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METRO streicht Dividende - Airbus bekommt Auftrag von Air France-KLM - EDF muss Kernkraftwerk vom Netz nehmen




17.12.21 09:38
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Großhandelskonzern METRO (ISIN: DE000BFB0019, WKN: BFB001, Ticker-Symbol: B4B) legte sein Zahlenwerk für das im September abgelaufene Geschäftsjahr 2020/21 vor, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Bei einem leicht geringeren Umsatz (-3,4% auf EUR 24,8 Mrd.) habe man beim bereinigten operativen Gewinn mit knapp EUR 1,2 Mrd. das obere Ende der Prognosespanne erreicht. Auch im laufenden Geschäftsjahr 2021/22 peile man hier eine Marke von EUR 1,2 Mrd. an. Unter dem Strich sei im fortgeführten Geschäft jedoch noch immer ein Verlust von EUR 45 Mio. zu Buche gestanden, nach EUR 140 Mio. im Jahr davor. Wegen der anhaltenden Unsicherheiten infolge der pandemiebedingten Schließungen der Gastronomie streiche METRO allerdings die Dividende, was am Markt gar nicht gut angekommen sei - die Aktie habe mit einem Minus von 9,4% geschlossen. Zuletzt habe die Dividende satte EUR 0,70 pro Aktie betragen.

Airbus (ISIN: NL0000235190, WKN: 938914, Ticker-Symbol: AIR, NASDAQ OTC-Symbol: EADSF) (+2,4%) habe von Quantas Wechsel ihrer Inlandflotte von Boeing (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Ticker-Symbol: BCO, NYSE-Symbol: BA) zu Airbus profitiert. Weiters habe der Flugzeugbauer einen Auftrag von Air France-KLM (ISIN: FR0000031122, WKN: 855111, Ticker-Symbol: AFR, EN Paris: AF, NASDAQ OTC-Symbol: AFRAF) lukriert.

Der französische Energieversorger EdF EDF (Electricité de France) (ISIN: FR0010242511, WKN: A0HG6A, Ticker-Symbol: E2F) (-15,5%) habe ein Kernkraftwerk wegen Mängel (rostbedingte Risse in Rohrleitungen) vom Netz nehmen müssen. Sicherheitshalber würden nun auch weitere baugleiche Reaktoren einer Überprüfung unterzogen. Insgesamt würden damit vier Reaktoren mit einer installierten Antriebsleistung von 6 GW ausfallen, was 13% der verfügbaren Leistung entspreche. Dies koste den Energieversorger nicht nur die heurige Jahresprognose. Die Aufwendungen für den Zukauf von Leistung zur Erfüllung von Lieferverpflichtungen beziffere EdF im ungünstigsten Fall auf EUR 2 bis 3 Mrd. im Jahr 2022. (17.12.2021/ac/a/m)





 
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