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Lockdown-Light wird kein harter Lockdown für weite Teile der Wirtschaft werden




20.11.20 11:18
Merck Finck Privatbankiers

München (www.aktiencheck.de) - Am Mittwoch will Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten mögliche weitere virusbedingte Restriktionen für unser aller Leben beschließen, so Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers.

"Der Lockdown-Light wird kein harter Lockdown werden - insbesondere nicht für weite Teile der Wirtschaft", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck rechne "bei weiteren Einschränkungen damit, dass die Industrie und soweit vertretbar auch möglichst viele Dienstleistungsbereiche von neuen Einschränkungen verschont bleiben". Greil weiter: "Damit bleiben die Börsen zwar wohl kurzfristig volatil, aber lange nicht mehr so wie im März beim ersten Lockdown-Beschluss - bevor sich die Schwankungsintensität dann in den nächsten Monaten normalisieren sollte."

Doch dies sei kommende Woche voraussichtlich nicht die einzige wichtige politische Entscheidung in Europa. Denn in der ersten Wochenhälfte sollten auch die Brexit-Verhandlungen - nach Meinung der Experten am ehesten mit einem mageren Deal - enden, zumindest wenn es nach dem Willen des EU-Parlamentes gehe. Denn dieses benötige wohl bis Donnerstag den Vertragsentwurf, um bis zum Ende der Transformationsphase am 31. Dezember alles Notwendige in die Wege zu leiten.

Parallel dazu komme nächste Woche eine Flut wichtiger Makrodaten: Zum einen stünden am Montag in Europa und den USA die vorläufigen Einkaufsmanagerindices für November an. In Deutschland werde tags darauf das ifo-Geschäftsklima das Stimmungsbild der Unternehmen ergänzen, bevor am Donnerstag auch noch das GfK-Konsumklima veröffentlicht werde. Das deutsche Daten-Highlight sei aber am Dienstag die erste Schätzung des Bruttoinlandsproduktes im 3. Quartal. Für den gesamten Euroraum stehe zudem am Freitag das Wirtschaftsvertrauen im November auf der Agenda. In den USA finde die Zahlenwoche nach den PMIs am Montag am Folgetag mit dem Verbrauchervertrauen für November seine Fortsetzung - bevor am Mittwoch die zweite Schätzung der Wirtschaftsleistung im 3. Quartal zusammen mit Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter komme.

ZITATE:

"Der Lockdown-Light wird kein harter Lockdown werden - insbesondere nicht für weite Teile der Wirtschaft."

"Ich rechne bei weiteren Einschränkungen damit, dass die Industrie und soweit vertretbar auch möglichst viele Dienstleistungsbereiche von neuen Einschränkungen verschont bleiben."

"Damit bleiben die Börsen zwar wohl kurzfristig volatil, aber lange nicht mehr so wie im März beim ersten Lockdown-Beschluss - bevor sich die Schwankungsintensität dann in den nächsten Monaten normalisieren sollte."

"Bei den Brexit-Verhandlungen rechnen wir voraussichtlich nächste Woche mit einem mageren Deal als Ergebnis." (20.11.2020/ac/a/m)






 
 
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