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Money-Management: die Grundlage für stetiges Wachstum




30.07.20 16:45
aktiencheck.de

Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - Ein wenig Nervenkitzel gehört dazu, das wissen alle Börsianer. Dieser gehört zum Geschäft wie das Risiko, mit dem gestandene Aktionäre umzugehen wissen. Würde alles nur in geordneten Bahnen verlaufen und sich nichts mehr den Berechnungen entziehen, dann wäre das Leben fad und langweilig. Trotzdem möchte jeder Trader natürlich den Katastrophenfall vermeiden, dass er an der Börse alles verspielt. Eine gute Strategie dafür ist das Money-Management. Sie wurde wissenschaftlich erforscht und basiert auf vernünftigen Säulen. Wir möchten diese Sicherheitsstrategie in diesem Artikel vorstellen, damit der Handel auch in vielen Jahren noch Freude macht und sich das eigene Vermögen durch eine stetige Verbesserung der eigenen Skills im Sinne eines gesunden Werdens und Wachsens weiter vermehren kann.

Gemeinsamkeiten mit dem Bankroll-Management


Das Money-Management hat verwandtschaftliche Beziehungen zum Bankroll-Management. Dies sollte nicht verwundern, weil auch in Casinos das Risiko stets mitspielt, dort sogar noch einmal dramatisch gesteigert. Der Begriff Bankroll kommt ursprünglich aus dem Pokerbereich und bezieht sich dort auf den Geldbetrag, der dem Spieler im Pokern zur Verfügung steht. Er wurde auf andere Spiele in Spielbanken und Online Casinos übertragen. Auch hier geht es darum, die Grundlage dafür zu schaffen, dass man dauerhaft sein Glück im Casino online oder stationär versuchen kann, ohne gefährdet zu sein, alles und damit auch seine Existenz zu verspielen.

Diese Gemeinsamkeiten gilt es, im Hinterkopf zu behalten, zumal das Wirtschaften an der Börse von vielen Aktionären auch als Spiel mit vielen Zufallselementen verstanden wird und der Begriff des "Casino-Kapitalismus" jedem geläufig ist. Übrigens: Wer sich selbst einmal im Glücksspiel versuchen möchte, der sollte stets einen hohen Online Casino Bonus und entsprechende Casino Freispiele mitnehmen und die Gelegenheit nutzen, ein Gefühl für das jeweilige Spiel durch Einsätze im Online Casino ohne Geld zu erlangen. Kostenlose Probespiele bietet mittlerweile jedes Online Casino an.

Das Limit beachten!


In beiden Fällen, also dem Bankroll-Management sowie dem Money-Management, setzt man sich selbst für seine Einsätze an der Börse ein festes Limit, das nicht überschritten werden darf. Diese Einsatzobergrenze orientiert sich dabei an den eigenen finanziellen Möglichkeiten. Ausgangspunkt ist der denkbar ungünstigste Fall, der die eigene Liquidität in Dingen des täglichen Lebens, der Haushalts- und der Fixkosten des Unternehmens niemals gefährden darf. Wie wichtig diese Vorgehensweise ist, zeigt das Gedankenexperiment, dass dieser beschriebene schlimmstmögliche Fall natürlich eher selten ist, aber durchaus an zum Beispiel einem Tag von zehn Spieltagen passieren kann. Wenn nun jeder zehnte Tag die Existenz aufs Spiel setzen kann, wäre das Agieren an der Börse nur ein kurzes, aber heftiges Vergnügen.

Erkenne dich selbst!


Menschen werden von Emotionen und vom Verstand geleitet. Emotionen können beflügelnd wirken, aber auch ins Verderben führen. Gerade an der Börse ist ein rationales, methodisches Vorgehen der Königsweg, um die Basis für einen kontinuierlichen Aufstieg zu schaffen. Deshalb umfasst das Money-Management Methoden, die sich explizit gegen die Einflüsse von Emotionen richten, die sowohl an der Börse als auch in einem Casino sehr gut untersucht worden sind. Auf diese Weise neigen Trader dazu, einer momentanen Glücksserie zu vertrauen und den Bogen zu überspannen. Dadurch ist die Gefahr real, dass glücklich gewonnene Geld sogleich wieder zu verspielen und von himmelhochjauchzend in den Status zu Tode betrübt zurückzufallen.

Das andere Extrem ist genauso problematisch, denn auch Trader mit Pechsträhne neigen dazu, sich mit einem Misserfolg nicht abzufinden und sich mit immer mehr Einsätzen gegen den Kater am Abend zu stemmen. Die Gefahr, ins Bodenlose zu stürzen, nimmt nun reale Gestalt an. In beiden Fällen wird der Spieler von Emotionen getrieben und handelt nicht mehr rational und zielorientiert. Nur wer diese Gefahren erkennt, die tief in der Natur des Menschen verankert sind, kann diese umgehen. Nur dann kann der Verstand die eigene Gefühlswelt kontrollieren. (30.07.2020/ac/a/m)








 
 
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