Erweiterte Funktionen


Makrökonomische Daten: Die wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche




13.04.18 13:20
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Wie stark schiebt die seit Anfang des Jahres geltende US-Steuersenkung den privaten Konsum? Die ersten beiden Monate der US-Einzelhandelsumsätze in diesem Jahr deuten nicht gerade auf eine Beschleunigung der Konsumdynamik hin, so die Analysten der DekaBank.

Dies verwundere umso mehr, als die Lohn- und Einkommensentwicklung durchaus kräftig gewesen sei. Sie würden davon ausgehen, dass im März die Umsatzentwicklung etwas stärker gewesen sein dürfte. Denn die Umsatzschwäche zuvor hänge auch mit der extrem starken Entwicklung der Monate September bis November des vergangenen Jahres zusammen. Es sei also keine Konsumzurückhaltung gewesen, die zu der zeitlichen Schwäche geführt habe, sondern eine Gegenbewegung nach überaus starken Vormonaten, die im Februar geendet haben dürfte.

Dienstag: Die chinesische Wirtschaft sei gut in das neue Jahr gestartet. Das BIP-Wachstum dürfte im ersten Quartal bei 6,8% (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) gelegen hätten, was einer unveränderten Dynamik gegenüber den beiden Vorquartalen entspräche. Das jährliche Wachstum der Industrieproduktion dürfte im März auf 6,5 gefallen sein. Dies würden die Analysten der DekaBank jedoch lediglich als "Normalisierung" sehen, nachdem in den ersten beiden Monaten des Jahres der Zuwachs bei hohen 7,2% gelegen habe. Auch beim Einzelhandelsumsatz würden sie einen leichten Rückgang der Dynamik auf 9,5% erwarten. Insgesamt zeichne sich die Wirtschaftsentwicklung weiterhin durch eine hohe Stabilität aus, die sie auch durch den sich verschärfenden Handelskonflikt mit den USA nicht ernsthaft gefährdet sehen würden.

Dienstag: Man müsse schon in die Hochphase der Euro-Schuldenkrise zurückblicken, um eine Phase zu finden, in der die Konjunkturindikatoren in Europa so stark enttäuscht hätten wie aktuell. Die Umfrageindikatoren würden zu mehr Realitätssinn zurückkehren. Was vor allem geschockt haben dürfte, seien die unerklärlich schwachen "harten" Konjunkturindikatoren wie Außenhandel oder Einzelhandelsumsatz gewesen. Dies zusammen mit den Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China seien der Stoff, aus dem sinkende Konjunkturerwartungen gemacht würden. Nach dem deutlichen Rückgang in der sentix-Umfrage würden die Analysten der DekaBank nun für Deutschland eine weitere Korrektur der ZEW-Konjunkturerwartungen im April erwarten. (13.04.2018/ac/a/m)





 
 
Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.



Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.

RSS Feeds




Bitte warten...