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Kolumnist: Bernd Raschkowski

Palladium mit Verschnaufpause auf hohem Niveau




20.02.18 09:42
Bernd Raschkowski

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Die globalen Märkte wurden in letzter Zeit ordentlich durchgeschüttelt. Die Zinsanhebungssorgen, die damit verbundene Korrektur der Aktien und die Währungsschwankungen waren die beherrschenden Themen der vergangenen Wochen. Die Edelmetalle profitierten tendenziell von der umgreifenden Unsicherheit, Gold und Silber wurden folglich gesucht und markierten neue Verlaufhochs.


Etwas anders sieht es bei Palladium aus. Nach der rasanten Aufwärtsbewegung der letzten Jahre ging die Notierung kürzlich in eine Verschnaufpause über. Auf hohem Kursniveau konsolidierte das begehrte Metall. Im Januar wurde noch ein Hoch bei rund 1.140 US-Dollar je Feinunze gemeldet, anschließend ging dem Rohstoff jedoch die Kraft aus. Aktuell kostet Palladium 1.032 Dollar.


In der folgenden Abbildung ist die Entwicklung des Edelmetalls seit Anfang 2016 dargestellt (in US-Dollar, Candlestick-Chart, eine Kerze entspricht einem Tag):


 



 


Korrektur nach starker Aufwärtsbewegung

Die Korrektur des Edelmetalls hatte sich klassisch nach der Ausbildung eines kurzfristigen Wimpels ergeben. Die Notierung hat das charttechnische Dreieck nach unten verlassen und damit negative Signale geliefert. Nach einem Ausbruch aus dieser Chartformation sind deutliche Kursbewegungen sehr wahrscheinlich.


Auch dieses Mal konnte man sich auf die Charttechnik verlassen - Palladium rutschte nach dem Signal um mehr als zehn Prozent ab. Anfang Februar notierte der Rohstoff zeitweise bei nur 958 Dollar je Feinunze. In den nächsten Wochen dürfte die Konsolidierungstendenz auf hohem Niveau anhalten.


 


Charttechnik: Aufwärtstrend intakt

Mittel- bis langfristig gesehen befindet sich Palladium allerdings in einem intakten Aufwärtstrend. Zuletzt hatte die Dynamik nach Norden zugenommen, die Notierung ist dementsprechend weit von der eigentlichen Aufwärtstrendlinie entfernt. Die maßgebliche Chartlinie verläuft derzeit bei ca. 860 Dollar. Eine ausgedehnte Korrektur wäre demnach nicht verkehrt.


Übergeordnet signalisiert die Charttechnik jedoch weiter steigende Notierungen. Eine massive Unterstützungszone befindet sich bei rund 900 US-Dollar. 


 


Freundliche Grüße aus Köln


Bernd Raschkowski


www.rohstoff-dienst.de



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