Kolumnist: Miningscout.de

Oroco Resource Corp.: Erfolgreiche Bohrserie geht in die nächste Runde




21.04.22 15:49
Miningscout.de

Die Analysen aus der aktuellen Bohrkampage auf „Santo Tomás“ liefern anhaltend erfreuliche Erkenntnisse über die Natur der dortigen Kupfermineralisierung. Wie Oroco Resource Corp. (TSX-V: OCO, WKN: A0Q2HB, ISIN: CA6870331007) am Mittwochabend meldete, liegen neue Ergebnisse von der Liegenschaft in Nordwest-Mexiko vor. Das Unternehmen hatte schon im Januar vielversprechende Ergebnisse von den Auswertungen der Explorationsbohrungen am Ziel „North Zone“ kommuniziert. Auch die jetzt neu eingetroffenen Auswertungen der Bohrlöcher N009 bis N012 beweisen, dass der kanadische Kupfer-Developer auf einem erfolgversprechenden Weg ist. Die Ergebnisse der Untersuchungen am Ziel „Brasiles“ stehen indes noch aus. Als nächstes will Oroco eine noch unerforschte, aber bereits IP-modellierte Erweiterung der „North Zone“ untersuchen – die Genehmigungen dafür liegen bereits vor.


Der Vorstandsvorsitzende von Oroco, Craig Dalziel, äußerte in seinem Statement zu den neuen Ergebnissen, Orocos Chancen bei „Santo Tomás“ gewännen weiter an Stärke. Man sei sehr erfreut darüber, dass die Mineralisierung in der „North Zone“ in den erwarteten Tiefen durchteuft und von allen Bohrlöchern bedeutende Abschnitte ermittelt worden seien. Die Bohrergebnisse hätten breite und nahe an der Oberfläche gelegene Abschnitte mit hochgradiger Kupfer-Molybdän-Gold-Vererzung nachgewiesen; dies sei auch das Hauptziel der Bohrkampagne gewesen. Nachdem die Struktur der Mineralisierung immer präzisere Gestalt annimmt, werde das Unternehmen nun eine neigungsabwärts gerichtete Erweiterung der „North Zone“ ansteuern, die bislang noch gar nicht exploriert wurde.


Die „North Zone“-Bohrungen

Im Rahmen der Bohrkampagne 2021/22 wurden auf „Santo Tomás“ bislang 14.838 Meter Diamantbohrungen ausgeführt, mehrheitlich im HQ-Kernformat. (96 Millimeter äußerer Loch- und 63,5 Millimeter innerer Kerndurchmesser). Die Gesamtbohrmeter verteilen sich auf zwanzig Löcher, von denen sechzehn sich in der „North Zone“ befinden und das vorliegende Gradeshell-Modell von 2009 bis in 300 bis 400 Meter Tiefe untersuchen. Das Programm erstreckt sich zwischenzeitlich über 900 Meter entlang dem Kern der Lagerstätte.


Mit dem Update liegen nun die Auswertungen des ersten Dutzends Bohrlöcher mit einer Gesamtstrecke von 8.633 Metern vor. Die Mineralisierung wurde in den erwarteten Tiefen durchteuft; alle Löcher gaben Abschnitte mit bemerkenswerten Graden aus. Das auffälligste Ergebnis ergab sich aus der Bohrung N010, südlich des Lochs N008. Dieses hatte seinerzeit den bis dato besten Abschnitt (328,3 Meter zu 0,45 Prozent Kupferäquivalent) erbracht. N010 kommt dem nahe: 311,9 Meter zu 0,42 Prozent Kupferäquivalent wurden bei der Auswertung des Bohrkerns ermittelt.



Die Hintergründe des Bohrprogramms

 In der „North Zone“ waren zwischen 1968 und 1994 vorwiegend vertikal ausgerichtete Explorationsbohrungen niedergebracht worden. Diese eigneten sich allerdings nicht dazu, die Lagerstätte in ihrer vollen Breite und Tiefe zu definieren, speziell in ihrem unter einer Kalksteinschicht verborgenen südlichen Bereich. Bei der aktuellen Bohrkampagne wurden die Bohrungen an die Ausrichtung der Lagerstätte angepasst und abgewinkelte Bohrlöcher ausgeführt, die senkrecht zum Streichen und Einfallen der Lagerstätte verlaufen. Es handelt sich um das erste Bohrprogramm, das vom Hangenden ins Liegende führt und dessen Auswertungen neben Kupfer auch Molybdän, Gold und Silber umfassen. („Hangendes“ bezeichnet Gestein, dass eine Bezugsschicht überlagert, „Liegendes“ unterlagert die Bezugsschicht). Die geologische und geophysikalische Modellierung spricht für eine Ausrichtung gen Westen, die deutlich weiter in die Tiefe reicht.


Die zwölf schon ausgewerteten „North Zone“-Bohrungen sollten die Mineralisierung somit in einem fast senkrechten Winkel zu ihrer strukturellen Ausrichtung erproben. Die Bohrungen liegen – mit Ausnahme von Loch N004 – innerhalb von 10 Prozent der tatsächlichen Mächtigkeit.


Das Loch N004 war angelegt worden, um ein geophysikalisches Ziel zu überprüfen, nicht um die Lagerstätte zu testen. Die sich daraus ergebenden Kernabschnitte sind folglich nicht repräsentativ für die tatsächliche Mächtigkeit des Bohrlochs. Das Loch N005 musste aufgrund von instabilem Boden vorzeitig nach nur 38 Metern beendet werden. Das nebenan niedergebrachte Loch N006 wurde hingegen zum vorgesehenen Abschluss gebracht.


Die nächsten Schritte

Das Bohrprogramm ist noch nicht beendet: Zwar sind die Löcher N013 bis N016 bei „North Zone“ sowie B001 bis B004 bei „Brasiles“ vollendet (zusammen sind das 6.205 Bohrmeter), allerdings liegen noch keine Auswertungsergebnisse vor. Zurzeit werden die Explorationsbohrungen mit Loch B005 fortgesetzt.


Die von Dias Geo (das ist ein auf 3D- und 2D-Messlösungen spezialisierter Anbieter geophysikalischer Bodendienste) erstellte 3D-IP-Modellierung zeigt an der Westseite der Lagerstätte breitere Aufladbarkeits-Reaktionen. Oroco Resource liegen zwischenzeitlich die erforderlichen Genehmigungen vor, um Bohrungen in dieser westlichen Erweiterung aufzunehmen und dabei eine tiefer gelegene Schicht der möglichen Mineralisierung (300 bis 400 Meter unterhalb des Gradeshell-Modells) anzupeilen.



Schlussfolgerungen aus den Analsyen

Die bislang vorliegenden Ergebnisse der Bohrungen bieten Oroco Resource wichtige Erkenntnisse für die weitere Erforschung des Projektes. So sind die aus den Bohrlöchern N009 bis N012 ermittelten Kupfergehalte mit den historischen Bohrungen vergleichbar, die für die jeweils zugehörigen Querschnitte vorliegen. Weiterhin bestätigen sie die sich ergebenden geologischen Schlussfolgerungen und das erwähnte Gradeshell-Modell.


Eine wichtige Erkenntnis ist, dass zwei der im Süden der „North Zone“ angelegten Bohrungen (die oben erwähnten Löcher N008 und N010) zunehmende Mächtigkeiten der Mineralisierung durchteuft hatten. Auch sind im Bereich dieser Bohrungen die Kupfergehalte der Alterationszone im Liegenden an der Ostflanke höher als in dem Bereich unmittelbar nördlich bei den Bohrungen N001 bis N003.


 „Santo Tomás“ aus mineralogischer Sicht

Die Kupfer-Molybdän-Gold-Lagerstätte von „Santo Tomás“ entspricht dem geologischen Stil der Porphyr-Kupfer-Lagerstätten aus dem Laramid-Zeitalter, wie sie im Südwesten der USA und im nordwestlichen Mexiko vorkommen. Zeitgleich mit der Bildung der Lagerstätte entstanden Verwerfungen, die Brüche, Mylonit-Zonen. Laramid-Intrusionsgänge sowie Adern und Sulfid-Mineralisierungen kontrollieren. Die beste Mineralisierung im Zentrum der „North Zone“ befindet sich in stark kalihaltig alteriertem Vulkan- und Intrusivgestein, mir einer Überlagerung von phyllischer (das heißt, durch zirkulierende hydrothermale Flüssigkeiten beeinflusste) Alteration.


Die geologischen Aufzeichnungen legen nahe, dass das Kupfer in Form von Chalkopyrit vorliegt und es bedeutende Einlagerungen und Aderfüllungen von Covellit, Chalkozit und Bornit gibt. Pyrit ist dagegen in den wichtigsten Bohrabschnitten nur in geringem Maße vorhanden – das erklärt die Resultate der IP-Vermessung, bei der die Antworten nur im mittleren Bereich der Aufladbarkeit liegen.


Bei den Bohrungen im Liegenden der „North Zone“ wurde durchgängig propylitisch umgewandelter Andensit durchteuft. Das Liegende enthält viel ausgebreiteten Pyrit, was in der IP-Modellierung die hohe Aufladbarkeit und einen niedrigen Widerstand zeigt.


Über die Gesamtbreite der „North Zone“ lassen sich entlang der zentralen Achse erhöhte Werte von Molybdän, Gold und Silber feststellen. Ohne Berücksichtigung der metallurgischen Gewinnung tragen sie etwa 15 Prozent zum Kupferäquivalentgehalt bei. Silber wird von Oroco bei den Berechnungen des Kupferäquivalents jedoch nicht berücksichtigt.


Sowohl historische Vormachbarkeitsstudien als auch die neue 3D-Modellierung der historischen Bohrungen und gleich mehrere aktuelle geophysikalische Vermessungsprogramme haben auf dem Gelände Bohrziele ermittelt, die die historischen Mineralressourcenschätzungen bestätigen und zusätzliche Ressourcenexplorationen definieren.


Über „Santo Tomás“

Oroco Resource hält an „Santo Tomás” eine Nettobeteiligung von 73,2 Prozent der 1.172,9 Hektar an Kernkonzessionen. Dieser Anteil kann durch Projektinvestitionen von bis zu 30 Millionen CAD auf 85,5 Prozent erhöht werden. Zusätzlich besteht eine 77,5-prozentige Beteiligung an 7.807,9 Hektar an Mineralkonzessionen, die ringsum an die Kernkonzessionen angrenzen.


Das Projektgelände befindet sich in Nordwest-Mexiko, im Bezirk „Santo Tomás“ zwischen der namengebenden Stadt und dem etwa 14 Kilometer nordöstlich gelegenen, von der Jinchuan-Gruppe betriebenen Projekt „Bahuerachi“. In 160 Kilometern Entfernung ist der Tiefseehafen Topolobampo erreichbar: Das Projektareal ist über eine Autobahn, eine nahe gelegene Eisenbahnstrecke sowie parallele Korridore von Strom und Erdgasleitungen erschlossen. Es existiert zudem eine 32 Kilometer lange Zufahrtstraße, die ursprünglich für die Mine „El Sauzal“ im Bundesstaat Chihuahua angelegt wurde.


Die Kupfer-Porphyr-Lagerstätte war zwischen 1968 und 1994 durch historische Explorationen (mehr als hundert Bohrungen mit zusammen 30.000 Bohrmetern) definiert worden. Es liegt eine 1994 von Bateman Engeneering Inc. erstellte, historische Vormachbarkeitsstudie vor.


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