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Kolumnist: Stock-World Redaktion

Realitäts-Check für Anlageberatung




19.05.22 08:52
Stock-World Redaktion

  • Vermögensplanung muss die Möglichkeit exogener Schocks berücksichtigen
  • Kosten des Klimawandels sollten in Szenarien einfließen
  • Moderne Technologie erlaubt individuelle Analysen

Zürich, den 19. Mai 2022 – Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat den Anlegern erneut deutlich vor Augen geführt, dass exogene Schocks einen substanziellen Einfluss auf die Finanzmärkte haben. Die Angst vor den Auswirkungen der Sanktionen, den damit verbundenen Rückwirkungen auf Produzenten und Konsumenten, Lieferketten und Versorgungssicherheit hat eine Reihe von Märkten durchgeschüttelt. Technologieaktien-Indizes, die 2021 noch zu den Gewinnern gehörten, haben seit Jahresanfang mehr als ein Viertel an Wert verloren. Noch härter traf es langlaufende Staatsanleihen, die in der Folge von hoher Inflation und ersten Zinserhöhungen von Notenbanken Kursverluste von teilweise mehr als 20 Prozent hinnehmen mussten. Damit sind die Kursgewinne, die Anleger über fünf Jahre zum Beispiel mit Bundesanleihen erzielen konnten, ausgelöscht. 


Viele Anleger nehmen solche Umschwünge am Kapitalmarkt zum Anlass, ihr Portfolio umzuschichten oder «abzusichern». Was auf den ersten Blick logisch erscheint, birgt aber Nachteile: Zum einen nimmt nach größeren Kursrückgängen die Wahrscheinlichkeit für steigende Preise wieder zu, so dass sich ein Ausharren in der Regel lohnt. Viel wichtiger ist aber: Panikartige Umschichtungen verändern die strategische Asset Allocation, die gerade in stürmischen Marktphasen grundsätzlich beibehalten werden und eine langfristige Perspektive bieten soll. Seit dem Platzen der Neue-Markt-Blase 2000 sind die Märkte nahezu ununterbrochen im Krisenmodus – ein häufiger Wechsel zwischen Risiko und Absicherung kann keine Basis sein. Wie lässt sich aber verhindern, dass ein exogener Schock die Vermögensplanung umwirft? Hierfür braucht es eine Beratungslösung, die zwei essenzielle Voraussetzungen mitbringt. 


Zum einen muss die Möglichkeit von größeren Kursverlusten («Fat Tails»), wie wir sie zuletzt massiv erlebt haben, bei der Beratung der Kunden explizit berücksichtigt werden. Ein zukunftsgerichteter Beratungsprozess, der mit Szenarien – und nicht mit linearen Prognosen – arbeitet und solche Extremereignisse angemessen reflektiert, gibt den Kunden ein realistisches Bild. Das Gegenteil wäre eine rein vergangenheitsorientierte Betrachtung, die lediglich eine Normalverteilung von Renditen kennt.


Zum anderen müssen weiterhin auch langfristige Trends in den Szenarien enthalten sein. Ein wichtiges Beispiel sind Nachhaltigkeit und Klimawandel – die Auswirkungen der Erderwärmung auf Wirtschaft und damit die Vermögenspreise lassen sich heute schon modellieren. Natürlich muss auch die künftige Inflation Teil einer solchen Beratungslösung sein. Nur so können sich Kunden ein ganzheitliches Bild der eigenen finanziellen Ziele und ihrer finanziellen Gesamtsituation machen.  Das Wealthtech-Unternehmen 3rd-eyes analytics hat sich dieser Aufgabe verschrieben und bietet Finanzdienstleistern passgenaue Vermögensplanungs- und Anlageberatungslösungen, die sowohl die gewünschten Nachhaltigkeitserfordernisse als auch den Schutz vor exogenen Marktschocks berücksichtigen.


Über 3rd-eyes analytics:
3rd-eyes analytics ist ein Wealthtech- Unternehmen, das Finanzdienstleistern zielbasierte und nachhaltige Vermögensplanungs- und Anlageberatungslösungen anbietet. Aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung in der Nachhaltigen Kapitalanlage ermöglicht 3rd-eyes analytics die Reduktion von Klimawandelrisiken in der Anlagestrategie und auf Ebene von Einzelanlagen und hilft so, eine nachhaltige Reduktion von CO2 Emissionen zu erreichen. 3rd-eyes analytics wurde 2015 in Zürich gegründet und hat bisher zahlreiche Auszeichnungen gewonnen, und wurde 2021 als Fintech Germany Award Finalist nominiert.



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Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.





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