Open Market | niiio finance group: Robo-Advisor der zweiten Generation!




25.08.20 13:01
Nebenwerte Magazin

Open Market | niiio finance group: Robo-Advisor der zweiten Generation!

Die börsennotierte niiio finance group AG (ISIN: DE000A2G8332), Spezialist für Cloud Banking Software mit Fokus auf das Vermögensmanagement,


entwickelt gemeinsam mit der FiNet Asset Management AG als lizensierten Vermögensverwalter einen Robo-Advisor der zweiten Generation. Die Markteinführung des neuen Robos soll im Laufe des Jahres 2021 erfolgen.


Die niiio finance group als Anbieter von White-Label Robo-Advisors für Geschäftskunden hat bereits erfolgreich einen Robo-Advisor der ersten Generation für FiNet Asset Management umgesetzt, den der Vermögensverwalter seit Ende 2018 unter der Marke vividam etabliert hat. Dabei stellt niiio die gesamte IT-Infrastruktur zur Verfügung, ermöglicht das digitale Onboarding und erstellt auch sämtliche Reportings.


Neuer Robo mit algorithmisch-optimierten Wertpapierportfolien

Der neue Robo "made by niiio" wird ein Robo-Advisor der zweiten Generation auf der Basis von algorithmischer Intelligenz. Das algorithmisch-optimierte Portfolio wird automatische Ein- und Ausstiegssignale liefern und soll die bisher üblichen Robo-Modelle der ersten Generation deutlich überholen:


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Johann Horch, CEO von niiio, erklärt: "Nahezu alle Robos auf dem deutschen Markt bieten bislang nur einen voll digitalen Anmeldeprozess, doch bei der eigentlichen Depot-Zusammenstellung agieren diese mit den klassischen Methoden des Asset Managements - keine Spur von künstlicher Intelligenz. Wir wollen das ändern und für unsere B2B-Kunden einen Algo-as-a-Service auch für Robo-Advisors anbieten." Bei den Robos der ersten Generation stellt meist ein Vermögensverwalter-Team verschiedene Wertpapierdepots auf der Basis der Risikoneigung der Endkunden zusammen, doch dieses Konzept offenbarte nicht zuletzt während des Börsencrashs im Frühjahr 2020 offenkundige Schwächen: Zahlreiche Robo-Advisor-Depots erlitten deutliche Kursverluste.


Der Clou an dem neuen Konzept: CEO Johann Horch hat bereits 2006 einen Algorithmus entwickelt, der bisher jedoch ausschließlich im Rahmen der Portfoliomanagement-Software munio eingesetzt wird. Dieser Algorithmus konnte seit 2006 sämtliche Börsenindizes - von MSCI World, DAX bis hin zum Dow Jones - deutlich schlagen. "Unser Risikomanager lieferte auch Ende Februar 2020 rechtzeitig ein Ausstiegssignal aus dem Aktienmarkt", so Horch. Die Vermögenverwalter, die den Algo nutzen, haben ihre Endkunden damit vor hohen Verlusten geschützt. Im April 2020 hat der Algorithmus prompt auch wieder ein Signal zum Einstieg in den Aktienmarkt generiert. Nun soll dieses Produkt auch im Robo-Bereich zum Einsatz kommen und seine Stärken ausspielen können.


CEO Johann Horch erklärt: "Wir kombinieren unsere Expertise aus der Vermögensverwaltersoftware mit unserem technischen Know-how aus dem Robo-Bereich und entwickeln eine neue attraktive Robo-Lösung, die großes Marktpotenzial hat."


Lesen Sie hier unser letztes Interview mit der niiio finance group: "Cloud-Banking Software ist die nächste große Welle der Digitalisierung"


Konkret soll der neue Robo-Advisor so gebaut werden, dass Endkunden ein maximales Verlustrisiko definieren (Maximum Drawdown von beispielsweise 10% oder 15%) und die algorithmische Optimierung die entsprechende Auswahl der Wertpapiere und das kontinuierliche Monitoring übernimmt. Dabei erfolgen Kauf und Verkauf von Wertpapieren vollautomatisch auf Basis der Signale des Algorithmus.


Künftig höherer Ergebnisbeitrag im Robo-Bereich erwartet

Der Cloud Banking Softwareexperte niiio hat bislang fünf Robos im Kundenauftrag umgesetzt, darunter die beiden etablierten Robo-Advisor vividam und Smavesto. Für die Robo-Lösungen erhält niiio 10 bis 28 Basispunkte bezogen auf das verwaltete Vermögen (Assets under Management), je nach nachgefragter Dienstleistungstiefe. Für den neuen Algo-as-a-Service hingegen soll niiio mit 50 Basispunkten vergütet werden, somit wird dieses Modell für das Unternehmen einen höheren Ergebnisbeitrag liefern. CEO Johann Horch erklärt: "Da wir geringe laufende Kosten haben, dürfte sich der Umsatz direkt im Ergebnis niederschlagen". Bei einem verwalteten Vermögen von beispielsweise 100 Millionen Euro entspräche dies einem jährlichen Umsatzpotenzial von 0,5 Millionen Euro für niiio.


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Die depotführende Bank, also der Partner von FiNet Asset Management, wird bei dem neuen Robo-Advisor die Baader Bank sein. Die niiio finance group selbst positioniert sich auch weiterhin ausschließlich als Partner ihrer B2B-Kunden: Sie bietet den Banken und Finanzdienstleistern die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie die Endkunden auf ihre Plattform (basierend auf der niiio Software-Lösung) zu migrieren. Die niiio-Kunden betreiben ihrerseits das B2C-Geschäft und kümmern sich um das Marketing und die Anlegerbetreuung. Ihnen wird auf diese Weise eine Plug-and-Play-Lösung an die Hand gegeben, die Kosten spart und neue Chancen in der digitalen Vermögensverwaltung eröffnet.



Chart: niiio finance group AG | Powered by GOYAX.de
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