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OPEC+ Meeting legt am Donnerstag die Basis für zukünftige Rohöl-Preisentwicklung




03.12.18 18:15
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Nachdem die globalen Rohölnotierungen seit Anfang Oktober um fast ein Drittel gesunken sind und sich der November als abgabestärkster Monat seit mehr als zehn Jahren präsentiert, zeigen die Ölpreise im frühen Montagshandel eine Gegenbewegung und springen vorerst wieder über die Marke von USD 60 pro Barrel Brent, so die Analysten der Nord LB.

Hintergrund sei die Einigung auf eine 90-tägige Ruhepause im Handelsstreit zwischen den USA und China, welche entlastend auf die negative Stimmung am Ölmarkt wirke. Das alles beherrschende Thema am Ölmarkt bleibe jedoch das am Donnerstag stattfindende Treffen der "OPEC+", welches die weitere Entwicklung der Ölpreise in der kurzen und mittleren Frist maßgeblich determinieren werde. Als Reaktion auf sinkende Preise im Rahmen der gegenwärtigen und für 2019 erwarteten Rohöl-Überproduktion, würden gemäß einer aktuellen Bloomberg-Umfrage 31 von 36 befragten Marktteilnehmern von einer erneuten Kürzung der Produktionsprofile der OPEC+ ausgehen. Analog zum Marktkonsens erwarten auch die Analysten der Nord LB in ihrem Basisszenario eine Drosselung der Fördermengen.

Gleichwohl seien Prognosen mit großer Unsicherheit behaftet. Neben differierenden Interessenslagen aufgrund von unterschiedlichen fiskalischen Ölpreis-Abhängigkeiten zwischen Russland, Saudi Arabien und den anderen beteiligten Kartellstaaten, sei der größte Unsicherheitsfaktor der politische Einfluss der USA auf den de-facto Opec-Führer Saudi Arabien. Es gelte das Kunststück zu vollbringen, ein konsensfähiges Produktionsprofil zu beschließen, dass trotz des US amerikanischen Drucks zur Beibehaltung hoher Fördermengen, sowohl die kurzfristige Ölschwemme eindämme, als auch das starke US-Förderwachstum berücksichtige und darüber hinaus die ab Q2 aufkommenden Unsicherheiten rund um die mögliche Einstellung oder Verlängerung der US-Waiver bezüglich der Iran Exporte abdecke.

Für eine Stabilisierung und Erholung der Preise müssten die Produktionseinschnitte ohne Berücksichtigung des Irans und Venezuelas deutlich oberhalb der Marke von einer Million Barrel pro Tag liegen und mit einer kurzen Vorlaufzeit implementiert werden. Aufgrund der großen Relevanz der kommenden Beschlüsse würden weiterhin verstärkte Spekulationsaktivitäten und erhöhte Volatilitäten erwartet. (03.12.2018/ac/a/m)





 
 
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