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Noch keine Entwarnung an den Aktienmärkten




12.10.18 16:23
Merck Finck Privatbankiers

München (www.aktiencheck.de) - Was für eine Woche - die Marktkorrektur steckt Börsianern noch tief in den Knochen, so die Merck Finck Privatbankiers in ihrem aktuellen "Wochenausblick".

Nach dem Start der US-Quartalszahlensaison heute Nachmittag mit drei Großbanken komme die Zahlenflut in Amerika nächste Woche so richtig ins Rollen. "Ambitionierte Erwartungen wie für die anstehende US-Quartalszahlensaison bergen immer auch Enttäuschungspotenzial", gebe Robert Greil, Chefstratege bei Merck Finck Privatbankiers, zu bedenken. Die Bank habe diese Woche mit der Reduzierung ihrer empfohlenen Gewichtung von US-Aktien auf "neutral" einen weiteren Schritt hin zu einer noch etwas vorsichtigeren Anlagestrategie gemacht. Am Donnerstag starte zudem die DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900)-Quartalszahlensaison mit SAP (ISIN: DE0007164600, WKN: 716460, Ticker-Symbol: SAP, Nasdaq OTC-Symbol: SAPGF). "Nach einigen Gewinnwarnungen im Vorfeld rechnen wir auch bei den europäischen Quartalszahlen und insbesondere den Ausblicken mit der ein oder anderen Enttäuschung. Dafür sprechen jedenfalls die etwas moderateren Konjunkturaussichten und der zunehmende Margendruck von Seiten der Lohn- und Energiekosten", so Greil. Insgesamt erwarte er aber solide Zahlenwerke.

Auf der Makroseite kämen am Dienstag die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und die Eurozone sowie die Handelsbilanz für den Euroraum. Am Freitag stünden hier schließlich noch die finalen September-Inflationsdaten an. Hinzu kämen am Dienstag Arbeitsmarktzahlen aus Großbritannien, tags darauf der Inflationsbericht sowie am Donnerstag Einzelhandelsumsätze.

In den USA würden am Montag die Einzelhandelsumsätze für September die Woche eröffnen, bevor am Dienstag die entsprechende Industrieproduktion und am Mittwoch das Protokoll zur jüngsten FED-Sitzung folgen würden. In der zweiten Wochenhälfte stünden schließlich noch einige Immobilienmarktdaten sowie der Sammelindex der Frühindikatoren an.

Nach den Inflations- und Produzentenpreiszahlen für September werde es in China am Freitag spannend: Dann würden das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal sowie die September-Zahlen von Industrie und Einzelhandel bekanntgegeben. Und in Japan würden die Highlights Industrieproduktion am Montag, Handelsbilanz am Donnerstag und Inflationsbericht am Freitag lauten.

Zitate:

"Noch ist es zu früh für eine Entwarnung an den Aktienmärkten."

"Ambitionierte Erwartungen wie für die anstehende US-Quartalszahlensaison bergen immer auch Enttäuschungspotenzial."

"Nach einigen Gewinnwarnungen im Vorfeld rechnen wir auch bei den europäischen Quartalszahlen und insbesondere den Ausblicken mit der ein oder anderen Enttäuschung. Dafür sprechen jedenfalls die etwas moderateren Konjunkturaussichten und der zunehmende Margendruck von Seiten der Lohn- und Energiekosten."

"Wir bleiben für Aktien insgesamt neutral positioniert, sind aber mit der Reduzierung unserer US-Aktienempfehlung auf nun ebenfalls neutral einen weiteren Schritt in Richtung einer vorsichtigeren Anlagestrategie gegangen." (12.10.2018/ac/a/m)






 
 
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