Kolumnist: Miningscout.de

Pampa Metals: Geophysikalisches IP-Programm bestätigt Bohrziele auf „Block 4“




24.06.22 09:08
Miningscout.de

Bunte Bilder bergen vielversprechende Informationen: Wie Pampa Metals Corp. (CSE: PM, WKN: A2QK6Q, ISIN: CA6976701079), Kupfer- und Gold-Explorer aus Vancouver am Donnerstag meldete, wurden durch ein geophysikalisches IP-Programm auf dem Vorzeigeprojekt „Block 4“ im Zielgebiet „Buenavista“ starke magnetische Anomalien ermittelt. Die Untersuchungsergebnisse unterstützen die Identifizierung möglicher Explorations-Bohrstandorte, die von Pampa Metals nun mit Priorität behandelt werden. Magnetismus und Aufladbarkeiten haben spannende Erkenntnisse und Hinweise auf weitere lohnende Ziele erbracht.


Eine IP (Induzierte Polarisation)- Untersuchung ist ein geoelektrisches Verfahren, mit dem die kapazitiven Eigenschaften („Aufladbarkeit“) bestimmter Gesteinsformationen durch das Anlegen eines elektrischen Feldes erforscht werden. Verantwortlich für die Durchführung zeichnete die Firma Quantec Geoscience Chile Ltda. Untersucht wurden sowohl das Zielgebiet „Buenavista“ als auch weitere magnetische Abweichungen auf dem Projektareal. „Block 4“ wird zu 100 Prozent von Pampa Metals gehalten. Das Gelände liegt nur 110 Kilometer entfernt von der Mega-Kupfermine „La Escondida“ und entlang des wichtigsten Porphyr-Kupfergürtels in Nord-Chile.


„Block 4“ und das Ziel „Buenavista“

Bodenmagnetische Untersuchungen und geologische Feldarbeiten hatten auf dem Areal von „Block 4“ zur Entdeckung einer Quarzeinlagerungszone in Verbindung mit Porphyr geführt. Räumlich fällt diese sowohl mit einer Dazit-Porphyr-Intrusion als auch einem magnetischen Hoch zusammen. Hinzu kommt eine (bei einem begrenzten Schürfprogramm ermittelte) Molybdän-Anomalie.


Dieses Ziel bekam den Namen „Buenavista“; es handelt sich um eine dürftig exponierte Quarzader-Stockwerk-Zone. („Stockwerk“(„stockwork“) bezeichnet eine Lagerstättenform, bei der schmale „Trümmer“ in verschiedenen Richtungen auf einem eingeschränkten Bereich nahe nebeneinanderliegen.) Das besagte Schürfprogramm ermittelte an den Rändern dieser Zone Kupfer und Goldwerte: jeweils (in separaten Bereichen) 24 Meter mit 0,14 Prozent Kupfer und 0,25 Gramm Gold je Tonne. Kupferoxidvorkommen und Gold-Anomalien sind westlich, südlich und östlich um das Zentrum der Stockwerk-Zone angeordnet.


Enthüllt wurden zudem Reste grober Chalkopyrit-Einlagerungen aus einem Skarn-artigen System am Ostrand der Zone sowie eine grüne und schwarze Kupferoxid-Mineralisierung aus einer In-situ-Oxidation von Chalkopyrit-Pyrit Vererzungen in einer Quarz-Sulfid-Brekzie im Westen. Auch hiermit sind Goldanomalien verbunden.


Im vergangenen Mai wurden nun geochemische Bodenuntersuchungen sowie Pol-Dipol-Untersuchungen aufgenommen. Die Auswertung der etwa 2.500 Bodenproben ist zur Hälfte abgeschlossen; die Untersuchungsergebnisse stehen zurzeit noch aus. Detaillierte Ergebnisse aus der IP-Untersuchung geben derweil Aufschluss über die Geophysik von „Buenavista“.



Ergebnisse und Erkenntnisse der IP-Untersuchung

Durchgeführt wurden Pol-Dipol-Messungen auf  insgesamt 37 Linienkilometern entlang von fünf ost-westlich orientierten Linien mit jeweils zwischen fünf und sieben Kilometern Länge. Da die Linien als vorläufiger Test einer Reihe separater geologischer, geochemischer und magnetischer Anomalien konzipiert waren, folgten sie keinem Raster und waren nicht gleichmäßig verteilt.


Die geophysikalischen IP-Untersuchungsergebnisse zeigen Übereinstimmungen mit den oben ausgeführten Erkenntnissen zu „Buenavista“. Zwei der Linien (7.205.000N und 7.205.750N) über dem Ziel weisen eine gute Korrelation mit Aufladbarkeits- und Widerstandsanomalien auf. Diese Abweichungen definieren ein Gebiet von deutlich mehr als einem Quadratkilometer, das in geringer Tiefe beginnt und bis in 600 Meter Tiefe reicht. Damit wurde „Buenavista“ als vorrangiges Bohrziel bestätigt. Bohrungen sollen laut Planung im vierten Quartal 2022 (also im Frühling aus der Erdsüdhalbkugel) beginnen.


Weitere Erkenntnisse aus den IP-Linien

Die beiden genannten sowie einige weitere Linien decken zudem zahlreiche weitere magnetische Unregelmäßigkeiten ab, die sich weitgehend unter einer postmineralischen Abdeckung östlich, nordöstlich und südöstlich von „Buenavista“ befinden. Diese offenbaren deckungsgleiche, aufladbare und magnetische Merkmale und werden von Pampa Metals daher als weitere potentielle Bohrziele bewertet.


Im Einzelnen: Die Linie 7.205.000N in west-östlicher Ausrichtung und zentriert auf „Buenavista“ definiert eine signifikante Aufladbarkeits-Anomalie mit einer West-Ost-Breite von ungefähr 1.400 Metern. Diese beginnt in geringer Tiefe unterhalb der oberflächlichen ausgelaugten Ausstriche und ist in mehr als 600 Metern Tiefe offen. (Ausstriche oder „sub-crops“ sind im Gegensatz zum Ausbiss („outcrop“) gegenwärtig verdeckte Gesteine, die an ehemaligen Erosionsoberflächen liegen).


Die Spitze dieser Anomalie korreliert mit der erwähnten und kartierten Dazit-Porphyr-Stockwerkzone mit Quarzadern und Molybdän-Anomalien sowie dem zentralen magnetischen Hoch von „Buenavista“. Der westliche Bereich stimmt mit der Quarz-Sulfid-Brekzie und den Kupfer- und Goldwerten im Schürfgraben überein. Eine Fortsetzung (oder möglicherweise eine separate Anomalie) befindet sich östlich unterhalb der postmineralischen Abdeckung. Daraus folgt eine Gesamtausdehnung der Aufladbarkeitsmerkmale über 3,3 Kilometer in Ost-West-Richtung, offen in der Tiefe. Die östliche Ausdehnung der Anomalie fällt mit einem subkreisförmigen Magnet-Hoch von etwa 600 mal 600 Metern zusammen – ein Hinweis auf weitere spannende Ziele unter einer Überdeckung, die dem Ziel „Buenavista“ entspricht. Separate IP-Linien 750 Meter beziehungsweise 1,5 Kilometer nördlich zeigen die Kontinuität der Aufladbarkeitsanomalien von Linie 7.205.000N.


Am Nordende von Block 4 gibt es zwei kürzere IP-Linien, die zum Überprüfen einiger überdeckter magnetischer Abweichungen konzipiert wurden. Möglicherweise handelt es sich dabei um Ziele für Explorationsbohrungen; dies muss jedoch noch näher analysiert werden. Auf der nördlichen Linie befindet sich eine nach Westen offene Anomalie.


Die Ergebnisse im Detail

Die unten abgebildete Linie 7.205.000N mit sieben Kilometern Länge in Ost-West-Ausrichtung kreuzt das zentrale Ziel „Buenavista“. Sie durchquert dessen subzirkuläres Magnet-Hoch und zusätzlich ein magnetisches Tief, das wiederum mit einer separaten magnetischen Anomalie unterhalb einer östlich gelegenen Kies-Ignimbrit-Abdeckung verbunden ist. (Ignimbrit: je nach Konsistenz und Zusammensetzung Bims- oder Aschestrom beziehungsweise Schmelztuff,)


Eine subvertikale 10 bis 15 Millivolt/-Volt-Anomalie der Aufladbarkeit etwa 1.400 Meter west-östlich beginnt in geringer Tiefe und erweist sich über 600 Meter Tiefe heraus als offen. Sie ist auf die Quarzader-Stockwerk-Zone und das zugehörige magnetische Hoch bei „Buenavista“ zentriert und spiegelt die Quarz-Sulfid-Brekzie westlich des magnetischen Hochs wieder.


Die Aufladbarkeits-Anomalie ist gleichbleibend. Das deutet darauf hin, dass der zentrale Porphyr mit Stockwerk-Adern und die westliche Quarz-Sulfid-Brekzie mit demselben hydrothermalen System zusammenhängen. Die Anomalie korreliert gut mit Widerständen von 1.500 bis 5.000 Ohmmetern, die in der Tiefe offen sind und mit der Existenz von Verkieselung und Quarz übereinstimmen.



Eine Aufladbarkeits-Anomalie erstreckt sich weiterhin östlich unterhalb einer postmineralischen Deckschicht, die eventuell mit der „Buenavista“-Hauptanomalie zusammenhängt, vielleicht aber auch eine separate, mit einem Magnet-Tief zusammenfallende Anomalie darstellt, welche mit einem getrennten Magnet-Hoch unter der Deckschicht im Osten verbunden ist. Beide anomalen Bereiche sind auf dem Aufladbarkeitsabschnitt über zirka 3,3 Kilometer west-östlich halbkontinuierlich. Der Kern der östlichen Anomalie erstreckt sich mehr als einen Kilometer weit in West-Ost-Richtung, ist in der Tiefe offen und beginnt zwischen 200 und 400 Metern Tiefe und einer Kies-Ignimbrit-Decke.


Die relevantesten Abweichungen wiederholen sich auf der Linie 7.205.750N 750 Meter weiter nördlich; dabei könnte die östliche Anomalie durch eine geologische Verwerfung begrenzt sein. An den Nordflanken der „Buenavista“-Magnetanomalie zeigt sich die oben detailliert beschriebene subvertikale Anomalie, die mit der Aufladbarkeit auf Linie 7.205.000N korreliert.



Die Hauptanomalie steht, wie dargestellt, mit Widerstandswerten zwischen 1.500 und 3.000 Ohm in Beziehung, die auf Quarz und Verkieselung hindeuten. Die für Linie 7.205.000N beschriebene östliche, überdeckte Anomalie wiederholt sich auf dieser Linie und hängt räumlich mit einer postmineralischen, überdeckten magentischen Abweichung zusammen. Das Aufladbarkeitsmerkmal korreliert mit einer ähnlichen Unregelmäßigkeit etwa 800 Meter west-östlich und hat seinen Anfang etwa 300 Meter unter Schotter und Ignimbrit. Die Anomalie im Ostteil der Linie sowie der Bezug zum oben beschriebenen 600 mal 600 Meter umfassenden Magnethoch wird aufgrund seiner Ähnlichkeit zur „Buenavista“-Anomalie als neues, verdecktes Ziel eingeschätzt.


Die Linie 7.203.500N, sechs Kilometer lang in west-östlicher Richtung, befindet sich 1.500 Meter südlich von „Buenavista“. Sie kreuzt ein magnetisches Tief im Südwesten und magnetische Hochs im Osten. Ein bedeutendes, postmineralisch bedecktes Hoch etwa mittig auf der Linie fällt räumlich mit der östlichen Hälfte einer breiten, aber schwächeren Aufladbarkeits-Anomalie zusammen, die nach Westen offen und östlich wahrscheinlich durch eine Verwerfung begrenzt ist. Wie bei der zuvor beschriebenen Linie gibt es ein räumliches Zusammentreffen mit dem erwähnten 600-mal-600-Meter-Magnethoch – ein verdecktes neues Ziel.



Die Linien 7.207.600N sowie 7.209.000N, jeweils fünf Kilometer west-östlich, befinden sich 2,5 bis vier Kilometer nördlich von „Buenavista“. Sie kreuzen eine Reihe postmineralischer, überdeckter magnetischer Besonderheiten und zeigen mehrere tiefere, weniger ausgedehnte Aufladbarkeits-Merkmale, obgleich die nördlichste Linie eine bedeutende, westwärts offene Anomalie aufweist.


Über Pampa Metals Corp.

Unternehmensziel von Pampa Metals Corp. ist es, durch bedeutende Kupfer- und Goldentdeckungen mit besten geologischen und technologischen Methoden Werte für seine Aktionäre und andere Interessensgruppen zu schaffen.


Das in kanadische Explorationsunternehmen besitzt im Norden von Chile ein aussichtsreiches Portfolio von acht Kupfer- und Goldprojekten mit insgesamt 6.000 Hektar Fläche. Alle Projekte liegen in etalierten Mineralgürteln. Pampa Metals treibt aktuell vier seine Projekte aktiv voran, zwei weitere sind an den Partner Austral Gold Ltd. optioniert. Pampa Metals hat zudem eine Vereinbarung mit VerAI Discoveries Inc., die dem Unternehmen den Zugang zu neuesten KI-Technologien für Mineralexploration und Zugang zu weiteren 18.700 Hektar aussichtsreichen Geländes in Nord-Chile ermöglicht.



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