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Märkte haben tatsächliches Ausmaß der Rezession nocht nicht eingepreist




25.03.20 10:50
State Street

Boston (www.aktiencheck.de) - Unser KKT-Index deutet auf eine mehr als 90-prozentige Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den nächsten sechs Monaten hin, da Teile der Wirtschaft angesichts des COVID-19-Virus stillgelegt wurden, so Michael Metcalfe, Global Head of Macro Strategy bei State Street Global Markets.

Trotzdem seien die Aktienmärkte jetzt nahe daran, die Wahrscheinlichkeit einer "durchschnittlichen Rezession" zu ignorieren. Im vergangenen Jahrhundert habe die durchschnittliche Rezession 13 Monate gedauert und die Aktien seien im Jahresvergleich um 25 Prozent gefallen.

In Übereinstimmung mit dem plötzlichen Rückgang der Aktienkurse sei es eher unwahrscheinlich, dass diese Rezession (wenn sie denn eintrete) eine durchschnittliche sein werde. Historisch gesehen würden zyklische Messgrößen wie die Industrieproduktion im Laufe eines Jahres um etwa 10 Prozent fallen, aber für das Jahr 2020 würden einige schätzen, dass sie sich innerhalb weniger Monate mehr als verdoppeln würden. Dennoch sollte die Rezession im Jahr 2020 angesichts der Fülle von politischen Maßnahmen, die ihr entgegengeschleudert würden, und unter der Annahme, dass die Kredit- und Arbeitsmärkte halten würden, eher eine plötzliche Pause sein als ein Stopp, gefolgt von einem dramatischen Neustart. (25.03.2020/ac/a/m)





 
 
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