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Kräftiger Gewinnanstieg bei thyssenkrupp - Merck konkretisiert Ausblick - Siemens zieht sich aus Russland zurück




12.05.22 10:24
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Die Aktien von Roche (ISIN: CH0012032113, WKN: 851311, Ticker-Symbol: RHO, SIX Swiss Ex: RO, Nasdaq OTC-Symbol: RHHBF) (-6,9%) litten unter einem Rückschlag in der Forschung zu einer neuartigen Krebstherapie, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Das Medikament habe bislang als Hoffnungsträger gegolten und müsse nun aus der Produktpipeline herausgerechnet werden.

thyssenkrupp (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, NASDAQ OTC-Symbol: TYEKF) (+11,2%) habe den Gewinn im abgelaufenen Quartal dank hoher Absatzpreise kräftig steigern können und den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. So rechne man nun mit einem bereinigten operativen Gewinn von zumindest EUR 2 Mrd. statt EUR 1,5 bis 1,8 Mrd. Der Umsatz solle um 10% statt nur um 5% zulegen.

Der deutsche Baustoffkonzern HeidelbergCement (ISIN: DE0006047004, WKN: 604700, Ticker-Symbol: HEI, NASDAQ OTC-Symbol: HLBZF) habe gestern nachbörslich Geschäftszahlen für das Q1 2022 vorgelegt. Die gestiegenen Energie- und Transportkosten hätten nicht vollumfänglich an die Kunden weitergegeben werden können, weshalb trotz Umsatzplus ein Gewinnrückgang zu Buche gestanden sei.

RWE (ISIN: DE0007037129, WKN: 703712, Ticker-Symbol: RWE, NASDAQ OTC-Symbol: RWNFF) habe in Q1 22 das bereinigte Betriebsergebnis vor Abschreibungen im Jahresvergleich um 65% auf EUR 1,46 Mrd. steigern können, was leicht über den Markterwartungen von EUR 1,42 Mrd. gelegen habe. Der Stromerzeuger habe damit vor allem von besseren Windverhältnissen profitiert. Gleichzeitig habe RWE aufgrund des Einfuhrstopps in der EU eine Abschreibung des russischen Kohleliefervertrags in der Höhe von EUR 850 Mio. vorgenommen. Der Ausblick auf das Gesamtjahr sei bestätigt worden, inklusive einer Dividende von EUR 0,90 je Aktie.

In Q1 konnte die Zurich Insurance (ISIN: CH0011075394, WKN: 579919, Ticker-Symbol: ZFIN, SIX Swiss Exchange-Symbol: ZURN) ein stärker als erwartetes Prämienwachstum vorweisen können. Das Management rechne damit alle finanziellen Ziele für 2022 zu übertreffen. Gleichzeitig sollten bis ins Jahr 2023 die Versicherungsraten stärker steigen als die Inflation, was sich positiv auf die Profitabilität auswirken sollte.

Die Zahlen zum Q1 2022 seien für Merck KGaA (ISIN: DE0006599905, WKN: 659990, Ticker-Symbol: MRK, NASDAQ OTC-Symbol: MKGAF)im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Getrieben durch die Sparte Life Science habe der deutsche Konzern ein Umsatzplus von 12,2% auf EUR 5,12 Mrd. sowie eine Verbesserung des EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 7,8% auf EUR 1,63 Mrd. erwirtschaftet. Das Management habe den Ausblick konkretisiert und gehe nun von einem organischen Umsatz- sowie EBITDA pre-Wachstum von 6% bis 9% bzw. 5% bis 9% aus.

Nach 170 Jahren ziehe sich Siemens (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) aus Russland zurück. Als Folge der Sanktionen müsse der Industriekonzern EUR 600 Mio. abschreiben, weshalb im zweiten Geschäftsquartal ein Gewinnrückgang habe verbucht werden müssen. (12.05.2022/ac/a/m)






 
Finanztrends Video zu Siemens


 
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