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Kolumnist: Michael Beck, Leiter Portfolio Management

Krisenwährung in der Krise?




30.08.18 11:41
Michael Beck, Leiter Portfolio Management

Stuttgart, 30. August 2018     In turbulenten Zeiten hat Gold immer wieder seine Bedeutung als Krisenwährung unter Beweis gestellt. Dennoch fällt der Goldpreis seit Wochen – trotz Handelskrieg, ungelöster politischer Konflikte und Negativzinsen. Verliert das Edelmetall seinen Status als Stabilitätsgarant im Portfolio? Nicht für die Kapitalmarktexperten von ELLWANGER & GEIGER.


 


Ein starker Dollar und die Aussicht auf höhere US-Zinsen, Konkurrenz von Kryptowährungen oder einfach mangelndes Vertrauen in das Edelmetall? Der aktuelle Negativtrend des Goldpreises stellt Experten weltweit vor die Frage nach den Ursachen. Der Goldpreis stürzte seit Februar 2018 von 1.360 auf einen vorläufigen Tiefpunkt von unter 1.180 Dollar pro Feinunze ab. Nichts wie raus, so scheint die Devise von Investoren hinsichtlich des Edelmetalls im Augenblick zu lauten.


 


Die Kapitalmarktexperten von ELLWANGER & GEIGER stellen jedoch fest: „Ob als Inflationsschutz oder zur Anlage – seine Bedeutung im Portfolio hat das Edelmetall nach wie vor nicht verloren“, sagt Andreas Rapp, Leiter Private Banking ELLWANGER & GEIGER.


 


So habe es immer wieder Zeiten von Kursschwankungen gegeben, die langfristig nichts am Status des Edelmetalls verändert haben – wie es beispielsweise beim Ausbruch der Finanzkrise 2007/2008 deutlich wurde. Seinerzeit sank der Goldpreis zunächst, bevor er zu einem rasanten Anstieg ansetzte.


 


Gerade weil Gold nicht beliebig vermehrt oder gar entwertet werden kann, bleibt es eine Alternative für eine kluge Diversifikation des Portfolios, insbesondere in Zeiten von Negativzinsen.


 


Nur wie investieren Anleger in das Edelmetall, wenn sie sich dafür entscheiden? Neben dem traditionellen Kauf von Goldmünzen und Goldbarren gibt es dafür eine große Bandbreite an Möglichkeiten. „Eine elegante Lösung stellen Wertpapiere dar, die einen entsprechenden Gegenwert in Gold verbriefen“, sagt Andreas Rapp, Leiter Private Banking ELLWANGER & GEIGER. Diese könnten ins Depot eingebucht werden. Lagerkosten und Risiken für das physische Gold würden dadurch entfallen und erst bei Auslieferung müsse sich der Anleger um eine sichere Aufbewahrung kümmern.


 


Eine indirektere Variante besteht darin, in Goldminenaktien zu investieren. Hier seien jedoch ein aktives Management und taktische Investitionsstrategien nötig, da diese über lange Zeit hinweg nicht an die Wertentwicklung des physischen Goldes herankommen würden.

www.ellwanger-geiger.de/privatbank


Hinweise:


Die vorliegenden Informationen sind keine Finanzanalyse im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.


 





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