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Makroökonomische Daten: Die wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche




31.08.18 13:17
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Dienstag: Die Stimmung der US-Unternehmen ist nicht erst seit Anfang des Jahres mit dem Inkrafttreten der Steuerreform hervorragend, sondern bereits über einem Jahr, so die Analysten der DekaBank.

Im August dürfte der nationale Einkaufsmanagerindex ISM für das verarbeitende Gewerbe nach einem Rücksetzer im Juli wieder etwas ansteigen. Als Grundlage der Prognose der DekaBank würden die Umfragewerte von insgesamt fünf FED-Distrikten dienen. Diese hätten sich im Mittel zwar gegenüber dem Vormonat leicht verschlechtert. Aber in den Distrikten, die erfahrungsgemäß am bedeutsamsten seien, habe sich die Stimmung verbessern können.

Freitag: Die deutsche Wirtschaft habe im zweiten Quartal ein solides Wachstum gezeigt. Zum Auftakt des dritten Quartals dürften die Wirtschaftsdaten allerdings gedämpft ausfallen. Die Zahlen für das produzierende Gewerbe in Deutschland hätten im Juni mit einem unerwartet starken Rückgang enttäuscht. Die bislang vorliegenden Daten zu Auftragseingängen und den Industrieumsätzen würden wenig Anlass zur Hoffnung auf eine starke positive Gegenbewegung bei der Produktion im produzierenden Gewerbe im Juli geben. Denn sowohl die Auftragseingänge in der deutschen Industrie als auch die Industrieumsätze seien im Juni eine deutliche Enttäuschung gewesen.

Freitag: Der US-Arbeitsmarkt habe sich in diesem Jahr bislang recht gut entwickelt. Trotz einer im historischen Vergleich sehr niedrigen Arbeitslosenquote sei die Beschäftigungsdynamik verhältnismäßig hoch geblieben. Die für August vorliegenden Frühindikatoren würden allerdings auf einen etwas schwächeren Beschäftigungsaufbau hindeuten. Gleichwohl dürfte dieser hinreichend hoch sein, um einen weiteren Rückgang der Arbeitslosenquote auf 3,8% zu erreichen. Im Gegensatz zur Beschäftigungsentwicklung würden die Frühindikatoren eine relativ deutliche Zunahme der durchschnittlichen Stundenlöhne signalisieren. Allerdings dürften Probleme bei der Saisonbereinigung dazu beitragen, dass nur ein unauffälliger monatlicher Anstieg gemeldet werden werde. Die Jahresrate bliebe damit unverändert bei 2,7%. (31.08.2018/ac/a/m)





 
 
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