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Rohöl: Seitwärtstrend setzt sich fort




06.08.18 16:34
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Analog der vergangenen Wochen erwarten wir auch in der kommenden Woche eine Fortsetzung der Seitwärtstendenz in Brent und WTI, so die Analysten der Nord LB.

Kurzfristige Angebotsrestriktionen im Zuge von Kämpfen in Libyen, sowie die Wiederaufnahme saudischer Transportaktivitäten durch das Rote Meer würden die Angebotsseite entlasten. Auf amerikanischer Seite erhöhe die seit Mitte Juli wieder im Teilbetreib befindliche kanadische Syncrude Anlage das Rohölangebot. Gleichzeitig lasse die historisch schwächere Produktennachfrage im September und Oktober einen gewissen Abwärtsdruck auf die Rohölpreise in naher Zukunft erwarten. Demgegenüber sinke die venezuelanische Produktion jeden Monat um ca. 50 bis 60 Tsd. Barrel täglicher Förderleistung und auch die US-Rig Counts würden erneut sinken.

Daneben verzeichne der Iran im Juli Produktionsreduktionen i.H.v. 100 Tsd. Barrel. In Antizipation der ab November gültigen, direkten Öl-Sanktionen gegen den Iran, würden die Fördermengen andernorts deutlich gesteigert und die genannten Ausfälle kurzfristig überkompensieren. Alleine Russland expandiere im Juli um rund 200 Tsd. Barrel täglicher Förderleistung (Kuwait (+80 Tsd. Bpd), Verein. Arab. Emirate (+40 Tsd. Bpd)). Der hieraus resultierende Preisdruck werde indes durch die große Steuerungswilligkeit Saudi Arabiens abgemildert.

So habe das Königreich nach starken Produktionsanhebungen im Juni zur Stabilisierung der Preise mit einer ebenso deutlichen wie unerwarteten Produktionskürzung um 200 Tsd. Barrel im Juli reagiert. Insgesamt würden die Analysten, bis zum Beginn der vollen US-Sanktionen gegen den iranischen Ölsektor im November, weiterhin steigende Produktionsleistungen in den genannten OPEC+ Staaten erwarten, welche zusammen mit saisonal schwächerer Nachfrage mit entsprechendem Limitierungspotenzial für die Ölpreise einhergehen würden.

Stärkere Preissenkungen deutlich unterhalb der 70 USD würden die Analysten vor dem Hintergrund der aktiven angebotsseitigen Eingriffe Saudi Arabiens, sowie aufgrund der risikobehafteten geopolitischen Lage im Mittleren Osten, Nordafrika und Venezuela nicht als wahrscheinlich erachten. Die Märkte würden angespannt bleiben, global knapper werdende Reservekapazitäten würden längerfristig erhöhte Volatilitätsrisiken bergen. Ebenfalls würden negative Nachfrageeffekte durch eskalierende Handelskonflikte drohen. (06.08.2018/ac/a/m)






 
 
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