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Kolumnist: Frank Schäffler

Kleine und mittlere Banken leiden unter Niedrigzinsen




27.07.19 07:52
Frank Schäffler

Die anhaltende Niedrigzinsphase im Euroraum belastet vor allem kleine und mittlere Banken. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des FDP-Finanzexperten Frank Schäffler hervor. „Die Niedrigzinsumfrage 2017 der Deutschen Bundesbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat gezeigt, dass das Niedrigzinsumfeld die Ertragssituation der kleinen und mittelgroßen Kreditinstitute in Deutschland weiterhin stark belastet“, teilt die Bundesregierung hierin mit.


Dazu tragen auch die Strafzinsen bei, die Banken zahlen müssen, wenn sie Geld bei der EZB parken. 2018 haben die in Deutschland ansässigen Banken nach Angaben der Bundesregierung auf ihre bei der Bundesbank gehaltenen Einlagen insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro Zinsen bezahlt. Europaweit mussten Banken 7,5 Milliarden Euro dafür aufbringen. „Wenn die EZB ihre Geldpolitik jetzt weiter lockern will, dann rettet sie zwar erstmal die vielen Zombiebanken in Südeuropa, sie schadet aber massiv den Sparkassen und Volksbanken in Deutschland”, sagte Schäffler zur Antwort der Bundesregierung auf seine Kleine Anfrage.



Diese kann unter folgendem Link eingesehen werden: https://bit.ly/2YqDTJs
Unter anderem „Die Zeit“ berichtet darüber: https://bit.ly/2GGbk0D
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