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Rally an Kapitalmärkten macht Pause




19.02.21 10:05
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - 861.000 US-Amerikaner stellten in der vergangenen Woche einen Antrag auf staatliche Unterstützung in Form von Arbeitslosenhilfe, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Das seien um etwa 100.000 mehr gewesen als der Konsens zuvor erwartet habe. Nach einer Reihe an zum Teil deutlich über den Erwartungen gelegenen Konjunkturdaten an den Tagen zuvor habe gestern der Arbeitsmarkt also gezeigt, dass er immer noch etwas hinterherhinke.

Zusätzlich sei gestern speziell an der NASDAQ zu beobachten gewesen, dass sich die Anleger vermehrt von jenen Aktien getrennt hätten, die in den Monaten zuvor besonders rasant angestiegen seien. Dies habe nicht zuletzt auch die Papiere von Apple (ISIN: US0378331005, WKN: 865985, Ticker-Symbol: APC, NASDAQ-Symbol: AAPL) oder Alphabet (ISIN: US02079K3059, WKN: A14Y6F, Ticker-Symbol: ABEA, Nasdaq-Symbol: GOOGL) betroffen. Die Anleger dürften hier doch vermehrt Bedenken wegen der ausgedehnten Bewertungen haben.

Während der Dow Jones Industrials (ISIN: US2605661048, WKN: 969420) und der S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) gestern um jeweils rund 0,4% eingebüßt hätten, hätten die Indices der technologielastigen NASDAX etwas mehr an Boden verloren. Zuvor seien bereits die wichtigsten europäischen Aktienbarometer in ähnlichem Ausmaß wie der breite US-Aktienmarkt zurückgefallen. Auf dem alten Kontinent hätten teils steigende COVID-19-Fallzahlen zusätzlich die Sorgen der Börsianer befeuert.

Die asiatischen Leitindices würden sich heute Morgen uneinheitlich präsentieren. Der Index in Seoul habe zugelegt (ca. +0,7%), während jener in Tokio in ähnlichem Ausmaß zurückgegangen sei. Die chinesischen Aktienbarometer würden sich dagegen wenig verändert zeigen. Für den Auftakt des heutigen Aktienhandels in Europa würden die vorbörslichen Indikationen aktuell auf einen etwas festeren Handelsstart im Vergleich zu den gestrigen Schlussständen schließen lassen. Im Laufe des Handelstages würden dann wohl neue Konjunkturdaten, Unternehmensmeldungen (u.a. von Allianz (ISIN: DE0008404005, WKN: 840400, Ticker-Symbol: ALV, NASDAQ OTC-Symbol: ALIZF) und Danone (ISIN: FR0000120644, WKN: 851194, Ticker-Symbol: BSN, EN Paris: BN, NASDAQ OTC-Symbol: GPDNF)) und nicht zuletzt auch Meldungen zu COVID-19-Fallzahlen und der Impfstoffversorgung die weitere Marschrichtung mitbestimmen.

Hand in Hand mit den Aktienmärkten sei auch der Ölpreis nach einer langen Periode mit Zugewinnen etwas in die Knie gegangen und notiere aktuell ein gutes Prozent tiefer als gestern bei rund USD 64 (Sorte Brent). Der Goldpreis (rund USD 1.780) und sogar der Bitcoin (USD 51.500) würden vorerst im Wesentlichen auf ihren Vortagesniveaus verharren. (19.02.2021/ac/a/m)






 
 
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