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Kapitalmärkte: Trotz Sorgen um Handelskriege und Schwellenländer keine Rezession in Sicht




11.09.18 16:54
Fulcrum Research

London (www.aktiencheck.de) - Über die Sommermonate haben die Sorgen über Handelskriege, geldpolitische Straffungen der Federal Reserve, einen Abbau der Verschuldung Chinas und die Lage in einigen Schwellenländern die Kapitalmärkte bestimmt, so die Experten von Fulcrum Research.

Dessen ungeachtet habe sich die Wirtschaftsaktivität weltweit aber weiter positiv entwickelt. Dem jüngsten Nowcast von Fulcrum zufolge habe sich das globale Wachstum bei annualisiert über 4 Prozent gehalten. Damit liege die Expansionsrate rund einen halben Prozentpunkt über dem Trendwachstum. Angeführt werde die Entwicklung von den USA (annualisiert +3,5 Prozent) und China (überraschend stark mit annualisiert +6,9 Prozent). Einzig Europa enttäusche, wo die plötzliche Verlangsamung von Anfang 2018 nur teilweise umgekehrt worden sei. Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Rezession den statistischen Modellen von Fulcrum zufolge mindestens bis Mitte 2019 verschwindend gering sei, müsse die Entwicklung zahlreicher Risiken genau verfolgt werden. Dazu würden eine schädliche Geldpolitik der Federal Reserve, weitere Strafzölle der USA auf chinesische Einfuhren und die sich in einigen Schwellenländern verschärfenden Finanzierungsbedingungen gehören. Kombiniert könnten diese Risiken die Fragilität offenlegen, die auch zehn Jahre nach der Lehman-Pleite noch immer im Finanzsystem vorhanden sei. (11.09.2018/ac/a/m)





 
 
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