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Ölmarkt: Rallye gestoppt




14.10.21 11:03
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Rallye am Ölmarkt wurde zu Beginn dieser Woche gestoppt; berichten die Experten von XTB.

Die zunehmende Risikoaversion habe sowohl die Aktienmärkte als auch die Ölpreise belastet. Es habe auch einige fundamentale ölspezifische Nachrichten gegeben, die die schwache Performance von Rohöl in dieser Woche erklären könnten. So habe die OPEC in ihrem Monatsbericht ihre Prognose für das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage in diesem Jahr gesenkt. Die Gruppe der Ölproduzenten erwarte, dass die tägliche Ölnachfrage im Jahr 2021 um 5,8 Millionen Barrel auf 96,6 Millionen Barrel steigen werde. Die vorherige Prognose sei von einem Anstieg um 5,96 Millionen Barrel ausgegangen. Gleichzeitig habe die OPEC die Prognosen für ihre eigene Produktion erhöht und erwarte nun, dass das gesamte Kartell im letzten Quartal des Jahres 29,36 Millionen Barrel pro Tag fördern werde. Man beachte, dass die OPEC-Produktion im September bei 27,33 Mio. Barrel pro Tag gelegen habe, sodass für das vierte Quartal mit einer wesentlich höheren Produktion gerechnet werde. Die Kombination aus geringerer Nachfrage und höherem Angebot wirke sich im Allgemeinen negativ auf die Preise aus.

Der Blick auf den WTI-Chart (OIL.WTI) zeige, dass sich der Preis im Laufe der Woche langsam nach unten bewegt habe. Durch die jüngsten lokalen Hochs lasse sich eine Abwärtstrendlinie ziehen. OIL.WTI werde heute leicht höher gehandelt, aber solange die Bullen den Preis nicht über die oben genannte Trendlinie drücken würden, könnte eine Long-Position ein riskantes Unterfangen sein. Sollte ein weiterer Durchbruch nach oben nicht gelingen, könnte ein Pullback einsetzen, wobei die 100-Stunden-Linie im Bereich von USD 80,00 die erste zu beachtende Unterstützung darstelle. Die Volatilität des Ölpreises könnte heute um 17:00 Uhr zunehmen, wenn der DOE-Bericht über die Lagerbestände veröffentlicht werde. Der gestrige API-Bericht habe auf einen starken Anstieg der Ölvorräte um 5,21 Millionen Barrel hingedeutet, während der Markt mit einem Anstieg von nur 0,1 Millionen Barrel gerechnet habe. (14.10.2021/ac/a/m)





 
 
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