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Kehrtwende: Commerzbank schickt Robo-Interessenten zur Tochter - Aktiennews




10.07.18 12:14
FONDS professionell

Wien (www.aktiencheck.de) - Die Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, Nasdaq OTC-Symbol: CRZBF) hat augenscheinlich ihre Pläne zur Entwicklung ihres eigenen Robo Advisors aufgegeben. Dies geht aus einem Beitrag auf der Webseite des zweitgrößten deutschen Geldhauses hervor, über den zuerst der Branchendienst "Finanz-Szene.de" berichtete, so die Experten von "FONDS professionell".

Stattdessen verweise das Institut interessierte Kunden auf die digitale Vermögensverwaltung ihres Direktbank-Ablegers Comdirect. Die Quickborner Tochter habe ihre Online-Beratung überarbeitet und unter dem Namen "Cominvest" im Mai 2017 neu gestartet.

In einem Interview des bankeigenen Blogs erläutere Jörg Schneider, Projektleiter aus dem zentralen Bereich Wertpapier, warum das Institut keine eigene digitale Vermögensverwaltung entwickle. "Wir haben mit der Comdirect eine Konzerntochter mit großem digitalen Knowhow und langer Erfahrung bei der automatisierten Geldanlage", so Schneider. "Natürlich haben wir über verschiedene Lösungen nachgedacht, aber uns hat die Strategie von Cominvest überzeugt". Daher habe sein Haus mit der Comdirect über eine Kooperation gesprochen.

Ursprünglich sei die Entwicklung eines hauseigenen Robo Advisors ein Element der Strategie "Commerzbank 4.0" gewesen, die das Haus im September 2016 ausgerufen habe. Innovationen wie ein "digitales Asset Management inklusive Robo-Advising sollen das Wachstum vorantreiben", habe das Institut damals verkündet. Im August 2017 habe das Haus noch seine Pläne zu dem hauseigenen Robo konkretisiert. "Wir werden nicht rein quantitativ da hineingehen", habe Michael Kohl, Direktor und Bereichsleiter Produktmanagement Vermögensverwaltung bei der Commerzbank, in einem Interview mit der "Börsen-Zeitung" gesagt.

Zwei Robos ins Rennen um Kunden zu schicken, schien den Frankfurter Managern nun aber wohl doch zu viel der hausinternen Konkurrenz - und wohl auch zu teuer, so die Experten von "FONDS professionell". Jedenfalls spreche Projektleiter Schneider nun davon, dass das Institut nun "auch im eigenen Konzern digitale Synergieeffekte" hebe. "Das gehört schließlich zu den Zielen der Strategie Commerzbank 4.0", zitiere der Commerzbank-Blog Schneider.

Anders als die Deutsche Bank, die Ende 2017 nach mehreren Aufschüben schließlich ihren eigenen Robo Robin angeschaltet habe, folge die Commerzbank nunmehr dem Beispiel der ING-Diba, erläutere "Finanz-Szene.de". Diese habe auf die Entwicklung einer hauseigenen, digitalen Vermögensverwaltung verzichtet und kooperiere stattdessen mit dem unabhängigen Robo Advisor Scalable Capital.

Börsenplätze Commerzbank-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
8,564 EUR -0,17% (10.07.2018, 11:48)

Tradegate-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
8,567 EUR -0,38% (10.07.2018, 12:00)

ISIN Commerzbank-Aktie:
DE000CBK1001

WKN Commerzbank-Aktie:
CBK100

Eurex Optionskürzel Commerzbank-Aktienoption:
CBK

Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CBK

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CRZBF

Kurzprofil Commerzbank AG:

Die Commerzbank AG (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, Nasdaq OTC-Symbol: CRZBF) ist eine führende, international agierende Geschäftsbank mit Standorten in knapp 50 Ländern. In zwei Geschäftsbereichen - Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden - bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen, das genau auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten ist.

Die Commerzbank wickelt rund 30 Prozent des deutschen Außenhandels ab und ist Marktführer im deutschen Firmenkundengeschäft. Zudem ist die Bank aufgrund ihrer hohen Branchenkompetenz in der deutschen Wirtschaft ein führender Anbieter von Kapitalmarktprodukten. Ihre Töchter Comdirect in Deutschland und mBank in Polen sind zwei der weltweit innovativsten Onlinebanken.

Mit ungefähr 1.000 Filialen betreibt die Commerzbank eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken. Insgesamt betreut die Bank mehr als 18 Millionen Privat- und Unternehmerkunden sowie über 60.000 Firmenkunden, multinationale Konzerne, Finanzdienstleister und institutionelle Kunden. Das 1870 gegründete Institut ist an allen wichtigen Börsenplätzen der Welt vertreten. Im Jahr 2017 erwirtschaftete es mit rund 49.300 Mitarbeitern Bruttoerträge von 9,2 Milliarden Euro. (10.07.2018/ac/a/d)







 
 
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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
8,48 € 8,522 € -0,042 € -0,49% 14.11./08:39
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000CBK1001 CBK100 13,80 € 7,92 €
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
8,48 € -0,49%  08:37
Nasdaq OTC Other 9,75 $ +3,83%  09.11.18
Berlin 8,481 € +0,22%  08:00
Stuttgart 8,496 € +0,02%  08:15
Düsseldorf 8,54 € 0,00%  13.11.18
München 8,488 € 0,00%  08:00
Xetra 8,526 € 0,00%  13.11.18
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