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Renminbi profitiert von guten Daten und Freihandelszone




17.11.20 12:20
Postbank Research

Bonn (www.aktiencheck.de) - Nach acht Jahren harter Verhandlungen haben unter der Federführung Chinas 15 Länder im Osten Asiens plus Australien und Neuseeland ein Abkommen über die größte Freihandelszone der Welt geschlossen, abgekürzt RCEP; Indien schließt sich Stand heute dem Abkommen jedoch nicht an, so die Analysten von Postbank Research.

Rund 30 Prozent der Weltbevölkerung, die sich auch für ein Drittel des Welthandels verantwortlich zeigen würden, würden somit zukünftig von einem schrittweisen Abbau von bis zu 92 Prozent aller Zölle zwischen den einzelnen Staaten profitieren. China gelte als einer der größten Profiteure des Abkommens, sodass der Renminbi fest in die Woche gestartet sei. Zusätzlich befeuert worden sei die positive Stimmung durch Daten zur chinesischen Industrieproduktion im Oktober, die im Vergleich zum Vorjahr 6,9 Prozent zugelegt und somit die Prognosen geschlagen habe.

Im Einzelhandel seien in China im selben Monat 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr umgesetzt worden. Aufgrund der beeindruckenden Erholung des chinesischen Dienstleistungssektors und der Stärke des dortigen Immobilienmarktes würden sich die Analystenstimmen mehren, die erwarten würden, dass China zum Ende des Jahres 2020 auf den Wachstumspfad der Vor-Pandemiezeit zurückkehren sollte, also rund sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen könnte. Der Trend hin zu einem etwas stärkeren Renminbi könnte somit noch etwas anhalten. (17.11.2020/ac/a/m)





 
 
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