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Kolumnist: Cornelia Frey

Osram: Bieterwettstreit abgeblasen




16.07.19 16:03
Cornelia Frey

Euwax

Bilanzen: JP Morgan übertrifft Erwartungen
 
Nach dem gestrigen Kursplus kann der DAX auch am Dienstag einige Punkte zulegen und notiert über 12.400 Punkten. Auch an den US-Börsen geht es nach den neuen Rekorden am Montag weiter nach oben und die Futures markieren neue Höchststände. Davon ist der DAX noch ein ganzes Stück entfernt – gute 1100 Punkte fehlen zum Allzeithoch bei 13.559 Punkten. Negative Vorgaben kamen aus Japan: Der Nikkei Index, der erst am Dienstag in die Woche startete verlor 0,7 Prozent.

Frische Impulse lieferten am Vormittag der ZEW-Index und die US-Quartalsberichte. Während der ZEW-Index sich weiter eintrübte und sogar unter den Erwartungen lag, konnte JP Morgan die Analysten-Erwartungen toppen. Nach Steuern verdiente das Institut erheblich mehr Experten im Vorfeld erwartet hatten. Und die Bank kann ihre Risikovorsorge weiter herunterfahren. Trotzdem verliert die Aktie knapp zwei Prozent. Am Montag hatte bereits die Citigroup mit ihrem Zahlenwerk positiv überrascht. Mit SAP öffnet zur Wochenmitte das erste deutsche Schwergewicht seine Bücher.



Osram: Zweiter Interessent verabschiedet sich
Die Hoffnungen auf eine Bieterschlacht um den Münchener Lichtkonzern Osram haben sich zerschlagen. Der österreichische Chip-Hersteller AMS, der nach Angaben von Osram am Montag 38,50 Euro je Aktie in Aussicht gestellt hatte, machte noch in der Nacht zum Dienstag einen Rückzieher. Auch der Osram-Vorstandhatte sich skeptisch gezeigt, dass sich das Unternehmen aus der Nähe von Graz, das deutlich kleiner ist als Osram selbst, den Zukauf werde leisten können. Auf dem Tisch liegt weiterhin das Angebot der Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle vor, die 35 Euro je Aktie bieten wollen. Die Annahmefrist läuft bis Ende September. Als Bedingung der geplanten Übernahme nannten die beiden US-Investoren, dass die Eigentümer von 70 Prozent der Osram-Anteile zustimmen. Ob die Schwelle erreicht wird ist aber unklar: Zwei Drittel der Papiere befinden sich im Streubesitz, die restlichen Anteile liegen bei größeren Investoren wie der Allianz, Goldman Sachs, der DWS und Blackrock. Wie sich die Großaktionäre verhalten, ist noch unklar. Die im MDAX notierte Aktie verliert am Dienstag über fünf Prozent auf 33,12 Euro. Notierte die Aktie der ehemaligen Siemens-Tochter Anfang 2018 noch bei 80 Euro, so hat der Wandel in der Beleuchtungsindustrie den Aktienkurs seitdem mehr als halbiert.
 
Deutsche Bank: Ratingagentur S&P zeigt sich optimistisch
Rund zwei Prozent gewinnt die Aktien des deutschen Finanzinstituts nachdem sich die Ratingagentur S&P zuversichtlich zum bevorstehenden Umbau geäußert hat. Die Bonitätsnote der Deutschen Bank ließ die Ratingagentur unverändert bei „BBB+“. Sie liegt bei S&P damit weiterhin drei Stufen über dem Ramschniveau.

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