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Na sauber: So putzt Deutschland / Forsa-Umfrage im Auftrag von Kärcher (FOTO)




29.10.15 13:30
news aktuell

Winnenden (ots) -

- Fast fünf Stunden saugen, wischen und wienern die
Deutschen durchschnittlich in der Woche.
- Frauen verbringen fast doppelt so viel Zeit mit Putzen wie
Männer.
- 93 Prozent der Deutschen nutzen Haushaltstechnik beim
Saubermachen.
- Auf eine Haushaltshilfe setzen 10 Prozent der Befragten.

Putzmuffel oder -teufel, spontane Schrubb-Anfälle oder lang im
Voraus geplante Reinigungsaktionen - wie sieht der Putzalltag der
Deutschen wirklich aus? Seit drei Jahren bleibt die Zeit konstant,
die fürs Saubermachen aufgewendet wird. Laut repräsentativer Umfragen
des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von Kärcher wird in
deutschen Haushalten durchschnittlich 4,7 Stunden in der Woche
gesaugt, gewischt und gewienert. Dabei können nach neuesten
Ergebnissen zwölf Prozent der Befragten als wahre Putzteufel
bezeichnet werden: Sie reinigen mindestens zehn Stunden in der Woche,
das heißt mehr als 21 Tage im Jahr. Wie und von wem diese Zeit genau
genutzt wird, zeigt die Studie im Detail.

Frauen verbringen deutlich mehr Zeit mit Hausarbeit als Männer

"Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann." Das
sang 1977 die Schauspielerin Johanna von Koczian. Auch heute
verbringen Frauen deutlich mehr Zeit mit Hausarbeit als Männer.
Darauf lassen zumindest die Ergebnisse der Studie schließen. Während
das weibliche Geschlecht durchschnittlich sechs Stunden in der Woche
putzt, investieren die Herren nur halb so viel Zeit (3,2 Stunden) in
diese Tätigkeit. Außerdem machen sechsmal mehr Männer (18 Prozent)
als Frauen (drei Prozent) überhaupt nicht sauber. Mit einem Blick auf
die Deutschlandkarte zeigt sich ein leichtes Ost-West-Gefälle. Die
Ostdeutschen schwingen Wischmopp und Co. mit 5,7 Stunden länger als
die Westdeutschen mit 4,3 Stunden. Die Putzteufel mit der längsten
Ausdauer sitzen laut Umfrage in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg
und Sachsen-Anhalt. Mit durchschnittlich 7,1 Stunden Putz-Zeit in der
Woche hängen sie Schlusslicht Nordrhein-Westfalen (4,0 Stunden)
deutlich ab. Auch das Geburtsland der Kehrwoche, Baden-Württemberg,
liegt mit 4,2 Stunden in der Woche unter dem deutschen Durchschnitt.

Erst die Ordnung, dann das Vergnügen

Aus der Studie können drei verschiedene Putztypen abgeleitet
werden: Die Vorsorglichen, die Organisierten und die
"Auf-den-letzten-Drücker"-Saubermacher. Rund ein Drittel der
Befragten (35 Prozent) zählt sich am ehesten zur ersten Gruppe. Sie
greifen bereits zu Lappen und Wischmopp, wenn noch gar kein Schmutz
sichtbar ist. Wer sich vorwiegend zu festen Zeitpunkten dem Haushalt
widmet, kann sich 26 Prozent der Deutschen anschließen. Nach dem
Motto "Erst die Ordnung, dann das Vergnügen" planen sie das
Saubermachen als festen Termin in ihren Alltag ein. Ein weiteres
Viertel der Befragten (25 Prozent) braucht dagegen äußere Anreize, um
den Staubsauger aus dem Schrank zu holen. Sie packen die
Putzutensilien erst dann aus, wenn schon Flusen auf dem Boden zu
sehen sind oder sich Besuch ankündigt.

Die Deutschen setzen auf Technik

Doch egal, welcher Putztyp - fast alle greifen für die häuslichen
Pflichten zu Haushaltstechnik (93 Prozent). Denn Staubsauger,
Fenstersauger oder Dampfreiniger sparen Zeit. Davon sind 69 Prozent
überzeugt. Laut eigener Einschätzung haben die Befragten dank Technik
2,1 Stunden mehr Freizeit in der Woche. Aber auch das
Reinigungsergebnis ist für mehr als die Hälfte der Deutschen
überzeugender, wenn sie elektrische Geräte einsetzen. Und obwohl das
Saubermachen bei den meisten bekanntlich nicht zur
Lieblingsbeschäftigung gehört, macht das Putzen mit Technik immerhin
18 Prozent der Deutschen mehr Spaß als von Hand. Das trifft auf
Männer (21 Prozent) noch stärker zu als auf Frauen (16 Prozent). 71
Prozent der Befragten setzen auf chemische Reinigungsmittel. Auf
Hausmittel wie Backpulver, Essig oder Zitrone verlässt sich die
Hälfte der Deutschen. Dabei gilt: Je älter die Teilnehmer der
Umfrage, umso häufiger nutzen sie die altbekannten Haushaltstricks.
Und wie sieht es mit der Hilfe von anderen Personen aus? Etwa ein
Drittel aller Deutschen holt sich Unterstützung von
Familienmitgliedern, Mitbewohnern oder dem Partner. 10 Prozent der
Befragten geben die Putzgeräte gleich komplett aus der Hand und
setzen auf eine Haushaltshilfe.

Putz-Studie von Kärcher

Ziel der Untersuchung war es, dem Putzalltag der Deutschen auf den
Grund zu gehen: Wie viel Zeit verbringen sie in der Woche
durchschnittlich damit, die Wohnung auf Hochglanz zu bringen? Und wer
macht wann, mit welchen Helfern sauber? Die Studie wurde von Kärcher,
dem weltweit führenden Hersteller für Reinigungstechnik in Auftrag
gegeben. Das Unternehmen bietet mit Hochdruckreinigern, Saugern und
Dampfreinigern, Pumpen für Haus und Garten, Kehr- und
Scheuersaugmaschinen, Kfz-Waschanlagen, Reinigungsmitteln,
Trockeneis-Strahlgeräten, Trink- und Abwasseraufbereitungsanlagen und
Wasserspendern zahlreiche Problemlösungen an.



Pressekontakt:
Eva-Maria Langwieser

Ketchum Pleon GmbH
Rotebühlplatz 23
70178 Stuttgart

T +49 711 21099-417
F +49 711 21099-499
eva-maria.langwieser@ketchumpleon.com




 
 

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