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Lufthansa-Aktie profitiert von US-Reiseerleichterungen - Kartellklage in den USA u.a. gegen Bayer und BASF




09.06.21 13:37
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Aktien in Europa notieren am Mittwoch uneinheitlich, so die Experten von XTB.

Die Aktien aus Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien würden nachgeben, während die Indices aus Frankreich, den Niederlanden und Russland zulegen würden. Insgesamt sei das Ausmaß der Bewegungen in den meisten Fällen gering. Der britische FTSE 100 (ISIN: GB0001383545, WKN: 969378) sei mit einem Minus von rund 0,5% der größte Nachzügler, während der russische RTS (ISIN: RU000A0JPEB3, WKN: A0YLBP) mit einem Plus von rund 0,5% überdurchschnittlich gut abschneide.

Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe gestern erneut die Allzeithochs im Bereich von 15.730 Punkten getestet, sei aber nicht in der Lage gewesen, einen neuen Rekord zu erreichen. Die Widerstandszone im Bereich unterhalb des 127,2% Retracements der Korrektur von Anfang Juni bleibe eine wichtige Zone, die die Bullen im Auge behalten sollten. Nach dem Scheitern, den neuen Rekord zu brechen, habe der DAX jedoch begonnen, sich nach unten zu bewegen und sei unter die kurzfristige Unterstützungszone bei 15.650 Punkten gefallen. Der deutsche Leitindex befinde sich in einer interessanten Lage, da er derzeit die Aufwärtstrendlinie teste, die mit den lokalen Tiefs von Mitte Mai begonnen habe. Ein Unterschreiten dieser Hürde könnte den Weg für einen Test der wichtigen mittelfristigen Unterstützungszone unter 15.550 Punkten ebnen. Der 200er-SMA befinde sich leicht oberhalb dieser Zone.

Unternehmensnachrichten:

Die Aktie der Deutschen Lufthansa (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) notiere heute zusammen mit anderen europäischen Fluggesellschaften höher. Die Vereinigten Staaten hätten die Reisebeschränkungen gelockert. Die Beschränkungen seien für Länder wie Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan oder Südkorea gelockert worden. Die Entscheidung komme, da sich die Pandemie-Situation in der entwickelten Welt weiter verbessere. Fraport (ISIN: DE0005773303, WKN: 577330, Ticker-Symbol: FRA, Nasdaq OTC-Symbol: FPRUF), der Betreiber des Frankfurter Flughafens, notiere ebenfalls höher.

S&P Ratings habe das Rating des Energieversorgers E.ON (ISIN: DE000ENAG999, WKN: ENAG99, Ticker-Symbol: EOAN, NASDAQ OTC-Symbol: ENAKF) mit BBB/A-2 bestätigt. Der Ausblick sei unverändert auf "stabil" belassen worden.

Bayer (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, NASDAQ OTC-Symbol: BAYZF) und BASF (ISIN: DE000BASF111, WKN: BASF11, Ticker-Symbol: BAS, NASDAQ OTC-Symbol: BFFAF) würden sich neben anderen Unternehmen mit einer Kartellklage in den USA konfrontiert sehen. Das Gericht werde sich mit dem Plan einer Gruppe von vier Unternehmen befassen, deren Ziel es gewesen sei, elektronische Vertriebsplattformen für Saatgut und Pestizide zu boykottieren.

Einem Bericht von Bloomberg zufolge plane Airbus (ISIN: NL0000235190, WKN: 938914, Ticker-Symbol: AIR, Nasdaq OTC-Symbol: EADSF), im nächsten Monat mit der Annahme von Bestellungen für die Frachterversion seines A350-Jets zu beginnen. Der Flugzeughersteller solle sich in Gesprächen mit über 12 potenziellen Kunden befinden und möchte, dass der Vorstand in den kommenden Wochen die Vermarktung eines neuen Flugzeugtyps genehmige. Derzeit werde der Markt für Frachtflugzeuge von Boeing (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Ticker-Symbol: BCO, NYSE-Symbol: BA) dominiert. (09.06.2021/ac/a/m)






 
 
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