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Kolumnist: Frank Schäffler

Meeresvermüllung durch Plastik nicht in Deutschland bekämpfbar




09.12.18 08:44
Frank Schäffler

Die Fraktion der Freien Demokraten wendet sich gegen aktionistische
Verbotspolitik bei der Bekämpfung von Verschmutzung durch Mikroplastik.
Während Mikroplastik tatsächlich massive Auswirkungen auf das Ökosystem,
insbesondere die Weltmeere, hervorruft, so geht dieses Problem in
allererster Linie von China, Indien und Indonesien sowie weiteren
asiatischen und afrikanischen Staaten aus. Deutschland trägt mit seiner
umfassenden Müllsammlungsquote von über 98% vernachlässigbar gering zur
Verschmutzung durch Mikroplastik bei. Die meisten europäischen Länder
haben ähnlich hohe Müllsammelquoten.
Ein Verbot von Einwegartikeln aus Plastik auf nationaler oder gar
europäischer Ebene, wie beispielsweise von Strohhalmen oder Bechern,
lehnt die Fraktion der Freien Demokraten daher ab. Vielmehr müsse das
Verschmutzungsproblem in den Verursacherländern angegangen und gelöst
werden. In diesen Ländern funktionierende Abfallverwertung und -sammlung
herzustellen müsste das erste Ziel internationaler Anstrengung sein. Die
Freien Demokraten zeigen daher auf, dass Deutschland einen Beitrag
leisten könne, indem die Forschungsanstrengungen zur Reinigung bereits
verschmutzter Gewässer und Meere intensiviert werden, um der bereits
bestehenden Verschmutzung Herr zu werden. Den Antrag finden Sie hier:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19


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