflächen auf Boarding Pässen, im On-Board-Display, auf der Homepage und im eigenen In-Flight Magazin.

Ryanair kooperiert seit 1999 mit dem Flugzeughersteller Boeing und bezieht seit 1999 von Boeing Maschinen des Typs Boeing 737-800. Die aktuelle Flotte besteht aus 303 Flugzeugen dieses Typs, die jeweils über eine Sitzplatzkapazität von rund 200 Plätzen verfügen. Inzwischen werden über 180 Destinationen rund um den Globus angeflogen.(22.11.2021/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
 
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
IE00BYTBXV33 A1401Z 18,26 € 13,89 €
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