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Kolumnist: Frank Schäffler

Pleitewelle bei Fintechs hält weiter an




01.09.19 09:13
Frank Schäffler

Die Bundesregierung hält einen weiteren Rückgang digitaler Finanzdienstleistungen in Deutschland für möglich. Das geht aus einer aktuellen Kleinen Anfrage des FDP-Finanzexperten Frank Schäffler an die Bundesregierung hervor. „Eine anhaltende Konsolidierung des Marktes sei nicht auszuschließen“, teilte der parlamentarische Staatssekretär Jörg Kukies in der Antwort mit.



Einen Grund für diese Entwicklung sieht der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler in den regulatorischen Hürden, die junge Fintechs nehmen müssen: „Die Regierung macht zu wenig, um Fintechs in Deutschland eine Chance zu geben.“  Schäffler fordert „eine regulatorische Sand-Box nach britischem Modell, um die hohen Hürden in Deutschland leichter zu überwinden.“ Sand-Boxen dieser Art wurden bereits von der Europäischen Zentralbank aufgegriffen und ermöglichen einen kontrollierten, aber weniger bürokratischen Weg für Finanzstartups an den Markt zu gehen. Denn die Zahlen der Digitalunternehmen, die in den letzten Jahren an den Markt gegangen sind, sind erschreckend.



Lediglich zwei Finanzstartups haben eine vollwertige Banklizenz angestrebt und weitere 23 die Erlaubnis als Finanzdienstleistungsinstitut beantragt. „Das ist für den Standort Deutschland mit einer so erfolgreichen Startup-Szene eine miserable Bilanz.“, erklärt Schäffler.

Die Kleine Anfrage sowie die Antwort der Bundesregierung kann unter folgendem Link eingesehen werden: http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/120/1912080.pdf



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