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Kolumnist: Bernd Raschkowski

Rohöl: Warten auf die Bodenbildung




31.03.20 17:42
Bernd Raschkowski

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Bereits seit 12 Wochen befinden sich die Ölpreise unter massivem Verkaufsdruck. Zum Jahreswechsel notierten die Energieträger noch oberhalb von 60 Dollar, heute sind es nur noch rund 20 Dollar für die Sorte WTI. Es bestehen gleich zwei Belastungsfaktoren, welche für den Kursrutsch sorgten: Das ausgeweitete Angebot seitens einiger Ölstaaten sowie die eingebrochene Nachfrage aufgrund der Corona-Krise. Aber irgendwann dürfte sich die Talfahrt auch mal dem Ende entgegen neigen.


In der folgenden Abbildung ist die Entwicklung des Öls der amerikanischen Sorte WTI seit August 2019 dargestellt (in US-Dollar je Barrel, Candlestick-Chart, eine Kerze entspricht einem Tag):


 



 


Wann kommt die Stabilisierung?


Nach dem historischen Crash am Ölmarkt erholten sich die Notierungen bislang nicht. Erst am heute notieren die Ölpreise mit kleinen Aufschlägen im Vergleich zum Vortag. Ein Barrel Öl der Nordseesorte Brent kostet derzeit 22,80 US-Dollar. Der Preis für die amerikanische Sorte WTI stieg auf 20,63 Dollar je Barrel (159 Liter). Damit können die Energieträger erstmals seit langer Zeit Pluszeichen ausweisen.


In den vergangenen Wochen hatte das Öl einen fulminanten Rutsch verzeichnet. Der Energieträger ist auf das niedrigste Niveau seit fünf Jahren gefallen. Zumindest eine technische Gegenbewegung nach oben wird mittlerweile immer wahrscheinlicher.


Zuversichtliche Signale aus China


Auftrieb verleiht heute die Lage in Chinas Industrie, welche sich nach der Corona-Krise wieder im Aufwind befindet. Nach dem herben Einbruch der Wirtschaftsleistung im Januar und Februar sprang der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) der chinesischen Industrie im März von 35,7 auf 52 Punkte hoch. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem Anstieg auf knapp 45 Punkte gerechnet. Ein Index über der kritischen Grenze von 50 Punkten deutet auf eine positive Stimmung in der Wirtschaft hin.


Kritik wird immer wieder laut, wonach die offiziellen Daten aus China nicht zuverlässig überprüft werden können. Dennoch äußern sich zahlreiche Analysten dahingehend, dass sich „die Lage im Großen und Ganzen wieder massiv aufhelle“.  Gestützt werden die Ölpreise auch durch eine Zinssenkung der chinesischen Notenbank.


Freundliche Grüße aus Köln


Ihr


Bernd Raschkowski
Chefredakteur
www.rohstoff-und-devisen-news.de



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