Rambus nach Patentschlappe im Fokus
17.11.11 17:39
aktiencheck.de EXKLUSIV
Los Altos (aktiencheck.de AG) - Das amerikanische Chip-Unternehmen Rambus Inc. (ISIN US7509171069 / WKN 906870) musste am Mittwochabend eine herbe Niederlage in einem nun sieben Jahre andauernden Rechtsstreit gegen den US-Konkurrenten Micron Technology Inc. (ISIN US5951121038 / WKN 869020) und den südkoreanischen Chip-Hersteller Hynix Semiconductor Inc. (ISIN US4491304006 / WKN A0HGYA) hinnehmen.
Wie aus einer am Mittwochabend veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, habe der San Francisco County Superior Court erklärt, dass Rambus im Rahmen des Verfahrens gegen seine beiden Wettbewerber keiner seiner Anschuldigungen habe beweisen können. Rambus hatte den beiden Konzernen vorgeworfen, gemeinsam in illegaler Weise die Verfügbarkeit von RDRAM- Chipsätzen verknappt und damit die Preise für diese Produkte künstlich in die Höhe getrieben zu haben. Gleichzeitig hätten Micron Technologies und Hynix die Preise für das Konkurrenzprodukt DDR gesenkt und damit die RDRAM-Technologie von Rambus vom Markt verdrängt. Anschließend hätten beide Wettbewerber die Preise für DDR-Chipsätze um bis zu 500 Prozent erhöht. Das Gericht sah diese Anschuldigungen als haltlos an und urteilte im Sinne von Micron Technology und Hynix Semiconductor. Rambus zeigte sich im Anschluss an das Urteil in dem nun sieben Jahre dauernden Rechtsstreit enttäuscht über die Entscheidung des Gerichts und kündigte an, dass man gegen das Urteil möglicherweise in Revision gehen werde.
Am Vorabend musste die Aktie von Rambus mehr als 61 Prozent abgeben. Aktuell kann sich der Wert aber wieder erholen und legt derzeit 17,58 Prozent auf 8,36 US-Dollar zu. (17.11.2011/ac/e/a)
Wie aus einer am Mittwochabend veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, habe der San Francisco County Superior Court erklärt, dass Rambus im Rahmen des Verfahrens gegen seine beiden Wettbewerber keiner seiner Anschuldigungen habe beweisen können. Rambus hatte den beiden Konzernen vorgeworfen, gemeinsam in illegaler Weise die Verfügbarkeit von RDRAM- Chipsätzen verknappt und damit die Preise für diese Produkte künstlich in die Höhe getrieben zu haben. Gleichzeitig hätten Micron Technologies und Hynix die Preise für das Konkurrenzprodukt DDR gesenkt und damit die RDRAM-Technologie von Rambus vom Markt verdrängt. Anschließend hätten beide Wettbewerber die Preise für DDR-Chipsätze um bis zu 500 Prozent erhöht. Das Gericht sah diese Anschuldigungen als haltlos an und urteilte im Sinne von Micron Technology und Hynix Semiconductor. Rambus zeigte sich im Anschluss an das Urteil in dem nun sieben Jahre dauernden Rechtsstreit enttäuscht über die Entscheidung des Gerichts und kündigte an, dass man gegen das Urteil möglicherweise in Revision gehen werde.
Am Vorabend musste die Aktie von Rambus mehr als 61 Prozent abgeben. Aktuell kann sich der Wert aber wieder erholen und legt derzeit 17,58 Prozent auf 8,36 US-Dollar zu. (17.11.2011/ac/e/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 4,31 $ | 4,38 $ | -0,07 $ | -1,60% | 25.05./22:19 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US7509171069 | 906870 | 18,55 $ | 4,00 $ | |
Werte im Artikel
|
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