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Kryptomarkt: Alle Dämme gebrochen!




12.05.22 11:00
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Am Kryptomarkt seien in den vergangenen Stunden alle Dämme gebrochen, so Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär".

Der Bitcoin habe dabei den Kampf um die wichtige 30.000-USD-Marke endgültig verloren und taumele am Donnerstagvormittag um weitere 13% bis auf 26.600 Dollar nach unten. Der Krypto-Gesamtmarkt verliere auf 24-Stunden-Sicht fast 20%.

Innerhalb weniger Tagen habe sich die Talfahrt am Kryptomarkt damit zu einem veritablen Crash ausgeweitet. Mit Ausnahme der Stablecoins würden alle Coins in den Top 10 nach Market Cap mindestens 50% tiefer notieren als zu Jahresbeginn. Die Marktkapitalisierung aller Krypto-Coins sei mit 1,14 Bio. USD auf den tiefsten Stand seit Anfang 2021 zurückgefallen.

Durch den Kollaps des Stablecoins TerraUSD (UST), der auch den Schwerster-Coin Terra (LUNA) mit ins Verderben gestürzt habe, herrsche bei vielen Marktteilnehmern die nackte Panik. Das spiegele sich nicht nur in den brutalen Kursverlusten, sondern auch im Fear & Greed Index für den Kryptomarkt, der bereits seit Tagen "extreme Angst" signalisiere.

Zu den belastenden Makro-Faktoren rund um Zins- und Rezessionssorgen geselle sich nun auch noch die Angst, dass weitere Krypto-Projekte die aktuellen Marktturbulenzen nicht überleben könnten.

Mit Blick auf den Bitcoin bestehe diese Sorge zwar nicht - was erkläre, dass die Verluste in Relation zum Gesamtmarkt und einzelnen Altcoins etwas geringer ausfallen würden. Weitere schmerzhafte Verluste bis hin zu einem erneuten Test der 20.000-USD-Marke sind im aktuellen Umfeld allerdings nicht auszuschließen.

Die Lage am Kryptomarkt sei dramatisch, da gebe es wenig zu beschönigen. Bitcoin-Fans bleibe daher nur das Wissen, dass Rückschläge um 60, 70 oder gar 80% beim Bitcoin keine Seltenheit seien sich der Kurs bis dato noch jedes Mal davon erholt habe. Wer langfristig investiert sei, beiße daher die Zähne zusammen.

Für mutige Anleger mit langem Atem könnten Crashs wie dieser zudem eine Chance zum (Nach-) Kauf sein. Zuvor solle aber unbedingt eine Stabilisierung abgewartet werden.

Hinweis auf Interessenskollision:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin, Ethereum.

Der Chefredakteur der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin, Ethereum.

Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR. (12.05.2022/ac/a/m)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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