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Postbanker streiken weiter




03.10.17 15:20
FONDS professionell

Wien (www.aktiencheck.de) - Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Postbank erneut zu Streiks aufgerufen, so die Experten von "FONDS professionell".

Die Angestellten an insgesamt 60 Standorten in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfahlen, Niedersachsen, Bremen und Rheinland-Pfalz sowie der Zentrale in Bonn sollten die Arbeit niederlegen. Bereits am Freitag und am Wochenende seien Postbanker in Bayern, Nordrhein-Westfahlen und in Niedersachsen in den Ausstand getreten.

Anlass seien die festgefahrenen Tarifverhandlungen zwischen dem Geldinstitut und der Gewerkschaft. Beide Seiten würden seit einiger Zeit am Verhandlungstisch sitzen, weil die Postbank-Mutter Deutsche Bank im Moment daran arbeite, die als unverkäuflich geltende Tochter wieder vollständig in das eigene Privatkundengeschäft zu integrieren. Betriebsräte würden in diesem Zusammenhang einen Kahlschlag bei den Arbeitsplätzen befürchten.

Daher fordere ver.di einen Kündigungsschutz bis Ende 2022, die Arbeitgeberseite möchte diesen nur bis 2019 gewähren. Zudem habe sich ver.di vergangenen Woche über das Angebot der Bank für die Gehälter der Mitarbeiter enttäuscht gezeigt. Die Postbank-Führungsebene sei nicht bereit, über die angebotenen 1,5 Prozent zum 1. November 2017 und 1,0 Prozent zum 1. Februar 2019 hinauszugehen.

Die Gewerkschaft fordere dagegen eine Erhöhung der Gehälter um fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten und eine deutliche Anhebung der Ausbildungsvergütungen sowie weitere unternehmensspezifische Forderungen. Dazu würden auch Gespräche über einen Zukunftstarifvertrag zählen, der auch Regelungen zur Digitalisierung beinhalten solle. Daher habe ver.di vergangene Woche einen "Erzwingungsstreik" angekündigt.

Verhandelt werde für rund 18.000 Beschäftigte bei der Postbank, Postbank Filialvertrieb sowie der BHW-Gruppe und weiterer Tochterunternehmen (Betriebscenter für Banken, PB Service, PB Direkt, BHW KSG, PB Firmenkunden). (Ausgabe vom 02.10.2017) (03.10.2017/ac/a/m)







 
 
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