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PayPal: Cyberkriminelle - Statt beim eigentlichen Empfänger landet das Geld bei den Hackern - Aktienanalyse




21.02.22 14:00
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - PayPal-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von PayPal Holdings Inc. (ISIN: US70450Y1038, WKN: A14R7U, Ticker-Symbol: 2PP, NASDAQ-Symbol: PYPLV) unter die Lupe.

Schwache Zahlen und ein enttäuschender Ausblick hätten der PayPal-Aktie in den letzten Wochen einen brutalen Crash eingebrockt. Inzwischen nähere sie sich mit große Schritten der 100-Dollar-Marke und jetzt nähmen auch noch Cyberkriminelle die Plattform ins Visier. Darauf müssten Anleger und Nutzer achten.

Das IT-Sicherheitsunternehmen G Data warne vor einer neuen Schadsoftware, mit der es Cyberkriminelle auf das Geld von nichtsahnenden PayPal-Nutzern abgesehen hätten. Das Programm namens "Allcome" befalle bei Windows-Betriebssystemen die Zwischenablage und ermögliche es den Angreifern, zuvor kopierte Empfänger-Adressen beim Einfügen zu ersetzen. Statt beim eigentlichen Empfänger lande das Geld dann bei den Hackern.

Das funktioniere neben klassischen E-Mail-Adressen auch bei Adressen von Krypto-Wallets, die in der Regel aus einem alphanumerischen Code bestünden. Wer Geld via PayPal verschicken wolle und dazu die Empfänger-Adresse per "Copy/Paste" beispielsweise aus einer E-Mail in die PayPal-Eingabemaske übertrage, sollte vor dem Absenden der Zahlung die Empfängeradresse also unbedingt noch einmal ganz genau prüfen.

Unterdessen habe sich die Talfahrt der PayPal-Aktie zuletzt fortgesetzt. Am Freitag habe sie im US-Handel weitere 1,5 Prozent verloren und bei 103,03 Dollar ein neues 52-Wochen-Tief markiert. Seit dem Jahresanfang summiere sich der Verlust damit auf 45 Prozent. Ausgehend vom Allzeithoch im Juli habe sie sogar fast 67 Prozent an Wert verloren.

Dass an der Wall Street heute wegen eines Feiertags nicht gehandelt werde, sorge zwar für eine etwas längere Verschnaufpause. Da zuletzt jedoch sämtliche positiven News völlig untergegangen seien und die Stimmung am Gesamtmarkt angespannt bleibe, scheine ein Rückfall unter die 100-Dollar-Marke in den kommenden Tagen kaum noch abzuwenden zu sein.

Das Chartbild würde sich dadurch weiter eintrüben und das Corona-Crash-Tief aus dem März 2020 bei rund 82 Dollar wieder in den Fokus rücken. Bei der zum Jahreswechsel eröffneten Comeback-Wette habe "Der Aktionär" Anfang Februar bei Erreichen des Stoppkurses von 130 Euro die Reißleine gezogen - im Nachhinein die richtige Entscheidung, denn seitdem habe die Aktie weitere 30 Prozent an Wert verloren.

Ein Wiedereinstieg drängt sich aktuell noch nicht auf, so Nikolas Kessler von "Der Aktionär" zur PayPal-Aktie. (Analyse vom 21.02.2022)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze PayPal-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs PayPal-Aktie:
90,11 EUR -1,54% (21.02.2022, 14:22)

XETRA-Aktienkurs PayPal-Aktie:
90,71 EUR -1,53% (21.02.2022, 14:06)

NASDAQ-Aktienkurs PayPal-Aktie:
103,65 USD -1,47% (18.02.2022, 22:00)

ISIN PayPal-Aktie:
US70450Y1038

WKN PayPal-Aktie:
A14R7U

Ticker-Symbol PayPal-Aktie:
2PP

NASDAQ-Symbol PayPal-Aktie:
PYPLV

Kurzprofil PayPal Holdings Inc.:

PayPal Holdings Inc. (ISIN: US70450Y1038, WKN: A14R7U, Ticker-Symbol: 2PP, NASDAQ-Symbol: PYPLV) betreibt ein Online-Bezahlsystem. Dieser Bezahldienst bietet seinen Kunden vor allem im Online-Handel eine sichere Möglichkeit für Geld-Überweisungen - über ein PayPal-Konto, per Lastschrift oder Kreditkarte. Kunden, die sich ein Konto bei PayPal einrichten, können darüber bei zahlreichen Online-Shops die finanzielle Seite von Kauf und Verkauf abwickeln oder auch schlichtweg Geld versenden. Dabei müssen eigene Finanzdaten nicht an Dritte weitergegeben werden. Im vierten Quartal 2021 wurden über 5,3 Milliarden Bezahlvorgänge über PayPal abgewickelt. Die Anzahl der aktiven Accounts erreichte im vierten Quartal 2021 einen Wert von 426 Millionen.

Zu den Angeboten von PayPal zählen PayPal, PayPal Credit, die Bezahl-App Venmo und die Zahlungsplattform Braintree. Die Dienste richten sich sowohl an Privat- als auch an Geschäftskunden. Das 1998 gegründete Unternehmen wurde 2002 von eBay gekauft; im Juli 2015 wurde PayPal jedoch wieder ausgegliedert und erneut als eigenständiges Unternehmen an der Börse notiert. (21.02.2022/ac/a/n)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
Finanztrends Video zu PayPal Holdings


 
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
US70450Y1038 A14R7U 296,56 $ 67,59 $
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
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Nasdaq 101,06 $ +1,97%  12.08.22
Xetra 98,42 € +1,95%  12.08.22
Hamburg 98,18 € +1,76%  12.08.22
Hannover 97,86 € +1,35%  12.08.22
München 96,33 € 0,00%  12.08.22
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