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Kolumnist: Cornelia Frey

Neue Hoffnungen auf Einigung im Handelsstreit zwischen USA und China




15.02.19 16:00
Cornelia Frey

Euwax
 
von Holger Scholze, Börse Stuttgart TV Nachrichten Redaktion

Nach einer zweitägigen Verhandlungsrunde in Peking war am Freitag von Fortschritten im Handelsstreit zwischen den USA und China die Rede. Am Markt hieß es, beide Seiten hätten in vielen grundlegenden Punkten Einigkeit erzielt. Man habe in Peking "produktive" Gespräche mit dem chinesischen Vize-Ministerpräsidenten Liu He geführt, schrieb USFinanzminister Steven Mnuchin auf Twitter. In der kommenden Woche soll nun eine chinesische Delegation nach Washington reisen.

Autos im Fokus

Autowerte profitierten von der neuen Hoffnung auf eine Lösung des Handelsstreits besonders ausgeprägt, da der chinesische Markt für die Fahrzeughersteller als wichtiger Absatztreiber gilt. Deshalb sind Autoaktien ab den Mittagsstunden beflügelt worden. Am Morgen waren sie noch allesamt schwach gestartet. Denn da war bekannt geworden, dass der europäische Automarkt auch zu Beginn des neuen Jahres nachgegeben habe. Im Januar sei die Nachfrage für Passagierfahrzeuge den fünften Monat in Folge gesunken. Dies teilte der Branchenverband Acea am mit. Die Zahl der Zulassungen fiel den Angaben zufolge um 4,6 Prozent auf knapp 1,2 Millionen Fahrzeuge, verglichen mit dem Zeitraum vor einem Jahr. Die Nachfrage sei fast in der gesamten Europäischen Union zurückgegangen, hieß es weiter. In Spanien und Italien ging es mit minus acht Prozent und minus 7,5 Prozent am rasantesten bergab. In Deutschland sanken die Absätze um 1,4 Prozent, in Großbritannien um 1,6 Prozent und in Frankreich um 1,1 Prozent. Doch dann schaffte es der europäische Branchenindex Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts ab dem Mittag in den grünen Bereich und baute seine Gewinne bis auf 1,5 Prozent aus. Im DAX verbuchten Daimler ein Plus von 1,8 Prozent und VW sowie BMW von jeweils 1,3 Prozent.

Der DAX legt deutlich zu

Das deutsche Börsenbarometer kletterte im Zuge dessen bisher um 1,8 Prozent auf 11.285 Punkte. Am Morgen war der Leitindex im Tief noch bei 11.018 Zählern festgestellt worden.

Allianz steigert Gewinn und will Dividende anheben

Die Allianz konnte aufgrund geringerer Schadensbelastungen ihren Gewinn deutlich steigern. Unter dem Strich verdiente der Versicherer im Jahr 2018 rund 7,5 Milliarden Euro und damit fast zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. Jetzt soll die Dividende um 12,5 Prozent auf neun Euro je Aktie angehoben werden. Die Aktien kletterten heute um 2,9 Prozent auf 189,52 Euro.

Scout24 vor Übernahme

Der Internetportal-Betreiber Scout24 steht vor einer Übernahme durch Finanzinvestoren. Die beiden Gesellschaften Hellmann & Friedmann sowie Blackstone erhöhten ihre Offerte auf 46 Euro je Scout24-Aktie in bar (bisher 43,50 Euro). Dies soll von Scout24 begrüßt worden sein. Sogleich schoss der Kurs der Aktien um 11,9 Prozent auf 46,40 Euro nach oben.

US-Daten deuten auf konjunkturelle Abkühlung hin

Die Umsätze im US-Einzelhandel waren im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 1,2 Prozent gesunken und damit so stark wie zuletzt vor neun Jahren. Volkswirte hatten mit einem leichten Zuwachs gerechnet.

US-Haushaltsstreit

In den USA beschloss der Kongress inzwischen ein Haushaltsgesetz, um einen erneut drohenden "Shutdown", also Stillstand, von Teilen der US-Regierung abzuwenden.

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