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Kolumnist: Frank Schäffler

Libra-Verbot der Regierung ist zu kurz gedacht




21.09.19 10:44
Frank Schäffler

Die FDP-Bundestagsfraktion hält die Verbotsdiskussion durch Finanzminister Scholz für zu kurz gedacht. Für den FDP-Blockchain-Experten Frank Schäffler ist es befremdlich, dass die Blockchain-Strategie sich gegen Stablecoins (z.B. Libra) richtet: „Erschreckend, dass das Erste, was von der Blockchain-Strategie bekannt wird, ein Verbot von Libra sein soll.“  Im Gegenteil dazu begrüßt die FDP die Innovation und die angeregte Diskussion, die durch „Libra“ im Finanzmarkt entfacht wurde. Stablecoins wie Libra haben das Potenzial, den internationalen Zahlungsverkehr massiv zu vergünstigen und Millionen von Menschen Zugang zu wertstabilem Geld zu ermöglichen.  Blockchain-Experte Frank Schäffler macht jedoch klar, dass kein regulierungsfreier Raum herrschen darf.
Bisher haben Facebook & Co. ohnehin nur ein Whitepaper, also ein grobes Konzept, zum geplanten Stablecoin „Libra“ veröffentlicht. Schäffler fordert daher, mehr Gelassenheit an den Tag zu legen: „Sie müssen sich am Markt durchsetzen. Ob dies Libra schafft, ist völlig offen.“ Die Freien Demokraten setzen deshalb in dem Bereich auf Wettbewerb innerhalb eines klaren Rechtsrahmens statt auf Innovationsverbote.

„Die Welt“ berichtet unter https://bit.ly/2ksvLWQ
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