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Ölpreise mit größtem Wochenverlust seit Januar 2016




12.02.18 11:47
Commerzbank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Ölpreise verloren am Freitag mehr als 3%. Brent fiel zeitweise auf ein 2-Monatstief von 62 USD je Barrel, WTI auf ein 7-Wochentief von 58 USD je Barrel, so die Analysten der Commerzbank.

Das Wochenminus bei Brent habe sich auf 8,4%, bei WTI sogar auf 9,5% belaufen. Beides entspreche jeweils dem größten Wochenverlust seit Januar 2016. Der Preisrückgang habe sowohl finanzmarktbedingte als auch ölmarktspezifische Gründe. Zu den erstgenannten zähle der deutliche Anstieg der Risikoaversion und die merkliche Erholung des US-Dollar. Daneben habe sich aber auch die Wahrnehmung der Marktteilnehmer geändert. Lange Zeit sei der Anstieg der US-Ölproduktion ignoriert worden, da er von einem Abbau der Lagerbestände überlagert worden sei.

Mittlerweile würden die Lagerbestände steigen. Stattdessen werde der Blick nun doch auf die rasant steigende US-Ölproduktion gerichtet. Die Zeichen stünden dort auf weitere Expansion. Laut Baker Hughes sei die Zahl der aktiven Ölbohrungen in der letzten Woche um 26 gestiegen und damit so stark wie zuletzt im Januar 2017. Die Gesamtzahl der aktiven Ölbohrungen habe mit 791 das höchste Niveau seit April 2015 erreicht. Aufgrund von Produktivitätssteigerungen könne heute mehr Öl pro Bohrloch gefördert werden als noch vor drei Jahren. Die spekulativen Finanzanleger hätten sich in der Woche zum 6. Februar bereits in Ansätzen zurückgezogen. Da der Großteil des Preisrückgangs aber erst nach dem Stichtag erfolgt sei, dürften die spekulativen Netto-Long-Positionen inzwischen deutlich niedriger sein. (12.02.2018/ac/a/m)





 
 
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