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Merck & Co: Milliardenschwerer Deal mit der US-Regierung - Aktienanalyse




10.06.21 08:45
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Merck & Co-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des US-Pharmakonzerns Merck & Co Inc. (ISIN: US58933Y1055, WKN: A0YD8Q, Ticker-Symbol: 6MK, NYSE-Symbol: MRK) unter die Lupe.

Die USA hätten sich in einem milliardenschweren Deal beim US-Pharmakonzern Merck & Co Zusagen für sein Covid-19-Prüfmedikament Molnupiravir gesichert. Merck & Co werde rund 1,7 Millionen Einheiten des antiviralen Mittels an die US-Regierung liefern und hierfür rund 1,2 Milliarden Dollar (knapp eine Milliarde Euro) erhalten, habe das Unternehmen am Mittwoch in Kenilworth mitgeteilt. Auf eine entsprechende Vereinbarung hätten sich beide Seiten geeinigt. Voraussetzung sei, dass das Mittel in den USA die Notfallzulassung der Zulassungsbehörde FDA erhalte.

Merck & Co entwickle die Tablette Molnupiravir in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Ridgeback Biotherapeutics. Das Mittel werde bereits in einer fortgeschrittenen Studienphase 3 an nicht hospitalisierten Patienten mit Covid-19 erforscht, bei denen mindestens ein Risikofaktor für einen schwerwiegenden Verlauf belegt sei. Sie würden das Medikament also in einer frühen Phase der Krankheit erhalten. Eine Studie mit bereits in eine Klinik eingewiesenen Covid-19-Patienten habe der Konzern nicht fortgeführt, da das Medikament keinen Nutzen bei bereits länger anhaltenden Beschwerden gebracht habe.

Merck & Co habe nach eigenen Angaben die Produktionskapazitäten für das Medikament aufgestockt und rechne bei einer Zulassung damit, bis Jahresende mehr als zehn Millionen Einheiten liefern zu können. Der Konzern sei zudem bestrebt, das Medikament weltweit verfügbar zu machen, habe es weiter geheißen. Entsprechend sollten Notfallzulassungen auch außerhalb der USA beantragt werden. Über ähnliche Vereinbarungen wie mit der US-Regierung seien bereits mit auch mit anderen Ländern Gespräche gelaufen. Zudem solle das Medikament auch über Lizenzen bei Herstellern von Nachahmermedikamenten in ärmeren Ländern produziert werden können.

Die Aktie von Merck & Co könne am Mittwoch kräftig zulegen. Mehr als zwei Prozent gehe es nach oben auf 74,04 Dollar. Damit sei das Papier vor Johnson & Johnson und Amgen der Top-Wert des Tages im Dow Jones gewesen. Für einen Befreiungsschlag bei der Aktie reiche es jedoch nicht. Dafür müsste der Wert über die 200-Tage-Linie nach oben ausbrechen.

Marion Schlegel von "Der Aktionär" rät bei der Merck & Co-Aktie abzuwarten. (Analyse vom 10.06.2021)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Merck & Co-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Merck & Co-Aktie:
61,39 EUR +0,97% (10.06.2021, 09:02)

Xetra-Aktienkurs Merck & Co-Aktie:
60,77 EUR +2,38% (09.06.2021)

NYSE-Aktienkurs Merck & Co-Aktie:
74,04 USD +2,27% (09.06.2021)

ISIN Merck & Co-Aktie:
US58933Y1055

WKN Merck & Co-Aktie:
A0YD8Q

Ticker Symbol Merck & Co-Aktie:
6MK

NYSE-Symbol Merck & Co-Aktie:
MRK

Kurzprofil Merck & Co Inc.:

Merck & Co. Inc. (ISIN: US58933Y1055, WKN: A0YD8Q, Ticker-Symbol: 6MK, NYSE-Symbol: MRK) hat seinen Hauptsitz in Kenilworth, New Jersey, USA und ist ein globales forschungsgetriebenes Pharmaunternehmen, das Impfstoffe und Medikamente für mehrere Therapiegebiete entwickelt und vertreibt. Der Patentschutz für mehrere seiner Umsatzbringer wie Zocor und Zetia läuft aus. Um wieder auf einen Wachstumspfad zurückkehren, optimiert MRK seinen Betrieb und konzentriert sich auf Schlüssel-Therapiegebiete. Seit dem Verkauf der Einheit Consumer Care an das deutsche Gesundheitskonglomerat Bayer im Oktober 2014 bleiben Merck & Co zwei Geschäftsbereiche: Pharmaceutical und Animal Health. Pharmaceutical besteht aus den Kerntherapiegebieten Primary Care und Women's Health, Hospital und Specialty, Oncology, Vaccines und Diversified Brands. Um das kurzfristige Wachstum zu stärken, kaufte Merck & Co 2014 die beiden kleineren Unternehmen Idenix Pharmaceuticals und Cubist Pharmaceuticals. (10.06.2021/ac/a/n)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
76,61 $ 76,61 $ -   $ 0,00% 16.06./22:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
US58933Y1055 A0YD8Q 87,79 $ 71,72 $
Metadaten
Ratingstufe:Ohne
Analysten: Marion Schlegel
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
63,75 € +2,13%  16.06.21
Hamburg 63,88 € +2,73%  16.06.21
Xetra 63,71 € +2,71%  16.06.21
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Frankfurt 63,72 € +2,48%  16.06.21
Düsseldorf 63,60 € +2,27%  16.06.21
Berlin 63,69 € +2,23%  16.06.21
München 63,72 € +2,13%  16.06.21
Nasdaq 76,67 $ +1,32%  16.06.21
AMEX 76,65 $ +1,21%  16.06.21
Hannover 62,24 € +0,10%  16.06.21
NYSE 76,61 $ 0,00%  01:00
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