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Kolumnist: Geldanlage-Report

NASDAQ: Ritt auf des Messers Schneide...




09.09.13 15:23
Geldanlage-Report

http://www.geldanlage-report.de


 


Lieber Geldanleger,


hätten Sie damit gerechnet? Allen Unkenrufen zum Trotz kletterte der NASDAQ 100 am Freitag bis auf fünf Punkte an sein 12-Jahres-Hoch heran.


Der darauf folgende schnelle Abverkauf um rund 50 Punkte, ausgelöst durch Gerüchte über eine Eskalation des Syrien-Konflikts, zeigt wie nervös die Anleger sind.


Zu Recht, die Bewertungsniveaus sind teilweise utopisch hoch.


Wie lange geht das noch gut?


Nachfolgend stelle ich Ihnen zehn der aktuell heißesten Wachstums-Stories US-Markt kurz vor und gehe dabei auch auf die teilweise exorbitant hohen Bewertungsniveaus ein.


1. Fleetmatics Group (FLTX) entwickelt internetbasierte Software für das Flottenmanagement mit Hilfe der Navigationstechnologie GPS. Das ist prinzipiell für alle Unternehmen interessant, die ständig verschiedene Fahrzeuge im Einsatz haben.


Prädestiniert als Kunden sind große Logistikketten, aber auch kleinere Handwerksunternehmen gehören zur Klientel von Fleetmatics. Das Management bekommt so in Echtzeit einen Überblick, wo sich die jeweiligen Fahrzeuge aufhalten.


Die Halbjahreszahlen überzeugten auf ganzer Linie: Der Umsatz kletterte um 39 Prozent auf 42,5 Millionen US-Dollar, der Gewinn je Aktie gar um 360 Prozent auf 5,7 Millionen US-Dollar oder 0,23 US-Dollar je Aktie.


Das IPO (Börsengang) erfolgte im Oktober letzten Jahres zu 17 US-Dollar. Aktuell kostet eine Aktie bereits 51 US-Dollar. Damit hat sich der Kurs exakt verdreifacht.


Fleetmatics ist ohne Zweifel ein sehr gutes und erfolgreiches Unternehmen. Für das Gesamtjahr 2013 prognostizieren Analysten einen Umsatz von 172 Millionen US-Dollar sowie einen Nettogewinn von 0,81 US-Dollar je Aktie.


Für 2014 sollen diese Werte auf 214 Millionen US-Dollar bzw. 1,06 US-Dollar je Aktie steigen. Das entspricht prozentualen Wachstumsraten von 24 Prozent beim Umsatz und 31 Prozent beim Gewinn je Aktie. Das kann sich sehen lassen.


Aber: Inzwischen gesteht der Markt dem Unternehmen eine Marktkapitalisierung von 1,8 Milliarden US-Dollar zu.


Das ist mehr als das Zehnfache des für 2013 erwarteten Umsatzes (KUV > 10) und das knapp 8,5-fache der für 2014 erwarteten Umsatzerlöse. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt für 2013 bei 63 und für 2014 bei 48. Setzt man die prognostizierten prozentualen Wachstumsraten ins Verhältnis zum KGV ergibt sich eine extreme Überbewertung.


2. Infoblox (BLOX) aus Santa Clara, Kalifornien, verkauft Geräte für elektronische Kommunikationsnetze, die Internetadressen managen und einzelne Computer und Geräte identifizieren, die mit Firmennetzwerken verbunden sind.


Die Geräte kosten ca. 8.500 US-Dollar. Das Unternehmen profitiert aktuell auch vom gestiegenen Sicherheitsbewusstsein vieler Firmen. Besonders gefragt ist eine von Infoblox entwickelte Firewall für das Domain Name System (DNS) eines Netzwerks.


Die seit April 2012 börsennotierte Firma meldete am Donnerstag fürs vierte Fiskalquartal einen Umsatzanstieg von 40 Prozent auf 63,1 Millionen US-Dollar und einen Gewinn pro Aktie von 14 Cent. Analysten hatten nur mit 9 Cent und einem Umsatz von 59,3 Millionen US-Dollar gerechnet.


Für das kommende Fiskaljahr (endet am 31. Juli 2014) erwarten Analysten eine Umsatzsteigerung von 19 Prozent auf 268 Millionen US-Dollar gegenüber 225 Millionen US-Dollar in diesem Jahr. Der Gewinn je Aktie soll um 32 Prozent von 0,37 auf 0,49 US-Dollar steigen.


Bis Juli 2015 gehen die Experten dann von einer weiteren Beschleunigung des Wachstums aus. Der Umsatz soll dann bei 323 Millionen US-Dollar liegen (+20,5 Prozent) und der Gewinn je Aktie bei 0,78 US-Dollar (plus 59 Prozent gegenüber 2014).


Bei aktuell 40 US-Dollar liegt die Marktkapitalisierung inzwischen bei zwei Milliarden US-Dollar. Daraus ergibt sich ein Kurs-Umsatz-Verhältnis für 2014 von 7,5 und ein 2014er-KGV von exorbitant hohen 82.


Sogar einige der chronisch optimistischen Analysten werden hier langsam unruhig. Sterne Agee-Experte Alex Kurtzhas meint, die Aktie sei dem „langfristig adressierbaren Marktpotenzial etwas vorausgeeilt“, erklärt dies aber mit einer gewissen Knappheit beim Angebot an Firmen, die mit mehr als 30 Prozent jährlich wachsen.


3. LinkedIn (LNKD) wurde an dieser Stelle ja bereits mehrmals ausführlich besprochen. Das Unternehmen hat die weltweit mit Abstand größte Online-Networking-Plattform entwickelt, die inzwischen mehr als 225 Millionen User hat.


Killer-Applikation ist dabei die Jobvermittlung. Zudem ist die Plattform natürlich für Werbetreibende interessant, weil die Mehrzahl der User ein ausführliches Profil mit Lebenslauf hinterlegt hat, so dass personalisierte Werbung möglich ist.


LinkedIn hat am Mittwoch den Preis je Aktie für die geplante Kapitalerhöhung um knapp 5,4 Millionen Aktien bekannt gegeben. Er liegt bei 223 US-Dollar je Aktie. Gelingt die Kapitalerhöhung, woran momentan kein Zweifel besteht, nimmt das Unternehmen damit auf einen Schlag 1,2 Milliarden US-Dollar ein.


Nicht schlecht für einen Unternehmen das insgesamt in 2013 einen Umsatz von ca. 1,5 Milliarden US-Dollar erzielen dürfte (auf Basis aktueller Prognosen) und dabei netto 1,54 US-Dollar je Aktie verdient.


Beim aktuellen Kurs von 252 US-Dollar beträgt der Börsenwert von LinkedIn im Moment astronomische 28 Milliarden US-Dollar. Daraus ergeben sich selbst auf Basis der Umsatz- und Gewinnprognosen für 2014 noch ein KGV von 115 und ein KUV von über 13.


Selbst wenn das Unternehmen mit dem erlösten Geld nun auf Einkaufstour geht, wovon Insider ausgehen, und beispielsweise den deutschen Konkurrenten XING schluckt (sofern dessen Großaktionär Burda bei einem entsprechenden Angebot schwach werden sollte), ist kaum vorstellbar wie LinkedIn in diese Bewertung hineinwachsen soll.


4. Facebook (FB), das soziale Netzwerk mit aktuell ca. 1,2 Milliarden Usern und damit quasi der große Bruder von LinkedIn, steht nach dem verpatzten Börsendebüt inzwischen auch unmittelbar vor dem Erreichen eines neuen Allzeit-Hochs.


Die alte Höchstmarke liegt bei 45 US-Dollar und stammt vom ersten Handelstag (17. Mai 2013). Am Freitag stieg die Aktie im Handelsverlauf bis auf 44,37 US-Dollar. Im September letzten Jahres war sie bis auf ein Tief von 17,55 US-Dollar gefallen.


Den Wendepunkt nach oben hatten die Zahlen zum zweiten Quartal 2013 markiert als es Zuckerberg & Co. gelang, den Werbeumsatz im Mobile-Bereich auf 657 Millionen US-Dollar zu steigern und damit sämtliche Analystenschätzungen pulverisierte. Facebook befindet sich seither im Trend-Trader Musterdepot. Die Marktkapitalisierung liegt bei 104 Milliarden US-Dollar.


Auf Basis der für 2014 erwarteten Umsätze und Gewinne lassen sich ein KUV von 11 und ein KGV von 47 errechnen. Das prozentuale Gewinnwachstum von 2012 auf 2013 erwarten Analysten bei 34 Prozent, von 2013 auf 2014 bei 32 Prozent. Auch Facebook ist deutlich überbewertet, wenn man KGV und Wachstumsraten in Relation setzt.


5. Beim Thema überbewertete Aktien darf auch die Elektroauto-Sensation Tesla (TSLA) nicht fehlen. Tesla ist ein ehemaliger Trend-Trader-Musterdepotwert. Meine Leser haben hier innerhalb von wenigen Wochen einen Gewinn von über 80 Prozent erzielt bevor wir die Aktie bei knapp über 80 US-Dollar und damit im Nachhinein viel zu früh wieder verkauft haben. Der aktuelle Kurs liegt bei – halten Sie sich fest – 166 US-Dollar.


Tesla lässt sich auf Grund des extremen Wachstums und des noch sehr geringen Nettogewinns nicht gut auf Basis fundamentaler Bewertungskennzahlen einschätzen. Dafür hat sich diese Woche Aswath Damodaran, Finanzprofessor an der New York University bezüglich Tesla zu Wort gemeldet.


Damodaran hatte zuletzt das Hoch bei Apple und das Tief bei Facebook fast punktgenau prognostiziert und sich damit einen Ruf als Bewertungs-Guru erarbeitet. Seine Annahmen basieren auf einer Abdiskontierung zukünftiger Cash-Flows, wobei er einen 10-Jahres-Zeitraum berücksichtigt.


Er hält es für möglich, dass Tesla bis zum Jahr 2022 den Umsatz auf 65 Milliarden US-Dollar per anno steigern und dabei eine operative Vorsteuermarge von 12,5 Prozent erzielen kann. Zum Vergleich: Für 2013 prognostizieren Analysten einen Umsatz von etwas mehr als zwei Milliarden US-Dollar.


Er orientiert sich dabei am heutigen Umsatz von Audi (67 Milliarden US-Dollar) und den Gewinnmargen von Porsche, was insofern Sinn macht als Tesla mit dem Besteller Model S auf den Sportwagen-Markt abzielt, künftig aber auch Modell anbieten möchte, die die breite Masse ansprechen.


Selbst auf Basis dieses ja für Tesla durchaus sehr positiven Szenarios sieht er aktuell für die Aktie einen fairen Wert von nur 67,12 US-Dollar. Ich hatte die Aktie im Geldanlage-Report vom 10. August ausführlich besprochen.


Meine damalige Aussage, wonach der „Kurs mittelfristig auch bei über 150 US-Dollar je Aktie nicht ausgereizt ist“, basierte auf der Annahme, dass Tesla die kommenden Jahre eine operative Marge von 20 Prozent halten kann. Hier kann man sicher geteilter Meinung sein. Fakt ist: Die aktuelle fundamentale Bewertung ist auch bei Tesla enorm hoch.


6. Zillow (Z) ist eine Immobilien-Rating-Seite, die Eigentümern, Bauherren, Verkäufern, Maklern und Finanzierern gegen Gebühr eine Datenbank zur Verfügung stellt, die mehr als 110 Millionen Häuser bewertet. Mit dem Zestimate-Verfahren gelingen Zillow dabei erstaunlich genaue Wertschätzungen.


Auch beim Handel mit Immobilien geht der Trend klar in Richtung Internet. Interessenten sondieren über Seiten wie Zillow den Markt und bekommen dann über das Portal einen oder mehrere Makler vermittelt. Zillow verdient an Anzeigen auf der Seite und Abogebühren, die die Makler bereit sind, zu bezahlen um Adressen potenzieller Kunden zu bekommen.


Darüber hinaus bietet Zillow weitere Features wie beispielsweise einen Mortgage Marketplace, wo Kunden nach den günstigsten Finanzierungskonditionen suchen können.


Zillow weist beim aktuellen Kurs von 96,10 US-Dollar eine Marktkapitalisierung von 3,35 Milliarden US-Dollar auf. Der für 2014 prognostizierte Umsatz beträgt 265 Millionen US-Dollar, der erwartete Gewinn 0,54 US-Dollar. Daraus ergibt sich ein 2014er-KUV von über zwölf und ein KGV von 178.


Vor kurzem hat das Unternehmen die New Yorker Immobilien-Rating-Seite StreetEasy für 50 Millionen US-Dollar übernommen.


Die aktuelle Bewertung ließe sich allenfalls dann rechtfertigen, wenn Zillow zur allein dominierenden Kraft in diesem Sektor wird.


Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg, denn Konkurrenten wie Trulia (TRLA) haben ähnliches vor und sind auch ähnlich hoch bewertet (Trulia Marktkapitalisierung 1,4 Milliarden US-Dollar; 2014er-KUV von 8 und 2014er-KGV von 59). Letztlich geht die Rechnung der Anleger auch hier nicht auf.


7. Ebenfalls siedend heiß ist die Aktie von Splunk (SPLK). Das Unternehmen hat eine Spezialsoftware zur Echtzeit-Nutzung von maschinengenerierten Großdaten entwickelt. Dahinter steht der Megatrend Big Data. Splunk hilft seinen Kunden dabei, Daten von Webseiten, Anwendungen, Servern, Netzen, Sensoren und mobilen Geräten zu sammeln, zu indexieren und damit sinnvoll zu nutzen.


Alleine im letzten Quartal hat Splunk über 400 neue Kunden gewonnen, darunter Großkonzerne wie den Flugzeughersteller Bombardier, Panasonic und Sony. Bei einem Aktienkurs von aktuell 56,58 US-Dollar beträgt die Marktkapitalisierung inzwischen 5,8 Milliarden US-Dollar.


Für das am 31. Januar 2015 endende Geschäftsjahr wird ein Umsatz von 376 Millionen US-Dollar sowie ein Gewinn je Aktie von 0,12 US-Dollar prognostiziert. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt damit bei über 15, das KGV bei nur bedingt aussagekräftigen 472 – wohlgemerkt auch hier auf Basis der Prognosen für das kommende Geschäftsjahr, das im Februar 2014 beginnt.


8. Das Beispiel Lumber Liquidators (LL), ein Spezialhändler für Bodenbeläge verschiedenster Art mit insgesamt 300 Standorten in Nordamerika, zeigt, dass es auch außerhalb des Technologiesektors teilweise sehr hohe Bewertungsniveaus vorhanden sind.


Bei einer Marktkapitalisierung von 2,8 Milliarden US-Dollar und einem Kurs von aktuell 101 US-Dollar liegt das 2014er-KGV von Lumber Liquidators jenseits der 30, bei einem prognostizierten Wachstum von 23 Prozent von 2013 auf 2014.


Das mag sich im ersten Moment nicht übertrieben teuer anhören, aber das Geschäft mit Bodenbelägen ist extrem vom Immobilienmarkt abhängig und damit zyklisch.


Das heißt das aktuelle Wachstum kann nicht auf Jahre hinweg in die Zukunft fortgeschrieben werden wie dies bei Marktführern im Technologiesektor der Fall sein kann. Auch ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 2,5 ist für ein Handelsunternehmen ohne besondere Alleinstellungsmerkmale ein enorm hoher Wert.


9. 3D Systems (DDD) gehört zu den Pionieren im Bereich 3D-Druck, einem spannenden Wachstumsmarkt, der viele industrielle Herstellungsprozesse revolutionieren könnte. Ich hatte die Thematik ausführlich im Geldanlage-Report vom 08. Juni 2013 besprochen und 3D Systems im Speziellen im Geldanlage-Report vom 16. Februar.


Ich beschränke mich daher an dieser Stelle auf die Bewertungszahlen. Beim aktuellen Kurs von 52,26 US-Dollar liegt die Marktkapitalisierung von 3D Systems bei 5,3 Milliarden US-Dollar. Daraus ergibt sich für 2014 ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 8,5 und ein KGV von 39.


10. Den Abschluss in meiner subjektiven „Top 10 der teuersten US-Aktien“ bildet Amazon.com (AMZN). An der Aktie beißen sich die Leerverkäufer seit Jahren die Zähne aus. Amazon-Gründer und CEO Jeff Bezos hat mit seiner Strategie „Wachstum vor Profit“ scheinbar alles richtig gemacht.


Das Unternehmen wächst immer noch rasant (Umsatzreihe: 2012: 61 Milliarden US-Dollar; 2013e: 74 Milliarden US-Dollar; 2014e: 90 Milliarden US-Dollar) und ist längst weit mehr als „nur“ der dominierende Einzelhändler im Internet.


Amazon hat sich in den letzten Jahren über das klassische Handelsgeschäft hinaus entwickelt und bietet heute mit dem erfolgreichen Kindle-E-Book-Reader auch eigene Hardware an – und selbstverständlich die passenden E-Books dazu.


Durch das rasante Wachstum hat Amazon zudem Rechnerkapazitäten in Form von riesigen Server-Parks aufgebaut. Das Unternehmen installiert heute an nur einem Tag so viel Rechnerleistung wie es im Jahr 2000 insgesamt zur Verfügung hatte.


Unternehmen können bei Amazon Rechenleistung, Speicherkapazität und IT-Infrastruktur-Dienstleistungen nach Bedarf buchen. Der Bereich wird stetig ausgebaut: Dank Kooperationen mit SAP und Oracle laufen nun auch entsprechende Datenbanken und ganze ERP-Systeme über Amazon. Insgesamt stehen mehr als 20 verschiedene Dienstleistungen zur Auswahl.


Amazon ist so zu einem wichtigen Player im Boomsektor Cloud Computing geworden. Ob das eine Marktkapitalisierung von 136 Milliarden US-Dollar rechtfertigt, ist allerdings eine ganz andere Frage.


In 2012 schrieb Amazon rote Zahlen und der für 2013 anvisierte Gewinn von rund 390 Millionen US-Dollar oder 0,86 US-Dollar je Aktie ist angesichts des Marktwerts kaum der Rede wert. Natürlich hat Amazon Möglichkeiten seine Gewinne zu skalieren.


Bereits minimale Preiserhöhungen im Sortiment oder umgekehrt eine Reduzierung der Marketing-aufwendungen hätten einen beträchtlich positiven Einfluss auf die Margen. So wird für 2014 bereits ein Gewinn von 2,85 US-Dollar je Aktie prognostiziert. Selbst dann liegt das KGV aber noch jenseits der 100er-Marke.


MEIN FAZIT:


- Alle zehn vorgestellten Unternehmen stellen einzigartige Erfolgsgeschichten dar und weisen immer noch hohes Umsatz- und Ertragswachstum auf.


- Allerdings sind alle diese Aktien entweder auf Basis fundamentaler Bewertungskennzahlen oder sonstiger adäquater Bewertungsmaßstäbe inzwischen extrem hoch bewertet.


- Wichtig ist dabei zu verstehen, dass es sich hier nicht um Einzelfälle. Es ließen sich mühelos 20 bis 30 weitere ähnliche Beispiele finden.


- Mit Sicherheit wird unter den genannten Firmen auch die eine oder andere sein, die die aktuelle Bewertung zukünftig rechtfertigt und auch mittelfristig weiter steigt.


- Ich bin aber davon überzeugt, dass der Großteil der vorgestellten Aktien extrem rückschlagsgefährdet ist und auf Sicht von zwei bis drei Jahren deutlich tiefer notieren wird.



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