Erweiterte Funktionen


Märkte warten auf US-Entscheidung zu weiteren Zöllen auf China-Produkte




14.09.18 15:25
Merck Finck Privatbankiers

München (www.aktiencheck.de) - Seit die Anhörungsfrist in Bezug auf die von den USA angedrohten Importzölle auf chinesische Produkte im Wert von 200 Mrd. Dollar vor acht Tagen endete, warten die Märkte auf eine Entscheidung, so die Experten von Merck Finck Privatbankiers.

"Solange dieses Damoklesschwert über den Börsen schwebt, halten sich Investoren mit Käufen wie Verkäufen zurück", sage Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers. Allerdings dürften nach einer Entscheidung oder Anhaltspunkten dafür seiner Meinung nach viele schnell handeln - sprich Aktien kaufen, wenn sich eine Entspannung abzeichne bzw. verkaufen, wenn Amerika Ernst mache. Schließlich seien dann nicht nur entsprechende Gegenmaßnahmen hochwahrscheinlich. Vielmehr würden im Falle einer Umsetzung Trumps jüngste Drohung von noch weiteren US-Importabgaben auf mehr als noch einmal so viel, Waren aus dem Reich der Mitte in den Fokus rücken.

Dafür, dass politische Themen kommende Woche für die Finanzmärkte entscheidend bleiben würden, spreche auch die dünne Agenda an Konjunkturdaten: Wirklich wichtig seien nächste Woche lediglich einige Stimmungsdaten, allen voran die vorläufigen Einkaufsmanager-Umfrageergebnisse im September für Euroland inklusive Deutschlands, die USA sowie Japan am Freitag. Hinzu komme tags zuvor das Verbrauchervertrauen der Eurozone, ebenfalls für den Monat September.

Ansonsten seien in Euroland vor allem die finale August-Inflation am Montag sowie Großbritanniens Inflationsdaten am Mittwoch und Einzelhandelsumsätze am Donnerstag nennenswert. In den USA stünden um die Wochenmitte einige Immobilienmarktdaten an, und in Japan am Mittwoch die Handelsbilanz sowie am Freitag ebenfalls der August-Inflationsbericht. Daneben tage am Dienstag und Mittwoch die Bank of Japan.

Zitate:

"Märkte warten auf die US-Entscheidung zu weiteren Zöllen auf China-Produkte. Solange dieses Damoklesschwert über den Börsen schwebt, halten sich Investoren mit Käufen wie Verkäufen zurück."

"Insgesamt bleiben Aktien aus den USA sowie aus Japan attraktiver als aus Europa und den Schwellenländern." (14.09.2018/ac/a/m)






 
 
Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.



Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.

RSS Feeds




Bitte warten...