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Kolumnist: Bernd Raschkowski

Rohöl beendet die Korrektur




12.09.19 07:44
Bernd Raschkowski

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Das Öl der amerikanischen Sorte WTI hat in den vergangenen Tagen an Wert gewonnen. Aktuell kostet ein Barrel Öl, was ungefähr 159 Litern entspricht, 58,02 US-Dollar. Gegenüber dem August bedeutet dies ein Preisanstieg von mehr als zehn Prozent. Zum Jahreswechsel notierte das Öl lediglich bei rund 44 US-Dollar je Barrel.


In der folgenden Abbildung ist die Entwicklung des Öls der amerikanischen Sorte WTI seit Herbst 2018 dargestellt (in US-Dollar je Barrel, Candlestick-Chart, eine Kerze entspricht einem Tag):


 



 


Besonders interessant: Mit dem Kursanstieg der letzten Tage ist der Energieträger über die charttechnische Konsolidierungslinie gestiegen. Damit wurde ein positives Signal generiert. Die Korrekturbewegung, welche sich seit dem April etabliert hatte, kann damit als beendet angesehen werden.


Passt der Preisanstieg in das Gesamtbild?

Der Anstieg im Rohöl wird von Marktexperten mit Kopfschütteln begleitet. Denn es machen Sorgen um die Weltkonjunktur die Runde – und ein Anstieg des Ölpreises passt dabei garnicht ins Bild. Öl wird generell als Frühindikator der globalen Wirtschaft gesehen. Ein steigender Ölpreis deutet tendenziell eher auf eine anziehende Wirtschaftsaktivität hin.


Besonders deutlich zu sehen war dies gegen Ende des letzten Jahres. Konjunktursorgen machten die Runde und drückten die internationalen Börsen massiv nach Süden. Gleichzeitig fiel auch der Ölpreis – und wie! Innerhalb kurzer Zeit verlor der Rohstoff rund die Hälfte an Wert.


Solche heftigen Bewegungen sind im Öl nicht unüblich. Ein steigender Ölpreis passt dementsprechend nicht zu den momentanen Sorgen vor einer Abkühlung der Weltkonjunktur. Vielleicht ist die Lage doch nicht so schlimm wie von einigen Experten befürchtet?


Charttechnik: Aufwärtsbewegung bis zum 2019er-Hoch

Die technischen Signale geben uns stets solide Hinweise auf künftige Entwicklungen. In diesem Fall ist das Szenario positiv zu werten. Nach dem Ausbruch über die Korrekturlinie Anfang September sind mittelfristig weiter steigende Notierungen im Öl zu erwarten.


Als erstes Ziel gilt dabei das bisherige Jahreshoch von 66,50 Dollar. Erst dort verläuft der nächste Widerstand. Wird anschließend auch diese Marke geknackt, so kann danach mit Anschlusskäufen bis auf rund 80 Dollar gerechnet werden.


Freundliche Grüße aus Köln


Ihr



Bernd Raschkowski
Chefredakteur
www.rohstoff-dienst.de



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