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Passives Einkommen mit Aktien aufbauen




17.05.22 14:15
aktiencheck.de

Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - Regelmäßige Einkommen, für welche nicht aktiv gearbeitet werden muss, werden als passives Einkommen bezeichnet. Für viele ist dies der Wunsch. Irgendwann so viel passives Einkommen zu erhalten, dass man deutlich weniger oder gar nicht mehr arbeiten muss.

In den letzten Jahren hat sich die deutsche Aktionärskultur stetig weiterentwickelt. Gerade durch die hohe Inflation und die Ungewissheit bezüglich der Rente in 20-40 Jahren, lassen viele nachdenklich werden.

Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit alternativen Möglichkeiten zum Vermögensaufbau und stoßen dabei auf Aktien. Nicht jeder hat den Drang in moderne Technologieaktien zu investieren.

Manche haben sich zum Ziel gesetzt ein stetiges passives Einkommen mit Hilfe von Dividendenaktien aufzubauen.

Dividendenertrag und Dividendenwachstum


Bei Dividendenaktien kann zwischen zwei verschiedenen kategorisiert werden. Die Dividendenwachstums- und ertragsaktien.

Dividendenertragsaktien sind Unternehmen, die sich bereits seit vielen Jahrzehnten etabliert haben und nicht mehr wegzudenken sind. Die Dividendenrendite ist hoch, meist 2,5% und mehr. Das Wachstum hingegen ist eher mäßig. Meist wachsen solche Unternehmen mit 3-6%. Beispiele hierfür sind Coca-Cola, 3M, Unilever oder auch die Allianz. Ihre Systeme sind bereits weltweit etabliert.

Eine andere Kategorie sind die Dividendenwachstumsaktien. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass das Wachstum etwas stärker ist, dafür die Dividendenrendite geringer ausfällt mit 0,1 - 2% z. B. Diese Unternehmen sind zwar auch weltweit etabliert, befinden sich aber immer noch in Wachstumsmärkten, da Teilbereiche in neuen Branchen bestehen.

Beispiele für solche Unternehmen sind Apple, Microsoft, Nvidia, Encavis oder auch BYD.

Wie man sieht, gibt es nicht die eine Dividendenstrategie. Viele denken hierbei nämlich direkt an Unternehmen, welche lediglich eine hohen Ausschüttungsquote haben, ohne dass die weiteren Metriken stimmen.

Gerade in jungen Jahren kann man vermehrt auf die Wachstumsunternehmen mit einer Dividende setzen. Ist man bereits 50 Jahre oder älter lohnt es sich hingegen vermehrt auf die bewährten Unternehmen mit einer Ausschüttungsquote über 2% zu setzen.

Passives Einkommen durch Mitarbeiteraktien


Aktiengesellschaften bieten ihren Mitarbeitern meist einen Bonus in Form von Aktien an. Entweder bekommen Mitarbeiter regelmäßig Unternehmensaktien als Bonus oder können diese verbilligt kaufen. Bis zu 360 Euro im Jahr sind hierbei steuerfrei. Der Rest wird klassisch über die Gehaltsabrechnung versteuert.

Durch Beteiligungsaktionen an Unternehmen kann besonders effektiv ein passives Einkommen in Form von Dividendenzahlungen aufgebaut werden. Dennoch sollte auch hier aufgepasst werden, dass das eigene Unternehmen nicht zum Klumpenrisiko im eigenen Depot wird.

Besteuerung von Dividenden


Der jährliche Freibetrag liegt aktuell bei 801 Euro im Jahr. Soll jedoch bald auf 1.00 Euro erhöht werden. Alles darüber wird, wie alle Kapitalerträge mit 25% versteuert + eventuelle Kirchen- bzw. Solidaritätssteuern.

Je nach Land kann zudem noch eine Quellensteuer anfallen. Dies ist einer Steuer, welche für ausländische Investoren auf die Kapitalerträge anfällt. Frankreich oder auch die Schweiz liegen hier bei bis zu 35%.

Solche Aktien sollten daher sehr klein im Depot vertreten sein. Mit Aufwand kann diese Quellensteuer jedoch zurückgeholt werden. Die DKB Bank bietet ein Programm an. Gegen eine einmalige Gebühr im Jahr entfallen hierbei die Quellensteuern. Das lohnt sich vor allem, wenn man mehrere Aktien aus diesen Ländern im eigenen Portfolio hat. (17.05.2022/ac/a/m)








 
 
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