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Rohstoffpreise dürften mittelfristig steigen




17.04.18 14:55
aktiencheck.de

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Viele Themen bewegten die Märkte in den vergangenen Wochen, aber die Rohstoffmärkte konnten daraus keine eindeutigen Trends ableiten, so die Analysten der DekaBank.


 


Das stärkste Plus sei im Vormonatsvergleich bei den Energierohstoffen übrig geblieben. Rohöl habe sich aufgrund von Angebotssorgen und einer deutlich steigenden Risikoprämie mit zweistelligen Prozentwerten verteuert. Weder im Bereich der Edel- noch der Industriemetalle habe man in den letzten Wochen eine klare Richtung erkennen können. Der Rückgang der globalen Einkaufsmanagerindices von ihren hohen Niveaus aus sorge für Verunsicherung bezüglich der Fortdauer des weltweiten Aufschwungs, aber die Industriemetalle hätten sich davon nicht beirren lassen. Ebenso wenig habe die Zuspitzung des Handelsstreits zwischen den USA und China für einen Abverkauf bei den Industriemetallen gesorgt. Und Gold als sicherer Hafen habe nur wenig davon profitieren können.


 


Der Außenwert des US-Dollars, der zumindest kurzfristig immer wieder als Orientierung für die Rohstoffpreise diene, habe in den vergangenen Wochen auch keine klaren Trends angezeigt. Und so sei es bei heterogenen, aber nicht allzu starken Preisbewegungen auf den Rohstoffmärkten geblieben. Die Analysten der DekaBank gehen davon aus, dass das Unwohlsein an den Finanzmärkten noch eine Weile andauern wird, ohne dass dabei der weltweite Aufschwung abrupt zu Ende geht. Dieser holprigeren Marktentwicklung könnten sich auch die Rohstoffpreise nicht entziehen.


 


Die Entwicklung der Rohstoffpreise werde langfristig vom Zusammenspiel zwischen physischem Angebot und Nachfrage bestimmt. Bis vor ein paar Jahren seien die Rohstoffmärkte stark durch die steigende Rohstoffnachfrage in den Schwellenländern aufgrund des wirtschaftlichen Aufholprozesses dominiert worden. Die bis zur Finanzkrise deutlich gestiegenen Preise hätten damals eine Investitionswelle im Rohstoffsektor losgetreten. In dieser Zeit seien die Produktionskapazitäten bei vielen Rohstoffen sogar so spürbar ausgeweitet worden, dass nicht nur die steigende Nachfrage problemlos habe bedient werden können, sondern zunehmend Überkapazitäten bei der Rohstoffproduktion entstanden seien. Die Folge sei ein über mehrere Jahre herrschender Abwärtstrend der Rohstoffpreise gewesen, der seit 2016 beendet sei.


 


Das niedrige Preisniveau habe bewirkt, dass die Investitionstätigkeit gebremst worden sei. In Verbindung mit der anhaltenden Zunahme der globalen Rohstoffnachfrage dürften die Rohstoffpreise mittelfristig steigen. Die Anlageklasse Rohstoffe eigne sich als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio. Allerdings müsse beachtet werden, dass bei Rohstoffinvestitionen starke Preisschwankungen auftreten könnten. (Ausgabe April / Mai 2018) (17.04.2018/ac/a/m)



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