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Ölpreis im Seitwärtsgang




14.10.20 10:58
Postbank Research

Bonn (www.aktiencheck.de) - Die Nachricht, dass China im September 11,85 Millionen Barrel Rohöl pro Tag importiert hat, stützte gestern die Ölpreise, so die Analysten von Postbank Research.

Denn damit habe das Land 5,5 Prozent mehr als im August und 18 Prozent mehr als im Vorjahresmonat importiert. Allerdings dürften die steigenden Coronavirus-Infektionszahlen in Europa trotz der guten Entwicklung Chinas die Sorgen um die Ölnachfrage zukünftig erhöhen. Zudem werde die Ölförderung im Golf von Mexiko nach dem Hurrikan Delta wieder hochgefahren. Der Anteil der stillgelegten Produktion sei bereits von 92 Prozent auf 69,4 Prozent zurückgegangen. Auch das Angebot aus Libyen sollte wieder steigen, nachdem am Sonntag das größte Ölfeld des Landes nach einem neunmonatigen Streik wieder in Betrieb genommen worden sei. Um diesen Angebotsanstieg auszugleichen, könnte das Joint Ministerial Monitoring Committee der OPEC auf seiner Sitzung am Montag weitere Produktionskürzungen vorschlagen. Der Ölpreis dürfte, wenn es so komme, bis ins Jahr 2021 seitwärts laufen. (14.10.2020/ac/a/m)


 
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