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Kryptowährungen: Jetzt kommt Ethereum ins Gerede




03.10.17 14:00
FONDS professionell

Wien (www.aktiencheck.de) - Von Intraday-Tradern heißt es ja manchmal scherzhaft, sie hätten ab und an nicht einmal Zeit auf die Toilette zu gehen, so die Experten von "FONDS professionell".

Wer über die Trading-Plattform Coinbase Ethereum handle, habe im Juni des Jahres nicht einmal mehr Zeit für einen Wimpernschlag gehabt. Innerhalb von Millisekunden sei der Kurs der weltweit zweitgrößten Kryptowährung von 317,81 US-Dollar auf zehn US-Cent abgestürzt. Relativ ausgedrückt entspreche das einem Verlust von 99,97 Prozent. Nur zehn Sekunden später habe sich der Kurs wieder auf 310 Dollar erholt. Zuletzt habe ein Ether bei rund 290 Dollar notiert.

Nun wolle die für Währungen und Rohstoffe zuständige US-Marktaufsicht CFTC (Commodity Futures Trading Commission), von der Abwicklungs-Plattform wissen, was da passiert sei. Laut Nachrichtenagentur Bloomberg habe die CFTC Coinbase eine schriftliche Anfrage bezüglich Margin Trades gestellt. Bei diesen gehebelten Trades könnten für den Fall, dass Verluste entstünden, Nachschusspflichten entstehen. Der Marktteilnehmer riskiere also nicht nur das eingesetzte Kapital, sondern eine darüber hinausgehende Verschuldung. Coinbase habe diese Art von Trading im März angeboten, um institutionelle Investoren anzuziehen, die größere Marktsummen bewegen möchten. Nach dem 21. Juni, in dem eine 12,5 Millionen Dollar-Order eine Kettenreaktion auslöste, die zum bereits beschriebenen Flash Crash führte, wurde die Möglichkeit, Margin Trades durchzuführen, wieder von der Seite entfernt, so die Experten von "FONDS professionell".

Das Problem bei gehebelten Ordern sei, dass sie sehr schnell handelstechnische Barrieren durchstoßen könnten, die wiederum weitere, automatische Kauf-, oder Verkauforder auslösen würden. Von Coinbase heiße es zur CFTC-Anfrage: "Als regulierte Finanzinstitution agiert Coinbase vollständig im regulatorischen Rahmen und kooperiert vollständig mit den zuständigen Behörden." Coinbase verfüge laut Eigenangaben über eine Basis von 10,6 Millionen Kunden und habe bislang Transaktionen in einem Wert von 20 Milliarden US-Dollar ermöglicht.

Tatsächlich würden Vorfälle dieser Art eher die Probleme der zersplitterten Infrastruktur von Kryptowährungen als der Währungen selbst aufzeigen. So hätten bei Bitcoin Hacker-Angriffe auf -, oder schlechtes bis betrügerisches Management von - Handelsplattfomen zu einer eskalierenden Volatilität geführt. Ethereum sei nach Bitcoin die zweitgrößte Kryptowährung der Welt. Sie funktioniere nicht nur als Transaktionmittel, sondern solle ein eigenes Wirtschaftsökosystem ermöglichen, indem so genannte Smart Contracts die vertraglichen Rahmenbedingungen einer Transaktion gleich mitabwickeln würden. (03.10.2017/ac/a/m)







 
 
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