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MBB-Aktie: Besser als Warren Buffett? Aktienanalyse




14.05.18 09:11
Vorstandswoche.de

Haar (www.aktiencheck.de) - MBB-Aktienanalyse von "Vorstandswoche.de":

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" sehen Kurse von 86 Euro bei der Aktie der MBB SE (ISIN: DE000A0ETBQ4, WKN: A0ETBQ, Ticker-Symbol: MBB) als erneute Kaufchance.

2017 sei ein exzellentes Jahr gewesen. Highlight sei der Börsengang von Aumann gewesen. Durch einen Teilverkauf der Aumann-Aktien habe sich MBB über einen Eigenkapitalzuwachs von fast 200 Mio. Euro freuen können. Aber auch die übrigen Beteiligungen hätten sich insgesamt erfreulich entwickelt. Das um Effekte aus dem Aumann-IPO bereinigte EBITDA habe bei gut 39 Mio. Euro gelegen. Die Marge: 9,6%. Für das bereinigte EBIT habe die Gesellschaft einen Gewinn von rund 29 Mio. Euro und einen Nettogewinn von über 13 Mio. Euro erzielt. Aktionäre würden für das vergangene Jahr eine erhöhte Basisdividende von 66 Cent je Aktie sowie eine Sonderdividende von ebenfalls 66 Cent je Aktie erhalten. Per Ende des Jahres 2017 habe MBB eine Konzernliquidität von fast 280 Mio. Euro gehortet. Die Nettoliquidität habe 222 Mio. Euro betragen. Inzwischen habe sich die Liquidität nochmals signifikant erhöht.

MBB-CEO Christof Nesemeier habe in Q1 den Anteil an Aumann auf 38% reduziert und über 1.7 Mio. Aktien zum Preis von 61 Euro verkauft. Aus dem Verkauf sei ein Erlös von gut 100 Mio. Euro erzielt worden. Derzeit verfüge das Unternehmen über eine Konzernliquidität von fast 400 Mio. Euro und eine Nettoliquidität von mehr als 300 Mio. Euro. In der Holding selbst würden 260 Mio. Euro an Cash schlummern. Der eine oder andere Investor habe sich für 2017 durchaus eine höhere Sonderdividende gewünscht. Nesemeier wolle das Geld aber nicht für große Ausschüttungen verwenden, sondern das Portfolio stärken.

"Wir wollen weiter stark wachsen. 2017 waren mit dem Börsengang von Aumann und der Übernahme von USK unsere Kapazitäten voll ausgebucht. 2018 schauen wir uns wieder intensiv um", habe Nesemeier im Gespräch mit der "Vorstandswoche" gesagt. Ein kleiner Teil des Barbestandes werde aktiv an der Börse angelegt. Konservativ und streng nach den Beteiligungskriterien der MBB. Zu Einzelwerten halte sich Nesemeier mit Ausnahme seines Faibles für Unilever oder Cancom bedeckt. Bezüglich Übernahmen sei es kein Geheimnis, dass derzeit die Preise hoch seien. "Teilweise sind die Preisvorstellungen völlig absurd". Bis MBB die nächste Transaktion verkünde, könnte es noch etwas dauern.

Im Fokus stünden Übernahmen von privaten Firmen, beispielsweise aus Nachfolgeregelungen oder Konzernabspaltungen. Beteiligungen an börsennotierten Firmen wären nur dann denkbar, wenn eine Mehrheit des Aktienkapitals zu attraktiven Konditionen und ohne Auseinandersetzung mit den übrigen Interessengruppen zur Disposition stünde. Zudem sei es das Ziel, bestehende Beteiligungen durch Akquisitionen zu stärken. Am liebsten würde MBB bei dem IT-Security Spezialisten DTS (Anteil: 80%) zukaufen, um das Unternehmen schnell auf einen Umsatz von mehr als 100 Mio. Euro wachsen zu lassen.

Letztes Jahr habe die Gesellschaft, die auch von Unternehmen aus dem DAX Nachfragen nach IT-Lösungen erhalte, einen Umsatz von 46 Mio. Euro erzielt. Zur Marge habe sich der CEO nicht äußern wollen. Die Experten würden diese aber beim EBITDA auf bis zu 10% schätzen. In Börsenkreisen werde bereits über einen Börsengang von DTS diskutiert. Banken würde das IPO lieber heute als morgen bringen. Nesemeier winke allerdings ab. "Die Bewertung für DTS wäre bei einem IPO sicher attraktiv. Eine Entscheidung für ein IPO haben wir aber nicht getroffen, und wir haben auch niemanden beauftragt, ein IPO vorzubereiten. Das Unternehmen hat einen starken Gesellschafter, der sich über die Unternehmensentwicklung freut und die Pfründe nicht teilen möchte."

Sehr zufrieden sei der Firmenchef mit der Entwicklung von Aumann. "Ich gehe davon aus, dass die Probleme aus dem Jahr 2017 behoben sind." Das Unternehmen erziele eine sehr große Nachfrage und arbeite an der Kapazitätsgrenze. Aumann rechne für 2018 mit einem signifikanten Wachstum von 210 auf 300 Mio. Euro sowie einem EBIT von 28 bis 31 Mio. Euro. "Wir sind von der Zukunft von Aumann überzeugt und mit einem Anteil von nun 38% dauerhaft Ankeraktionär von Aumann." Positiv entwickle sich ebenfalls die börsennotierte Beteiligung Delignit. Die Aktie habe sich jüngst kräftig nach oben entwickeln können. Operativ laufe es bei Delignit prächtig. Wachstum erfordere allerdings Kapital. Denkbar, dass Delignit eine Kapitalerhöhung durchführe. Nesemeier habe sich dazu nicht äußern wollen. "Wir wollen auch mit Delignit langfristig weiter stark wachsen und freuen uns, die Delignit bereits im 15ten Jahr als Hauptgesellschafter begleiten zu dürfen."

MBB wolle 2018 den Umsatz auf über eine halbe Mrd. Euro steigern bei einer EBITDA-Marge von bis zu 10%. Pro Aktie würden die Berliner einen Gewinn von 2.30 bis 2.45 Euro erwarten. 2020 ziele der CEO auf einen Umsatz von 750 Mio. Euro. An der Börse werde das Unternehmen derzeit mit 567 Mio. Euro kapitalisiert. Der Aumann-Anteil habe momentan einen Wert von knapp 300 Mio. Euro. Zuzüglich Cash sei der Börsenwert erreicht. Das gesamte restliche Portfolio, welches sicherlich einen Wert von über 100 Mio. Euro habe, gebe es derzeit gratis dazu.

Bei Kursen von 86 Euro ist MBB eine erneute Kaufchance, so die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de". Natürlich stehe und falle die Aktie mit der Entwicklung von Aumann. Sollte die E-Mobility-Firma ihre Ziele für 2018 erreichen, dürfte sich die MBB-Aktie stark entwickeln. In den letzten zehn Jahren habe sich das Papier übrigens knapp verzehnfacht. Warren Buffetts Berkshire Hathaway habe sich in diesem Zeitraum nur etwas mehr als verdoppelt. (Analyse vom 14.05.2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze MBB-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs MBB-Aktie:
89,10 EUR +0,34% (14.05.2018, 09:09)

Xetra-Aktienkurs MBB-Aktie:
89,20 EUR (11.05.2018)

ISIN MBB-Aktie:
DE000A0ETBQ4

WKN MBB-Aktie:
A0ETBQ

Ticker-Symbol MBB-Aktie:
MBB

Kurzprofil MBB SE:

MBB SE (ISIN: DE000A0ETBQ4, WKN: A0ETBQ, Ticker-Symbol: MBB) ist eine familiengeführte mittelständische Unternehmensgruppe, die seit ihrer Gründung im Jahr 1995 durch organisches Wachstum und Kauf von Unternehmen nachhaltig wächst. Kern des Geschäftsmodells ist die langfristige Wertsteigerung der einzelnen Unternehmen und der Gruppe als Ganzes. Seit Anbeginn war das Geschäftsmodell überdurchschnittlich profitabel - substanzielles Wachstum und nachhaltige Renditen sind auch zukünftig Ziel der MBB SE. (14.05.2018/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
 
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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
89,00 € 89,60 € -0,60 € -0,67% 19.09./17:36
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000A0ETBQ4 A0ETBQ 124,90 € 81,40 €
Metadaten
Ratingstufe:kaufen
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
89,00 € -0,67%  12:22
Xetra 89,50 € +0,34%  17:36
München 90,00 € 0,00%  08:00
Düsseldorf 89,20 € -0,11%  17:00
Stuttgart 89,20 € -0,11%  17:15
Frankfurt 88,60 € -0,23%  08:04
Hamburg 88,60 € -0,89%  08:09
Berlin 88,60 € -0,89%  08:00
  = Realtime
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